Geschäftsstelle Städtedreieck

Platz der Freiheit 7
93158 Teublitz

Telefon (09471) 99 22 34


www.region-staedtedreieck.de
www.region-städtedreieck.de

 

Das gemeinsame Mittelzentrum Städtedreieck besteht aus den Städten Teublitz, Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof und bietet gut 30.000 Einwohner eine Heimat. Es liegt verkehrsgünstig rund 30 Kilometer nördlich von Regensburg an der A 93 und der Bahnstrecke Regensburg  - Schwandorf (mit direkten Verbindungen Richtung Nürnberg, Hof und Prag). Durch die naturräumlich abwechslungsreiche Landschaft – idyllisch eingebettet zwischen Oberpfälzer Jura, dem Vils- und Naabtal sowie dem aufsteigenden Oberpfälzer Wald – gestaltet sich das Umland des Städtedreiecks als touristisch sehr reizvoll. In direkter Nachbarschaft befinden sich die UNESCO-Welterbe Stadt Regensburg, die Künstlergemeinde Kallmünz sowie die Tourismusregionen Oberpfälzer Seenland und Oberpfälzer Wald.

 

Das Städtedreieck ist durch sein breites Angebot von Einrichtungen und Vereinen ein Platz zum Leben und Wohlfühlen. Es bietet von KiTas, Kindergärten, über alle Schularten bis hin zum Seniorentreff sowie von Wanderwegen, Erholungsbad, über Kino bis zu Museen und einem aktiven Vereinsleben eine attraktive Infrastruktur.

 

Das Städtedreieck ist darüber hinaus ein bedeutender Wirtschaftsstandort in der Oberpfalz, gelegen auf der Achse Regensburg - Schwandorf. Es besitzt günstige Perspektiven für die weitere Entwicklung zahlreicher Betriebe aus den Bereichen Energietechnik, Metall, Bauen, Handwerk und Maschinenbau. Darüber hinaus bietet das Mittelstandszentrum Maximilianshütte optimale Voraussetzungen für die Gründung von Unternehmen.


Aktuelle Meldungen

Zweckverbandssitzung Umfahrungsstraße am Freitag, den 24.07.

(21.07.2020)

Am Freitag, den 24.07.2020 findet in der Dreifach-Sporthalle Teublitz, Im Schlossgarten 9, 93158 Teublitz um 16:00 Uhr die
öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Planung und Errichtung der Umfahrungsstraße Städtedreieck Burglengenfeld - Maxhütte-Haidhof - Teublitz statt.

 

Tagesordnung

 .    Begrüßung    
 .    Genehmigung der Niederschrift    
1.    Entscheidung über die Fortgeltung der Verbandssatzung    
2.    Fortgeltung der Geschäftsordnung für die Verbandsversammlung    
3.    Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit    
4.    Bestellung der Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses    
5.    Petition "Rettet das Eselweihergebiet"    
6.    Bericht des Geschäftsführers des Zweckverbands und der Fachplaner über die Ergebnisse der Untersuchungen    
7.    Beantragung des Raumordnungsverfahrens bei der Regierung der Oberpfalz
 .    Bekanntgaben in öffentlicher Sitzung
 .    Anfragen in öffentlicher Sitzung

Ferienbetreuung 2020 - Zusatzwoche

(16.07.2020)

Bereits im sechzehnten Jahr bietet der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. in den Sommerferien für vier bzw. fünf Wochen eine Ferienbetreuung für Vor- und Grundschulkinder an. Das Angebot wurde jetzt um eine Woche Betreuung erweitert.

Für alle Eltern, die sich nicht sechs Wochen frei nehmen können, die keine Großeltern oder andere Verwandte in der Nähe haben, die eine qualifizierte Betreuung für ihre Kinder wollen, die sich nicht für sechs Wochen „Programm“ für ihre Kinder überlegen wollen, ...

Für alle Kinder, die Lust auf Bewegung, Ausflüge, Spaß, Spiel, kreative Beschäftigung haben die gerne mit Gleichaltrigen zusammen sind, die in den Ferien nicht in den Urlaub fahren, die keine Lust auf Langeweile haben,...

Anbei finden Sie die Anmeldeformulare:

Anmeldung Ferienbetreuung, Zusatzwoche 3. August bis 7. August 2020

Anmeldung_Ferienbetreuung, 10. August bis 4. September 2020

Vielen Dank an den Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e. V.!!!


Quelle: Stadt Maxhütte-Haidhof und  Logo Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e. V.

Foto zur Meldung: Ferienbetreuung 2020 - Zusatzwoche
Foto: Ferienbetreuung im Städtedreieck

Ferienbetreuung in den Sommerferien 2020

(01.07.2020)

Auch dieses Jahr wird es im Zeitraum vom 10.08.2020 bis zum 04.09.2020 eine ganztägige Ferienbetreuung für schulpflichtige Kinder aus dem Städtedreieck geben. 

 

Fragen Sie einfach nach bei der Kinderkrippe im Neuen Stadthaus in Burglengenfeld, die wie jedes Jahr, die Betreuung organisiert:

 

https://www.kinderkrippe-burglengenfeld.de/ferienbetreuung/

 


Quelle: Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V.

Foto zur Meldung: Ferienbetreuung in den Sommerferien 2020
Foto: Ferienbetreuung im Städtedreieck

#FairindenTag! Aktion „Faires Frühstück“ der Fair Trade Region Städtedreieck

(29.04.2020)

Frühstücken und dabei Gutes tun! Machen Sie mit bei der Aktion „Faires Frühstück“ der Fair Trade Region Städtedreieck.

 

Die bundesweite Aktion, die bis zum 09. Mai geht, dient dazu ein Bewusstsein für faire, gute und regionale Produkte zu schaffen. „Normalerweise treffen sich bei uns die Leute zum Fairen Frühstück, aber aufgrund der Corona-Krise müssen auch wir kreativ werden“, so Christina Luber vom Weltladen Teublitz.

 

Deswegen sind alle, die bei der Aktion mitmachen, aufgerufen, ein Bild von sich und vom Frühstückstisch zu schießen und unter #FairindenTag! in den sozialen Medien zu posten. „Zeigen Sie dabei auch Ihrer Familie und Ihren Freund/innen, wie sehr Sie sie an Ihrem Frühstückstisch vermissen“, ergänzt Angelika Niedermeier von der der Fair Trade Region Städtedreieck. Auf diese Weise wird die Unterstützung der Produzierenden im globalen Süden und von fairen Arbeits- und Lebensbedingungen verdeutlicht, genauso wie die Wichtigkeit des Zusammenhalts, gerade auch in Zeiten der Krise.

 

Die Fair Trade Region Städtedreieck freut sich schon jetzt auf zahlreiche Bilder der Frühstückstische!

 

Mehr Informationen zur Aktion und zum Fairen Handel finden Sie hier:

https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/faires-fruehstueck.html

 

Wenn Sie mehr über die Fair Trade Region Städtedreieck wissen wollen oder neben dem Weltladen in Teublitz, weitere Geschäfte in der Region suchen, die Faire Produkte verkaufen, dann werden Sie hier fündig:

http://www.region-staedtedreieck.de/seite/236144/fair-trade-region.html

 

 

Text und Bild: Gregor Glötzl 

Foto zur Meldung: #FairindenTag! Aktion „Faires Frühstück“ der Fair Trade Region Städtedreieck
Foto: Fairer Frühstückstisch

INKER-S: Themenabend zu den Folgen des Klimawandels

(24.02.2020)

[Städtedreieck] Im Bürgertreff Burglengenfeld fand ein INKER-S Themenabend zu den Folgen des Klimawandels statt. Dr. Eberhard Faust von der Munich Re berichtete in seinem spannenden und wissenschaftlichen Vortrag von den Auswirkungen des Klimawandels und diskutierte im Anschluss mit dem Publikum Wege aus der Klimakrise.

 

Dr. Faust ist ein Klimawissenschaftler aus der ersten Reihe. Er ist Forschungsleiter der Abteilung Klimarisiken und Naturgefahren bei der Munich Re und arbeitete unter anderem als Autor für den Fünften Sachstandsbericht des IPCC („Weltklimarat“) mit. Umso mehr freuten sich die beiden Initiatoren des INKER-S, Markus Bäuml und Gregor Glötzl, dass so ein hochkarätiger Wissenschaftler den Weg ins Städtedreieck gefunden hat, um mit dem interessierten Publikum über die Folgen des Klimawandels zu diskutieren.

 

Bei der Begrüßung stellte Markus Bäuml die Frage, was der INKER-S eigentlich erreichen möchte und lieferte sogleich selbst die Antwort, die wahrscheinlich die wenigsten erwartet haben: reduziert man das Ziel der Initiative auf den wesentlichsten Punkt, so steht der Schutz der Gesundheit im Zentrum!

Er wollte damit klarstellen, dass Klimaschutz keinem Selbstzweck dient, sondern dass es letztendlich darum geht, eine für alle Menschen lebenswerte, -würdige und vor allem -fähige Welt zu erhalten. Der Themenabend begann mit dem Vortrag von Dr. Faust über „die Auswirkungen des Klimawandels global und regional - Die Sicht eines globalen Rückversicherers“.

 

Dabei gab er ein Update zum Stand der Klimawandel-Auswirkungen und zeigte die Perspektive eines weltweit agierenden Rückversicherers auf.

Für die Zweifler am menschengemachten Klimawandel stellte er einen wenig bekannten Aspekt in der Beweisführung heraus. Die Anreicherung von Treibhausgasen, wie z.B. dem CO2, führt nicht nur dazu, dass sich in der unteren Atmosphäre am Boden die Temperatur erhöht, sondern in der oberen Atmosphäre, in etwa 30 – 40 km Höhe (Stratosphäre) die Temperatur im Gegenzug fällt. Dies ist ausschließlich auf die isolierende bzw. die Temperatur reflektierende Wirkung der Treibhausgase zurück zu führen.

 

Darüber hinaus beleuchtete er die jüngsten Extrem-Wetter Ereignisse wie Stürme, den großen Waldbrand in Australien,  Hitzewellen und wie diese mit dem Klimawandel in Verbindung stehen. Dabei spannte er einen Bogen von den globalen Auswirkungen des Klimawandels bis hin zu den lokalen Phänomenen bei uns vor Ort in Bayern. Die Trockenphasen werden demnach länger und die Niederschlagsphasen kürzer, aber dafür umso heftiger, was sich in Starkregenereignissen widerspiegelt.

 

In der anschließenden Diskussion kamen die Handlungsmöglichkeiten eines jeden einzelnen und des Staates zur Sprache und wie man lernen muss, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Glötzl resümierte am Ende der Diskussion, dass der Vortrag einerseits gezeigt habe, dass die Gefahren durch den Klimawandel auch für das Städtedreieck real sind und die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen alternativlos sind, diese aber behutsam erfolgen müssen.

 

Weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck oder zu Veranstaltungen zu diesem Thema finden sich auf der Homepage der Region Städtedreieck http://www.region-staedtedreieck.de.

 

 

Text: INKER-S: Gregor Glötzl

Bild: Tina Kolb

Foto zur Meldung: INKER-S: Themenabend zu den Folgen des Klimawandels
Foto: Dr. Faust von der Munich Re machte deutlich, wie schwer die Folgen des Klimawandels für die Wirtschaft und die Gesellschaft sein werden, wenn man nicht rechtzeitig handelt. (v.l.n.r.: Markus Bäuml, Dr. Eberhardt Faust, Gregor Glötzl)

BaDiCo: neues digitales Angebot der Büchereien im Städtedreieck

(11.02.2020)

[Städtedreieck] Die drei Büchereien im Städtedreieck erweitern ihr digitales Angebot. Ab sofort können über den Verbund „Bayern Digital Collection“ deutschsprachige und vor allem auch englischsprachige Medien bequem von zu Hause aus ausgeliehen werden.

 

Neben der bisherigen Plattform Enio24 für E-Books, gibt es ab sofort vor allem für den englischsprachigen Bereich das digitale Angebot BaDiCo.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Online-Angebot weiter ausbauen können“, so Kerstin Schwelle, die neue Leiterin der Stadtbibliothek Burglengenfeld. „Vor allem im englischsprachigen Bereich hatten wir bisher wenige Angebote. Das ändert sich jetzt“, ergänzt Erika Reindl, die Leiterin der Stadtbücherei Teublitz.

 

In den letzten Jahren gab es immer mehr Anfragen nach englischsprachiger Literatur. Gerade jüngere Nutzer/innen fragten immer wieder nach, ob es Angebot wie Harry Potter oder Star Wars auch im Original zu lesen gibt.

 

Das neue zusätzliche Angebot umfasst aber nicht nur E-Books, sondern auch Zeitschriften, Hörbücher und so genannte „read-along“-Titel, also Hörbücher mit Texteinblendungen.

 

Angst, dass die E-Medien das gedruckte Buch ablösen könnten, haben die Leiterinnen der Büchereien nicht. „Bei dem momentanen Platzmangel in unserer Stadtbücherei ist so ein Angebot wichtig, um die Bedürfnisse der Leser zu befriedigen“, so Rita Demleitner, Leiterin der Stadtbücherei Maxhütte-Haidhof.

 

Dem Verbund BaDiCo gehören 17 bayerische Bibliotheken an. Aktuell werden rund 1300 englischsprachige Medien angeboten. Die Anbieterplattform stammt von der Firma OverDrive, dem Branchenführer im Bereich der digitalen Ausleihe.

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • https://badico.overdrive.com/
  • Angebot: Hörbücher, E-Books, Zeitschriften
  • Überwiegend im  englischsprachigen Bereich , jedoch  auch immer mehr deutschsprachige Medien
  • Anmeldung erfolgt über die Zugangsdaten der heimischen Bücherei
  • Maximal 15 Medien
  • Ausleihdauer 21 Tage
  • Sowohl online im Browser, als auch offline im E-Book etc. verfügbar
  • Besonderheit: „Read-Along-Titel“ und einstellbare Wiedergabegeschwindigkeit bei Hörbüchern für leichteres Lernen der englischen Sprache

 

 

Text: Gregor Glötzl

Bild: Ulrike Pelikan-Roßmann

Foto zur Meldung: BaDiCo: neues digitales Angebot der Büchereien im Städtedreieck
Foto: Zum Bild: Auf allen Geräten verfügbar! Die drei Leiterinnen der Stadtbüchereien präsentieren das neue digitale Angebot der „Bayern Digital Collection“

Vortrag zum Thema Bürger-Energie-Genossenschaften stieß auf breites Interesse

(02.12.2019)

[Städtedreieck] Am Mittwoch, den 20.11.2019 fand ein INKER-S Vortrag zum Thema Bürgerenergie-Genossenschaften statt. Herr Bräutigam von der bemo stellte das Prinzip der Bürgerenergie-Genossenschaften und die bemo selbst vor. Im Anschluss entspann sich eine spannende Diskussion, wie der weitere Weg im Städtedreieck aussehen soll.

 

Herr Bräutigam von der Bürger Energie Mittlere Oberpfalz eG (bemo) hat vor knapp 40 Zuhörern das Konzept der Bürgerenergie-Genossenschaften vorgestellt und die Arbeit der bemo ausführlich beleuchtet. Die bemo ist vor allem im Norden des Landkreises aktiv und konnte dort zahlreiche Projekte im Bereich der Photovoltaik und Beteiligungen im Bereich der Windenergienutzung umsetzen. Herr Bräutigam betonte, dass die gesamte Arbeit der Genossenschaft durch Ehrenamtliche getragen wird und die Rendite konstant bei drei Prozent liegt.

 

Durch die ehrenamtliche Struktur der Genossenschaft stößt man allerdings auch immer wieder an seine Grenzen. So ist es aus Kapazitätsgründen nicht möglich neue Projekte selbst zu planen und umzusetzen, sondern ist hierbei auf Dritte angewiesen. Es wurde auch deutlich, dass durch die Genossenschaft alle Beteiligten ein gleiches Mitspracherecht haben und ein Großteil der Wertschöpfung bei uns in der Region verbleibt.

 

Im Anschluss entspann sich eine Diskussion, nicht nur über die Energie-Genossenschaften, sondern auch über den Klimawandel und die Energiewende vor Ort. Dabei wurden die Energienutzungspläne der Städte und die Stelle eines Klimaschutzmanagers diskutiert.

 

Die Organisatoren der Veranstaltung, Markus Bäuml und Gregor Glötzl, freuten sich, dass wieder einmal fundiert über die Energiewende und den Klimaschutz diskutiert wurde. Als nächsten Schritt wollen die beiden Initiatoren des INKER-S prüfen, wie die Gründung einer Energiegenossenschaft Städtedreieck gelingen kann.

 

Weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck oder zu Veranstaltungen zu diesem Thema finden sich auf der Homepage der Region Städtedreieck http://www.region-staedtedreieck.de.

 

 

Text: INKER-S: Gregor Glötzl

Bild: Markus Bäuml

Foto zur Meldung: Vortrag zum Thema Bürger-Energie-Genossenschaften stieß auf breites Interesse
Foto: Herr Bräutigam (rechts) stellt knapp 40 Interessierten das Konzept der bemo vor.

Mit INKER-S und der VHS im Pumpspeicherwerk Reisach

(26.11.2019)

Das Pumpspeicherwerk Reisach stand kürzlich auf dem Programm des Initiativkreises Energiewende im Städtedreieck (INKER-S) und der Volkshochschule im Städtedreieck (VHS).

 

Begleitet von Georg Wickles und unter sachkundiger Führung von Heidi Braun ging es gleich daran, das Kraftwerk zu erkunden. Anhand eines maßstabsgetreuen Modells erklärte Braun Lage, Aufbau und Zusammenspiel in der Kraftwerksgruppe, die die Kainzmühle, die Tanzmühle, das Kraftwerk Reisach und den Hochspeicher Rabenleite mit einem Fassungsvermögen von 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser umfasst.

 

Das Maschinenhaus mit den Turbinen, Generatoren und Pumpen von enormer Größe versetzte die Besucher in Staunen. Das Herzstück neben dem Maschinenhaus ist die Leitwarte. Der Leitstandwärter Thomas Kirschner wurde von der Gruppe intensiv befragt und gab gerne und bereitwillig Auskunft. Braun berichtete auch über die Erstinbetriebnahme des Kraftwerkes im Jahr 1924 mit einer Leistung von 800 Kilowatt. Ein Naturstollen von ca. 5,7 km Länge als Verbindung der einzelnen Kraftwerke wurde in den Jahren von 1950 bis 1959 mit einfachen Mitteln in den Felsen getrieben. Bei diesen Bauvorhaben ließen sechs Männer ihr Leben. Zu ihrem Gedenken ließ Bernhard Jansen eine Gedenkstätte in Form einer Kapelle errichten.

 

Im jetzigen Zustand, nach umfangreichen Umbaumaßnahmen erzeugt das Kraftwerk ca. 125 Megawatt Strom. Im kommenden Jahr, so Braun weiter, wird eine größere Revision zu bewältigen sein, um das Werk noch effektiver zu machen.

 

Die Anlage wurde von der OBAG erbaut und betrieben. Nachdem der Energieversorger e-on die OBAG in den Jahren 2001/2002 übernommen hatte, wurde die einstige Kraftwerksgruppe Jansen nach kurzer Zeit an den Energiebetreiber GDF Suez, heute ENGIE verkauft. Diese Gruppe betreibt das Kraftwerk bis heute erfolgreich.

 

 

Text und Bild: Georg Wickles

Foto zur Meldung: Mit INKER-S und der VHS im Pumpspeicherwerk Reisach
Foto: Mit INKER-S und der VHS im Pumpspeicherwerk Reisach

11. Städtedreieckslauf – Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert!

(19.07.2019)

Nur noch knapp ein Monat, dann ist es schon wieder so weit: der Startschuss zum alljährlichen Städtedreieckslauf fällt. Also höchste Zeit um mit dem Training zu beginnen!

 

Hierzu wurden bereits wieder vorab die einzelnen Strecken markiert. Auch dieses Jahr führt aufgrund der Sperrung der Irl- Brücke in Burglengenfeld die Strecke über den Parkplatz beim Eislaufplatz.

 

Am 17. August ist es dann so weit. Der erste Startschuss fällt im Stadtpark Teublitz um 14:30 Uhr für den Bambini-Lauf. Um 14:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 15:00 Uhr beim Rathaus Maxhütte-Haidhof. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 15:00 Uhr beim Rathaus Burglengenfeld; fünf Minuten später machen sich von dort die Walker auf ihre Strecke.

 

Im Rahmen der Eröffnung des Bürgerfestes in Teublitz findet gegen 17:00 Uhr die Siegerehrung des Städtedreieckslaufs statt. Auch heuer gibt es wieder viele attraktive Sach- und Geldpreise in allen Leistungsklassen zu gewinnen. Als Hauptgewinn winkt ein Wellness-Wochenende in Wert von 250 Euro.

 

Ganz besonderer Dank gilt den Sponsoren und Spendern der Sachpreise wie dem Buch- und Spieleladen Nörl, der Schlossbrauerei Naabeck, Clever Fit Burglengenfeld, Fischer Fußfit, der Läpple AG, dem Bauunternehmen Ehrenreich, Kübelböck Baukeramik, der Avia Tankstelle Maxhütte-Haidhof, der Netto Marken-Discount AG & Co., dem Bulmare sowie den Fotoamateuren Teublitz e.V., die auf der Strecke und beim Zieleinlauf Fotos machen werden.

 

Möglich sind Anmeldungen bei den Stadtverwaltungen (Burglengenfeld: Tel. 7018-20, Maxhütte-Haidhof: Tel. 3022-41, Teublitz: Tel. 9922-15) oder unter www.staedtedreieckslauf.de. Auf der Homepage können auch noch einmal die einzelnen Strecken abgerufen werden.

Kurzentschlossene können sich bis eine Stunde vor Start im jeweiligen Startbereich ihres Laufes nachmelden.

 

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Bild: Benjamin Fremmer

Foto zur Meldung: 11. Städtedreieckslauf – Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert!
Foto: Das Orga-Team hat die Laufstrecken bereits markiert (v.l.n.r.: Sabine Eichinger, Markus Schomburg)

Klimawandel: Unmissverständliche Forderungen von Professor Foken

(19.07.2019)

 

STÄDTEDREIECK. „Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“, sagt Klimaforscher Prof. Dr. Thomas Foken über die aktuellen "Fridays For Future"- Demonstrationen. Alle politischen Entscheidungen müssten unter einem „CO2-Vorbehalt stehen“, also auf die Folgen für das Klima überprüft werden.

Foken sprach auf Einladung des Initiativkreises Energiewende in der Region – Städtedreieck (INKER-S) vor rund 60 Interessierten im Burglengenfelder Bürgertreff.

 

Der als Referent angekündigte Dr. Eberhard Faust, Forschungsleiter Klimarisiken und Naturgefahren bei der Munich Re, musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Gregor Glötzl, Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck und Mitinitiator des INKER-S, betonte, Prof. Dr. Thomas Foken sei ein nicht minder renommierter Referent. Er leitete bis 2014 die Abteilung Mikrometeorologie an der Universität Bayreuth und wurde für seine Forschungsarbeit mehrfach ausgezeichnet.

 

Den Klimawandel bezeichnete Foken als „dringliches Problem“. Schon 1824 sei der natürliche Treibhauseffekt erstmals beschrieben worden, bereits 1859 habe es erste Hinweise auf den vom Menschen verursachten Klimawandel gegeben. In den 1960er Jahren seien erste Anzeichen eines nicht natürlichen Temperaturanstieges erkannt worden, in den 1980er Jahren „deutliche Anzeichen“ dafür. In den 1990er Jahren dann sei der anthropogene, also der vom Menschen verursachte Temperaturanstieg wissenschaftlich nachgewiesen worden.

 

„Das, was wir seit Jahren wissenschaftlich vorhergesagt haben, ist eingetreten“, so Professor Foken. 2018 sei das bislang wärmste Jahr gewesen; der Juni 2019 der weltweit wärmste Juni aller Zeiten, in Deutschland verbunden mit außergewöhnlicher Trockenheit. Die Konsequenzen des Klimawandels in Mitteleuropa seien u.a. weniger Eis und Schnee, extreme Sommerhitze, Starkniederschläge, Unwetter und Überschwemmungen, ein höherer Meeresspiegel und weniger polares Eis.  In Deutschland gebe es schon jetzt pro Jahr mehr Hitzetote als Verkehrstote. Und sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika und dem arabischen Raum seien jetzt „häufig schon Klimaflüchtlinge“. Professor Foken stellte unmissverständliche Forderungen auf: Alle politischen Entscheidungen müssten unter einem CO2-Vorbehalt stehen; der Ausbau erneuerbarer Energien müsse ungebremst erfolgen; die Klimadiskussion dürfe nicht ideologisch geführt werden: „Klimaschutz ist keine Abwägung mit Arbeitsplatzsicherung und wirtschaftlicher Entwicklung.“ Die hohe Komplexität der Klimaproblematik erfordere Aufklärung, Weiterbildung für Entscheidungsträger und verstärkte Ausbildung in den Schulen. Effektiver Klimaschutz und Klimaanpassung benötigten eine Regionalplanung in größeren Einheiten bis hin zu europäischen Lösungen.

 

Als konkrete Maßnahmen nannte der Referent u.a. den Erhalt stadtnaher zusammenhängender Wald- und Wiesenflächen, die Verdichtung bestehender bebauter Flächen „mit Augenmaß“ sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der ländlichen Infrastruktur. Und: „Die Reduktion der Emissionen darf nicht weitgehend auf die junge Generation übertragen werden“, sagte Prof. Foken.

 

Gregor Glötzl lenkte im Anschluss den Blick auf Burglengenfeld, Teublitz und Maxhütte-Haidhof. Im bayernweiten Vergleich habe das Städtedreieck noch einen enormen Nachholbedarf in Sachen regenerativen Energiequellen. Bayernweit stammten rund 44 Prozent des Gesamtstroms aus erneuerbaren Energien. Im Städtedreieck werde nur gut die Hälfte des bayernweiten Durchschnitts an Strom aus erneuerbaren Quellen generiert. Aufgrund der naturräumlichen Ausstattung (z. B. zu geringe Windgeschwindigkeiten an vielen Standorten für große Windkraftanlagen) sei die Energiewende im Städtedreieck somit auf viele einzelne Akteure angewiesen, sagte Glötzl. Um rechnerisch auf den bayernweiten Durchschnitt zu kommen, müsste man im Städtedreieck mindestens fünf moderne 3-Megawatt-Windkraftanlagen oder rund 1300 neue Dachflächen-Photovoltaik-Anlagen installieren. Glötzl sprach von einer „enormen Herausforderung vor Ort“.

 

Den Vorträgen schloss sich eine intensive Diskussion an. Da wurde z.B. die Forderung laut, auch im Städtedreieck den Klimanotstand auszurufen. Erlangen hatte das im Mai als erste bayerische Stadt getan. Unter anderen wird der Stadtrat dort in Zukunft „bei seinen Beschlüssen die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit berücksichtigen und wenn immer möglich Maßnahmen priorisieren, die den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen“.

 

Bürgermeister Thomas Gesche hatte zuvor schon bei der Begrüßung Beispiele genannt, wie man sich in Burglengenfeld dem Thema Energiewende annehme. Er nannte unter anderem die Blockheizkraftwerke im Bulmare und in der Kläranlage, die Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrgerätehaus, die Sole-Wärmepumpe bei der Kinderkrippe im Naabtalpark oder die Installation von E-Ladesäulen.

 

Markus Bäuml, Regionalreferent beim Fachverband Biogas e.V. und Mitinitiator des Initiativkreises Energiewende in der Region – Städtedreieck, freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung und insbesondere darüber, dass etliche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in den Bürgertreff gekommen waren.

 

Wissenschaftliche Informationen im Internet: https://www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/

 

 

Text und Bild: Michael Hitzek, Stadt Burglengenfeld

Foto zur Meldung: Klimawandel: Unmissverständliche Forderungen von Professor Foken
Foto: Prof. Dr. Thomas Foken (2.v.re.) sprach auf Einladung von Markus Bäuml (re.) und Gregor Glötzl (2.v.li) im Bürgertreff am Europaplatz, wo er von Bürgermeister Thomas Gesche begrüßt wurde. Foto: Michael Hitzek

Kapellen, Marterl und Denkmäler im Städtedreieck

(01.07.2019)

Jeder kennt sie und trotzdem geht man normalerweise achtlos an ihnen vorbei: Kapellen, Flur- und Wegkreuze bzw. Marterl säumen die Wege unserer Stadt, ohne besonders viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

 

Auch von der Denkmalpflege wurden diese Kleindenkmäler in der Vergangenheit häufig übersehen. Kreuze aus Metall verrosteten, Kapellendächer wurden undicht und oft standen diese Denkmäler dem modernen Straßenausbau im Weg. Seit 1978 macht der „Arbeitskreis für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz e. V. (AFO)“ auf diese Defizite aufmerksam. Jährlich erscheint ein Sammelband, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die oft unscheinbaren Kreuze, Steine, Marterl und Kapellen zu dokumentieren.

 

Im Auftrag des AFO erfasste Werner Binder, pensionierter Gymnasiallehrer am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium in Burglengenfeld, alle infrage kommenden Objekte im Altlandkreis Burglengenfeld. Nur durch intensive Feldforschung und in ausführlichen Gesprächen mit den Besitzern gelang es ihm, diese Kleindenkmäler ausfindig zu machen, zu fotografieren und ihre Entstehungsgeschichte zu beschreiben. Innerhalb der nächsten Jahre sollen die Ergebnisse seiner Forschung in den Beiträgen zur Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz erscheinen. Den Anfang machte für das Städtedreieck 2018 Dietldorf (für die Stadt Burglengenfeld) und 2019 Leonberg (für Maxhütte-Haidhof). Da die Zeitschrift allerdings die gesamte Oberpfalz abdeckt, dürften noch einige Jahre vergehen, bis alle Ortsteile im Städtedreieck erfasst sind.

 

Um dem abzuhelfen, erstellte Herr Binder jetzt für das Stadtgebiet von Teublitz ein Fotobuch, das er der Bürgermeisterin überreichte. Insgesamt werden hier 42 Denkmäler beschrieben. Am Anfang steht die Haberbrünnl-Kapelle, am Ende das Flurkreuz an der Jurastraße von Münchshofen nach Bubach a.d. Naab. Neben neueren Objekten, z.B. das Priestergrab in Saltendorf, finden sich hier auch viele religiöse Zeugnisse aus der Vergangenheit. Am ältesten ist wohl die Gruftkapelle in Saltendorf.

 

Mit dem Fotobuch verbindet sich bei Herrn Binder natürlich der Wunsch, dass die oft unscheinbaren Denkmäler wieder vermehrt Beachtung finden. Während sich die Besitzer oft vorbildlich um den Erhalt oder die Sanierung bemühen, werden sie in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Werner Binder wäre auch dankbar, wenn ihm zu bestimmten Objekten, z.B. dem Kreuz auf dem Münchshofener Berg, weitere Informationen geliefert werden.

Der Kontakt mit Herrn Binder kann gerne über die Stadtverwaltung Teublitz hergestellt werden. Der AFO ist über die Homepage http://www.afo-regensburg.de zu erreichen.

 

Text und Bild: Stadt Teublitz

Foto zur Meldung: Kapellen, Marterl und Denkmäler im Städtedreieck
Foto: v.l.n.r.: Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck Gregor Glötzl, Bürgermeisterin Maria Steger, Werner Binder und Stadtarchivar Dr. Thomas Barth bei der Übergabe des Fotobuchs

Das Städtedreieck läuft!

(07.06.2019)

Anmeldung zum 11. Städtedreieckslauf am 17.08.2019 ab sofort möglich.

 

[STÄDTEDREIECK] Auch heuer heißt es wieder pünktlich zum  Bürgerfest in Teublitz: das Städtedreieck läuft! Die drei Bürgermeister/innen und das Organisationsteam laden alle Hobbyläufer und -Walker ein, sich für den 11. Städtedreieckslauf am Samstag, den 17. August 2019 fit zu machen. Es werden wieder verschiedene Strecken für alle Leistungsklassen angeboten. Ganz nach dem Motto: „Gemeinsam ins Ziel!“

 

Anmeldung ab sofort möglich

Interessierte Läufer und Walker können sich bereits jetzt im Internet unter www.staedtedreieckslauf.de anmelden und dort zwischen den unterschiedlich langen Strecken wählen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich direkt in den drei Rathäusern anzumelden. Eine Startgebühr für die Teilnahme wird nicht fällig.

 

Der erste Startschuss fällt am 17. August um 14:30 Uhr im Teublitzer Stadtpark für den Bambini-Lauf. Die 500 Meter lange Strecke ist für Kinder unter 10 Jahren gedacht. Um 14:45 Uhr folgen dann die Schüler/innen zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 15:00 Uhr beim Maxhütter Rathaus. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 15:00 Uhr beim Rathaus Burglengenfeld; fünf Minuten später machen sich dort die Walker auf ihre sechs Kilometer lange Strecke.

 

Selbstverständlich werden alle Teilnehmenden wieder mit Getränke versorgt. Darüber hinaus werden Dusch- und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung gestellt sowie ein Kleidertransport und ein Shuttle-Service zurück zu den Startbereichen angeboten.

 

Weiter Informationen im Internet unter: www.staedtedreieckslauf.de

 

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Bild: Stadt Teublitz

Foto zur Meldung: Das  Städtedreieck läuft!
Foto: v.l.n.r.: Sabine Eichinger (Orga-Team), Maria Steger (BGM Teublitz), Dr. Susanne Plank (BGM Maxhütte-Haidhof), Gregor Glötzl (Orga-Team)

"Städtedreieck liest" veranstaltet Literarisches Picknick für Kinder

(07.06.2019)

Das durch das Städtedreieck wandernde Literarische Picknick an besonderen Orten ist schon kein Geheimtipp mehr, sondern mittlerweile eine schöne Tradition geworden.

 

Damit auch Kinder einmal in den Genuss kommen, plant der Verbund „Städtedreieck liest“ nun für die Pfingstferien ein spezielles Literarisches Picknick für Fünf- bis Zehnjährige: Am Dienstag, 18.06.2019 um 16 Uhr kommt Stephan Karl in den Teublitzer Stadtpark und erzählt an der Ruine allerlei Märchenhaftes für die kleinen Gäste.

 

Rund um die Veranstaltung: Der Eintritt ist frei, die Verantwortlichen freuen sich aber über Spenden zur Deckung der Unkosten. Da es auf dem Platz keine Bestuhlung gibt, sollten Decken zum Sitzen mitgebracht werden. Picknicken während der Veranstaltung ist gerne möglich. Wer mag, kann Stöcke für Stockbrot mitbringen, für die Feuerstelle und den Teig ist gesorgt. Die Aufsichtspflicht obliegt den Eltern.

 

Die Mitglieder des Verbundes „Städtedreieck liest“ sind die Büchereien, die Volkshochschule und die Buchhandlungen im Städtedreieck. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.vhs-staedtedreieck.de.


Quelle: Stadt Maxhütte-Haidhof

Foto zur Meldung: "Städtedreieck liest" veranstaltet Literarisches Picknick für Kinder
Foto: "Städtedreieck liest" veranstaltet Literarisches Picknick für Kinder

INKER-S: Vortrag zum Thema Photovoltaik und Batteriespeicher

(24.05.2019)

[Städtedreieck] Gut 50 Interessierte kamen am Mittwoch, den 22.05.2019 ins Mehrgenerationenhaus Teublitz um einen Vortrag zum Thema Photovoltaik und Batteriespeicher zu hören. Vanessa Döring von C.A.R.M.E.N. e.V. aus Straubing bot einen weiten Überblick über die aktuellen Speichertechnologien und ihre Einsatzmöglichkeiten.

 

Das Thema Batteriespeicher und Photovoltaik ist momentan ein heiß diskutiertes Thema. Dass die Resonanz mit 50 Zuhörer/innen gleich derart groß sein würde, damit rechneten die beiden Initiatoren von INKER-S, Gregor Glötzl und Markus Bäuml, nicht. Frau Doering von C.A.R.M.E.N. e.V. bot in Ihrem einstündigen Vortrag einen weiten und fundierten Überblick über die aktuellen Speichertechnologien und deren Wirtschaftlichkeit und schnitt viele praktische Fragen, von der Garantie über die Sicherheit, von der Normung bis hin zum richtigen Aufstellungsort, an. In der anschließenden Diskussion konnten noch Fragen zu Brandschutz, Recycling und Wirtschaftlichkeit geklärt werden. „Wir sind hocherfreut, dass Themen zur Energiewende mittlerweile so viele Personen im Städtedreieck interessieren“, so Gregor Glötzl, Mit-Initiator von INKER-S.

 

Markus Bäuml verwies am Ende gleich auf die nächste hochgradige Veranstaltung: am Donnerstag, den 11.07. wird um 19:00 Uhr Dr. Eberhard Faust, Head of Research: Climate Risks and Natural Hazards der Munich Re, einen Vortrag zum Thema „Auswirkungen des Klimawandels global und regional - die Sicht eines globalen Rückversicherers“ im Bürgertreff Burglengenfeld halten.

 

Text: INKER-S: Gregor Glötzl

Bild: Markus Bäuml

Foto zur Meldung: INKER-S: Vortrag zum Thema Photovoltaik und Batteriespeicher
Foto: Zum Bild: Die Referentin Vanessa Doering von C.A.R.M.E.N. e.V. zusammen mit den beiden Initiatoren von INKER-S Gregor Glötzl und Markus Bäuml (v.l.n.r.: Gregor Glötzl, Vanessa Doering, Markus Bäuml)

Kleiderkammer Städtedreieck neu eröffnet

(24.04.2019)

STÄDTEDREIECK. Die Kleiderkammer Städtedreieck ist nun zu finden beim Oberpfälzer Volkskundemuseum, Berggasse 3 in Burglengenfeld, in den Räumen des früheren Dental-Labors Taubert. Zur offiziellen Eröffnung erbat Pfarrer Franz Baumgartner Gottes Segen für die Einrichtung und die Menschen, die darin ein- und ausgehen.

 

Zum Start an der neuen Adresse gab’s Lob aus berufenem Munde: „Es ist schön geworden, da darf man gratulieren”, sagte Brigitte Schönwetter, die von 1993 bis 2018 ehrenamtlich die Kleiderkammer leitete. Bislang war diese untergebracht auf dem Gelände des ehemaligen Eisenwerks, stets unterstützt von der Firma Läpple – bis Herbst 2018. Dass Brigitte Schönwetter zeitgleich ihren Rückzug ankündigte, kam einer Zäsur gleich.

 

Bei der Eröffnungsfeier ließ Bürgermeister Thomas Gesche – auch im Namen seiner Kolleginnen Maria Steger und Dr. Susanne Plank – keinen Zweifel daran, dass die drei Städte sich schnell und ohne Zögern des bislang ehrenamtlichen Projekts angenommen hätten, „weil wir es für gut und richtig halten und es uns leisten wollen”. Der Betrieb einer Kleiderkammer sei zwar keine kommunale Pflichtaufgabe, jedoch sei es unstrittig, dass eine solche Einrichtung gebraucht werde.

 

Gut erhaltene Kleidung für Damen, Herren und Kinder, Schuhe und Spielzeug, (jedoch keine Haushaltswaren und keine sperrigen Gegenstände): Die Kleiderkammer Städtedreieck sammelt all das, um damit Bedürftige zu unterstützen. Bedürftige, das können alleinerziehende Mütter sein, Asylbewerber, große Familien oder ältere Menschen mit wenig Rente, kurzum: „Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen”, fasste Gesche zusammen.

 

Von der Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe bis zu den Parkplätzen keine fünf Meter vor der Haustür listete der Burglengenfelder Bürgermeister eine ganze Reihe von Vorteilen des neuen Standorts auf. Er dankte den Mitarbeitern der Bauhöfe der drei Städte für die Renovierung der Räume und den Mitarbeitern der drei Stadtverwaltungen, die die Federführung dafür übernommen hatten.

 

Schöne Räume müssen mit Leben gefüllt werden. Das tun in der neuen Kleiderkammer die Leiterin Gudrun Bitterer und ihre ehrenamtlichen Helferinnen Daniela Balkie und Susanne Caputo. Letzere hatten in den vergangenen Wochen mit viel Herzblut und Liebe zum Detail die Vorarbeiten dafür geleistet, dass der Start an der neuen Adrese reibungslos geklappt hat. Balkie und Caputo lobten die Spender, die Kleidung in mehr als gutem Zustand und teilweise frisch gewaschen und aufgebügelt angeliefert hatten. Bedürftige erhalten also Waren in tadellosem Zustand.

 

Annahme-Termine in der Kleiderkammer sind jeweils am letzten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr.

Ausgabe-Termine sind dienstags von 14 bis 16 Uhr und mittwochs von 9 bis 11 Uhr.

 

 

Text und Bild: Stadt Burglengenfeld

Foto zur Meldung: Kleiderkammer Städtedreieck neu eröffnet
Foto: Viele Hände haben zusammengeholfen, um die neue Kleiderkammer Städtedreieck verwirklichen zu können. Mit einer kleinen Einweihungsfeier dankten die Stadtoberhäupter Maria Steger (li.), Thomas Gesche (3.v.re.) und Dr. Susanne Plank (re.) den Beteiligten. Foto: Michael Hitzek

Ferienbetreuung Ostern & Pfingsten 2019

(01.02.2019)

Bereits seit 14 Jahren bietet der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. in den Sommerferien für 4 Wochen eine Ferienbetreuung für Kinder im Vorschulalter bis 12 Jahren an. Seit 2016 gibt es die Ferienbetreuung in den Oster- und Pfingstferien!

 

Wo? In den Räumen der Ganztagsbetreuung der Grundschule, Im Naabtalpark 1 a,

 

Wann? Ostern: 15.04.2019 – 18.04.2019 & Pfingsten: 11.06.2019 – 14.06.2019,

Zeit? von 7:45 Uhr – 14 Uhr oder 7:45 Uhr – 16 Uhr,

Wer? Kinder von ca. 6 – 12 Jahren,

Kosten? 8,00 € / Tag bis 14 Uhr 9,50 € / Tag bis 16 Uhr, für Ausflüge fallen gegebenenfalls noch zusätzliche Kosten an.

 

Betreuer/innen: Qualifizierte und pädagogisch versierte Betreuer/innen, die ein altersentsprechendes und abwechslungsreiches Programm zusammenstellen.
Der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. unterstützt Familien. Er ist Träger der Kinderkrippe im Neuen Stadthaus. In den Ferien sind es vor allen Dingen die Berufstätigen und Alleinerziehenden, die Hilfe bei der Unterbringung Ihrer Kinder brauchen.

Die Stadt Burglengenfeld stellt freundlicherweise die Räume zur Verfügung. Wir danken den Städten Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz für die Unterstützung!

Anmeldeformulare und die Teilnahmebedingungen sind erhältlich:
- in der Ganztagsbetreuung der GS Burglengenfeld, Im Naabtalpark 1 a
- beim Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern, Chr.-W.-Gluck-Str. 16 Ansprechpartnerin: Edith Schatz, Dipl. Sozialpäd., Tel. 09471/604051-0 od. 0151/40375418
- im Internet: www.kinderkrippe-burglengenfeld.de / Projekte - Ferienbetreuung


Quelle: Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V.

Foto zur Meldung: Ferienbetreuung Ostern & Pfingsten 2019
Foto: Ferienbetreuung im Städtedreieck

"Probeessen" an der Asklepios Klinik im Städtedreieck

(30.10.2018)

„Natürlich ist eine Klinik kein Sterne-Restaurant und schmeckt es im Krankenhaus nicht so gut wie bei Muttern. Aber wir versuchen so nah wie möglich an den Geschmack von Hausmannskost heran zu kommen.“ Jan Platteau, verantwortlich für die Gemeinschaftsverpflegung aller Asklepios-Kliniken in Deutschland, war eigens aus Hamburg angereist, denn Felix Rauschek hatte Vertreter des öffentlichen Lebens zum „Probeessen“ eingeladen um über Auswahl und Zubereitung der Speisen an der Asklepios Klinik im Städtedreieck zu informieren.

 

Die Idee zum „Probeessen“ hatte der Geschäftsführer der Burglengenfelder Klinik, als er im Internet inmitten vieler positiven Kommentare eine kritische Bemerkung zum Krankenhausessen entdeckte – und in etlichen Gesprächen feststellte, wie wichtig einerseits den Patienten das Essen ist, wie wenig man darüber aber andererseits weiß. Und so erläuterten Jan Platteau und Stefan Modes, der Küchenchef der Asklepios Klinik im Städtedreieck, u.a. die Vorteile der „Regeneration“, mithilfe derer die vorbereiteten Speisen in der Klinikküche im Dampfgarer gegart und angerichtet werden – und wie frisch gekochtes Essen schmecken.

 

Testerinnen und Tester am Buffet

Davon überzeugten sich anschließend am Buffet die Testerinnen und Tester, unter denen sich die Bürgermeister des Städtedreiecks, Thomas Gesche, Dr. Susanne Plank und Maria Steger sowie Albert Vetterl für die Interessengemeinschaft Teublitzer Unternehmer, vom Burglengenfelder Wirtschaftsforum Bernd Fischer und der Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck, Gregor Glötzl befanden. Tatsächlich aber waren die Gäste bereits vorher sehr positiv gestimmt, denn wie Gesche mit Zustimmung von Dr. Plank und Steger meinte: „Ich höre seit geraumer Zeit keine Kritik, sondern nur noch Lob für das Krankenhausessen", heiß es in einer Pressemitteilung der Klinik.

 

Das Hühnchenbrustfilet und der Lachs auf den Punkt, die Bratwürste knusprig, das Sauerkraut geschmacklich abgerundet, das Gemüse knackig, die Nudeln al dente, der Kaiserschmarrn fluffig: Die besondere Herausforderung der Essenszubereitung in einer Klinik liegt darin, dass alle Speisen verschiedene Garstufen haben, aber gemeinsam zum Patienten gebracht werden müssen. Dabei helfen das eingespielte Team von Stefan Modes und modernste Technik in Gestalt von High-Tech-Gar-Wägen, die den Transport und das gleichzeitige Servieren von kaltem und heißem Essen an viele Patienten ermöglichen.

 

Hausmannskost auch im Krankenhaus beliebt

Die Qualität ist das eine, die Vielfalt das andere: Wie wichtig gutes Essen im Krankenhaus ist, erläuterte Oberärztin Paula Loibl in einem kurzen Referat. „Die Menschen sind ja bei uns, weil sie krank oder verletzt sind. Wir wollen mithelfen, dass sie sich wohl fühlen, alles andere ist schon schwierig genug.“

 

Für viele Patientinnen und Patienten sind Frühstück, Mittag- und Abendessen die positiven Highlights während eines Krankenhaustages. Gerade bei älteren Menschen, so Loibl, seien Auswahl und Abwechslung der Speisen von enormer Bedeutung – und dass es ihnen schmeckt. Denn Patienten jenseits der 70 würden häufig viel zu wenige Kalorien zu sich nehmen: „Wenn sie krank sind, brauchen sie keine Diät, sondern ausreichend Proteine und Nährstoffe.“ Und weil die Menschen im Krankenhaus „am liebsten das essen, was sie kennen“, nimmt einen beträchtlichen Teil der Speisekarte die bekannte Hausmannskost ein.

 

(Quelle: Stadt Burglengenfeld)

Foto zur Meldung: "Probeessen" an der Asklepios Klinik im Städtedreieck
Foto: Paula Loibl, Felix Rauschek, Maria Steger, Dr. Susanne Plank und Thomas Gesche (v.re.) überzeugten sich von der Qualität der Speisen in der Asklepios Klinik. Foto: Bernhard Krebs

Staffelübergabe bei der Kleiderkammer im Städtedreieck

(04.10.2018)

[Städtedreieck] Brigitte Schönwetter, Herz und Seele der Kleiderkammer im Städtedreieck, hört nach 25 Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit auf. Nicht nur personell stehen große Veränderungen an, sondern auch räumlich. In Zukunft wird Gudrun Bitterer die Kleiderkammer in neuen Räumlichkeiten in Burglengenfeld leiten.

 

Begonnen hatte die Geschichte der Kleiderkammer im Herbst 1993. Durch den starken Zuzug von Personen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion ins neu errichtete Übergangswohnheim in Koppenlohe-Teublitz bestand ein großer Bedarf an Kleidung. Der damalige Pfarrer Georg Hartl der katholischen Pfarrei Teublitz initiierte zusammen mit der evangelischen Pfarrei Maxhütte-Haidhof die Kleiderkammer in den Räumlichkeiten der ehemaligen Sozialabteilung der Firma Läpple.

 

Dort blieb die Kleiderkammer die nächsten 18 Jahre, bis sie 2011 aufgrund von Umbauarbeiten umziehen musste. Wieder war es die Firma Läpple selbst, die großzügig neue Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und somit der mittlerweile fest etablierten Einrichtung den Fortbestand sicherte. Zusammen mit den drei Städten und der tatkräftigen Unterstützung durch die drei Bauhöfe wurde das ehemalige Direktionsgebäude bei Tor II renoviert und als Kleiderkammer umgebaut. Auch die Kirchen leisteten wieder einen erheblichen Beitrag, um die Zukunft der Kleiderkammer zu sichern.

 

Die nächste bedeutende Herausforderung, welche Dank des großen Engagements aller Beteiligten gemeistert wurde, war die kurzzeitige Unterbringung von Flüchtlingen in der Turnhalle des Gymnasiums im Jahr 2015. Durch die schnelle und pragmatische Zusammenarbeit von Kleiderkammer, Stadt und Landkreis konnten die Flüchtlinge schnell versorgt werden. Auch danach blieb die Kleiderkammer eine wichtige Anlaufstelle für Flüchtlinge.

 

Nach 25 Jahren und all diesen Herausforderungen, Umzügen, Umbauten und Veränderungen gibt Brigitte Schönwetter nun ihr Ehrenamt ab. Aber nicht nur das. Aufgrund von Umplanungen der Firma Läpple muss die Kleiderkammer diesmal endgültig das Gelände des ehemaligen Eisenwerks verlassen. „Da beide Botschaften zeitlich zusammenfielen, war zunächst für alle Beteiligten der Schock groß“, so Gregor Glötzl, Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck.

 

Die drei Bürgermeister/innen waren sich aber sofort einig, dass eine caritative Einrichtung wie die Kleiderkammer bei 32.000 Einwohnern leider bitter nötig ist und auf alle Fälle im Städtedreieck gehalten werden muss. Dank der schnellen Zusage von Bürgermeister Thomas Gesche, sich dieses Themas anzunehmen, konnte Abhilfe geschaffen werden.

 

In Zukunft wird Gudrun Bitterer, Mitarbeiterin der Stadt Burglengenfeld, die Kleiderkammer organisieren und den freiwilligen Helferkreis koordinieren. Die Kleiderkammer wird in neue Räume gleich neben dem Oberpfälzer Volkskundemuseum (Berggasse 3), einziehen. „Die Räume werden in Kürze entsprechend hergerichtet, über den offiziellen Neustart der Kleiderkammer werden wir dann rechtzeitig informieren“, sagte Gesche.

 

Die drei Bürgermeister/innen bedankten sich noch einmal sehr herzlich für das selbstlose Engagement von Brigitte Schönwetter und würdigten ihre caritative Tätigkeit von einem viertel Jahrhundert.

 

Dem neuen Team der Kleiderkammer wünschten die drei Bürgermeister/innen alles Gute und insbesondere der neuen Leiterin, Gudrun Bitterer, einen guten und reibungslosen Start.

 

 

 

Text: Gregor Glötzl

Bild: Ulrike Pelikan-Roßmann

Foto zur Meldung: Staffelübergabe bei der Kleiderkammer im Städtedreieck
Foto: Die drei Bürgermeister/innen verabschiedeten Brigitte Schönwetter (3. v. r.) nach 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Kleiderkammer im Städtedreieck. Gudrun Bitterer (2. v. r.) wird in Zukunft die Kleiderkammer in den neuen Räumlichkeiten in Burglengenfeld leiten.

Filmvorführung und Diskussion zur Energiewende im MGH Maxhütte-Haidhof

(04.10.2018)

[Städtedreieck] Die VHS im Städtedreieck hat zusammen mit INKER-S und dem MehrgenerationenHaus Maxhütte-Haidhof den Film „Power to Change“ gezeigt, um im Anschluss über die Energiewende vor Ort zu diskutieren.

 

Mit der Filmvorführung von „Power to Change“ hat der Initiativkreises Energiewende in der Region Städtedreieck (INKER-S) und die Volkshochschule im Städtedreieck die Diskussion um die Energiewende angeregt. Der Film zeichnet die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien. Ob und wie diese vor Ort funktionieren kann war Gegenstand der intensiven Diskussion der zahlreichen Teilnehmer.

 

Weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck oder zu Veranstaltungen zu diesem Thema finden sich auf der Homepage der VHS oder unter http://www.region-staedtedreieck.de.

 

 

 

 

Text: INKER-S, Gregor Glötzl

Bild: Petra Meier

Foto zur Meldung: Filmvorführung und Diskussion zur Energiewende im MGH Maxhütte-Haidhof
Foto: Markus Bäuml (r. v.) und Gregor Glötzl (l. v.) von INKER-S begrüßen das Publikum im MehrgenerationenHaus in Maxhütte-Haidhof

Banken spenden 2700 Euro an die Tafel im Städtedreieck

(04.10.2018)

Die Sparkasse im Landkreis Schwandorf, die VR Bank Regensburg-Schwandorf und die VR Bank Burglengenfeld haben 2700 Euro an die „Tafel im Städtedreieck“ übergeben.

 

Hintergrund der großzügigen Spendenaktion ist der 10. Städtedreieckslauf. Wie jedes Jahr, haben sich auch heuer wieder die drei Banken dazu bereiterklärt, 1,50 € pro Teilnehmer zu spenden, der die Ziellinie überquert. Ganz nach dem Motto des Laufs „Gemeinsam ins Ziel“ haben die Läufer aus dem Städtedreieck mit Hilfe der Banken der Region für eine wohltätige Einrichtung in der Region gespendet.

Dieses Jahr erreichten 585 Läufer und Walker unter großem Jubel das Ziel auf dem Burglengenfelder Bürgerfest. Ein neuer Teilnehmerrekord wurde damit zwar knapp verpasst – eine stolze Spendensumme kam trotzdem zusammen. Jede der Banken rundete nämlich von sich aus den Betrag auf jeweils 900 Euro auf und so konnten 2700 Euro überreicht werden.

 

"Großer Dank für ihr Engagement " an die Banken

Bei der Spendenübergabe im Burglengenfelder Rathaus würdigte Bürgermeister Thomas Gesche, auch im Namen seiner Bürgermeisterkolleginnen Maria Steger und Dr. Susanne Plank, die langjährige Unterstützung der Sparkasse im Landkreis Schwandorf, der VR Bank Regensburg-Schwandorf und der VR Bank Burglengenfeld.

Die Vertreter der Banken machten deutlich, man habe es sich zur Aufgabe gemacht, das Gemeinwohl vor Ort zu fördern. Die Unterstützung des Städtedreieckslaufes und damit der Tafel betrachte man inzwischen als „Dauerauftrag“.

 

Der Caritasverband im Landkreis Schwandorf, der unter anderem die „Tafel im Städtedreieck“ mit betreut, schloss sich dem Dank der Banken an. Für den Betrieb der Tafel mit der Ausgabestelle Maxhütte-Haidhof sei man auf ehrenamtliche Unterstützer angewiesen – und auf Spenden ebenso.

 

"Hilfe aus der Region für die Region"

Der Dank von Gregor Glötzl stellvertretend vom Organisations-Team galt schließlich allen Teilnehmern/innen, die durch ihren Start beim Städtedreieckslauf die Unterstützung hilfsbedürftiger Mitbürger erst möglich gemacht haben. „Das ist direkte Hilfe aus der Region für die Region!“

 

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Bild: Stadt Burglengenfeld, Pelikan-Roßmann

Foto zur Meldung: Banken spenden 2700 Euro an die Tafel im Städtedreieck
Foto: Vertreter der drei Banken übergaben im Beisein der der Bürgermeister/innen ihre Spende an die Tafel im Städtedreieck.

Städtedreieck liest veranstaltet Literarisches Picknick am Pirkenseer Schloss

(26.07.2018)

Geschichten aus alten Tage, Sagen, Mythen und Flunkereien – wer sich am Donnerstag, 2. August um 19.00 Uhr zum Pirkenseer Schloss wagt, der dürfte anschließend einiges zu erzählen haben.

 

Maria Kurschus, Sebastian Thomann und Alexander Spitzer lassen dort alte Zeiten lebendig werden. In der Tradition des fahrenden Volkes erzählen, lesen und spielen sie "Von Räubern und Vagabunden" in der Oberpfalz.

Rund um die Veranstaltung: Der Eintritt ist frei, die Verantwortlichen bitten um eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten. Da es auf dem Platz keine Bestuhlung gibt, sollten Decken zum Sitzen mitgebracht werden. Picknicken während der Lesung ist gerne möglich. Die Mitglieder des Verbundes "Städtedreieck liest" sind die Büchereien, die Volkshochschule und die Buchhandlungen im Städtedreieck.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.vhs-staedtedreieck.de.

© VHS im Städtedreieck e.V.

Foto zur Meldung: Städtedreieck liest veranstaltet Literarisches Picknick am Pirkenseer Schloss
Foto: Städtedreieck liest veranstaltet Literarisches Picknick am Pirkenseer Schloss

Informationen über Erneuerbare Energien für die Schulen

(25.07.2018)

[Städtedreieck] INKER-S hat zusammen mit dem Gymnasium Burglengenfeld und der Realschule Burglengenfeld eine Bildungsfahrt für Lehrer/innen der beiden Schulen organisiert. Darüber hinaus besuchten Schüler/innen der 10. Klassen des Gymnasiums den Film „Power to Change“

 

Mit zwei kostenfreien Informationsveranstaltungen zum Thema Erneuerbare Energien hat der Initiativkreises Energiewende in der Region Städtedreieck (INKER-S) die Schüler/innen und Lehrer/innen im Städtedreieck für das komplexe Thema Energiewende sensibilisiert.

 

Mit knapp 20 interessierten Lehrer/innen starte eine Energiewende Bus Tour durch die Region, um Erneuerbare Energien Projekte kennenzulernen und einmal aus nächster Nähe zu sehen. So wurde unter anderem das Innenleben eine Windrads besichtigt, die kombinierte private solare Nutzung mit Solarthermie, Photovoltaik mit angeschlossenen Batteriespeicher incl. Elektroauto erläutert, die energetische Nutzung von Biomasse (Biogas-Anlage) besichtigt und am Ende der Bustour das neue Wasserkraftwerk in Schirndorf begutachtet. Die Bildungsfahrt stieß bei den beteiligten Lehrer/innen auf ein sehr positives Echo.

 

Gleich am nächsten Tag ging das Programm weiter. Drei 10. Klassen des Gymnasiums informierten sich mit dem Film „Power to Change – Die Energierebellion“ über das komplexe Zusammenwirken von Technik, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bei der Energiewende. Die einzelnen Themen werden dann weiterführend in den Unterrichtsstunden aufgearbeitet.

 

Unser besondere Dank gilt nicht nur den beiden Schulen fürs Mitmachen, namentlich allen voran Fr. Amann, sondern auch Herrn Thomas Preißner vom Starmexx Kino Burglengenfeld für das zur Verfügung stellen des Kinosaals.

 

Weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck oder zu Veranstaltungen zu diesem Thema finden sich auf der Homepage der VHS oder unter http://www.region-staedtedreieck.de.

 

Text und Bild: INKER-S: Gregor Glötzl

Foto zur Meldung: Informationen über Erneuerbare Energien für die Schulen
Foto: Die 10. Klassen des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums sahen im Starmexx Kino Burglengenfeld den Film „Power to Change“

10. Städtedreieckslauf – Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert!

(24.07.2018)

Die Vorbereitungen für den 10. Städtedreieckslauf laufen auf Hochtouren und die drei Bürgermeister/innen sowie das Organisationsteam freuen sich auf zahlreiche sportbegeisterte Teilnehmer. Damit die Sportler nicht ungeübt in den Lauf starten müssen, wurden bereits vorab die einzelnen Strecken zu Trainingszwecken markiert.

 

Dieses Jahr wurde die Streckenführung aufgrund der Sperrung der Irl Brücke in Burglengenfeld leicht geändert. Die Strecke führt heuer über den Parkplatz beim Eislaufplatz und dann weiter über die ehemalige B15 in die Altstadt.

 

Am 17. August ist es dann so weit. Der erste Startschuss fällt um 16:30 Uhr für den Bambini-Lauf. Die 500 Meter lange Strecke durch die Burglengenfelder Altstadt ist für Kinder unter 10 Jahren gedacht. Um 16:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 17:00 Uhr beim Rathaus Maxhütte-Haidhof. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 17:00 Uhr beim Rathaus Teublitz; fünf Minuten später machen sich dort die Walker auf ihre sechs Kilometer lange Strecke.

 

Im Rahmen der Eröffnung des Bürgerfestes in Burglengenfeld findet gegen 18:30 Uhr die Siegerehrung des Städtedreieckslaufs statt. Auch heuer gibt es wieder viele attraktive Sach- und Geldpreise in allen Leistungsklassen zu gewinnen. Als Hauptgewinn winkt ein Wellness-Wochenende in Wert von 250 Euro.

Wie jedes Jahr gibt es wieder einen Gepäcktransport und Shuttle-Service bis 20:00 Uhr.

 

Möglich sind Anmeldungen bei den Stadtverwaltungen (Burglengenfeld: Tel. 7018-20, Maxhütte-Haidhof: Tel. 3022-41, Teublitz: Tel. 9922-15) oder unter www.staedtedreieckslauf.de. Kurzentschlossene können sich bis eine Stunde vor Start im jeweiligen Startbereich ihres Laufes nachmelden.

 

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Bild: Michael Hitzek

Foto zur Meldung: 10. Städtedreieckslauf – Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert!
Foto: Zum Bild: Das Orga-Team hat die Lauf-Strecken bereits markiert (v.l.n.r.: Sabine Eichinger, Markus Schomburg)

Ferienbetreuung Sommerferien

(27.06.2018)

Der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. bietet in den Sommerferien eine Ferienbetreuung für Kinder im Vorschulalter bis zwölf Jahren an. Anmeldungen sind bereits möglich.

 

Qualifizierte und pädagogisch versierte BetreuerInnen stellen ein altersentsprechendes und abwechslungsreiches Programm zusammen. Die Aktionen finden statt in den Räumen der verlängerten Mittagsbetreuung der Grundschule, Im Naabtalpark 1 a.

 
Wann?
Sommerferien: 13.08.2018 - 07.09.2018.
 

Zeit?

von 7:45 Uhr bis 14 Uhr oder von 7:45 Uhr bis 16:00 Uhr
 

Wer?

Kinder von ca. sechs bis zwölf Jahren
 

Kosten?

8,00 € pro Tag bis 14 Uhr

9,50 € pro Tag bis 16 Uhr

Für Ausflüge fallen gegebenenfalls noch zusätzliche Kosten an.

 

Der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. unterstützt Familien. Er ist Träger der Kinderkrippe im Neuen Stadthaus. In den Ferien sind es vor allen Dingen die Berufstätigen und Alleinerziehenden, die Hilfe bei der Unterbringung ihrer Kinder brauchen. Die Stadt Burglengenfeld stellt die Räume zur Verfügung. Ein Dank des Vereins geht ebenfalls an die Städte Teublitz und Maxhütte-Haidhof.

 

Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen finden Sie zum Download hier.



Weitere Infos beim beim Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern, Chr.-W.-Gluck-Str. 16 Ansprechpartnerin: Dipl. Sozialpäd Edith Schatz, Tel. 09471/604051-0 od. 0151/40375418
 

oder im Internet: www.kinderkrippe-burglengenfeld.de / Projekte - Ferienbetreuung


Quelle: Stadt Burglengenfeld und Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V.

Foto zur Meldung: Ferienbetreuung Sommerferien
Foto: Ferienbetreuung im Städtedreieck

Das Städtedreieck läuft! Anmeldung zum 10. Städtedreieckslauf am 17.08.2018 ab sofort möglich.

(18.05.2018)

[STÄDTEDREIECK] Auch heuer heißt es wieder pünktlich zum Bürgerfest in Burglengenfeld: das Städtedreieck läuft! Die drei Bürgermeister/innen und das Organisationsteam laden alle Hobbyläufer und -Walker ein, sich für den 10. Städtedreieckslauf am Freitag, den 17. August 2018 fit zu machen. Es werden wieder verschiedene Strecken für alle Leistungsklassen angeboten. Ganz nach dem Motto: „Es geht nicht um Rekorde und Bestzeiten. Es geht um die Freude an der Bewegung und um Spaß in der Gemeinschaft!“

 

Anmeldung ab sofort möglich

Interessierte Läufer und Walker können sich bereits jetzt im Internet unter www.staedtedreieckslauf.de anmelden und dort zwischen den unterschiedlich langen Strecken wählen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich direkt in den drei Rathäusern anzumelden. Eine Startgebühr für die Teilnahme wird nicht fällig.

 

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr, auch diesmal wieder eine kurze Strecke für Kinder

Der erste Startschuss fällt am 17. August um 16:30 Uhr am Rathaus Burglengenfeld für den Bambini-Lauf. Die 500 Meter lange Strecke durch die Altstadt ist für Kinder unter 10 Jahren gedacht. Um 16:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 17:00 Uhr beim Maxhütter Rathaus. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 17:00 Uhr im Stadtpark Teublitz; fünf Minuten später machen sich dort die Walker auf ihre sechs Kilometer lange Strecke. Selbstverständlich werden die Teilnehmer des Laufs wieder mit Getränken versorgt. Darüber hinaus werden Dusch- und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung gestellt sowie ein Kleidertransport und ein Shuttle-Service zurück zu den Startbereichen angeboten.

 

Weiter Informationen im Internet unter: www.staedtedreieckslauf.de

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Bild: Stadt Burglengenfeld

Foto zur Meldung: Das  Städtedreieck läuft! Anmeldung zum 10. Städtedreieckslauf am 17.08.2018 ab sofort möglich.
Foto: Gregor Glötzl (Orga-Team), Dr. Susanne Plank (BGM Maxhütte-Haidhof), Thomas Gesche (BGM-Burglengenfeld), Maria Steger (BGM-Teublitz), Sabine Eichinger(Orga-Team) (v.l.n.r.)

Energieberatung für das Städtedreieck

(26.04.2018)

[Städtedreieck] Die VHS im Städtedreieck hat zusammen mit INKER-S und den Städten Teublitz und Burglengenfeld ein umfangreiches Beratungsangebot zum Thema Energieeffizienz und Energieeinsparung sowohl für private Haushalte, als auch Klein- und Mittelständische Unternehmen angeboten.

 

Mit gleich zwei kostenfreien Veranstaltungen hat der Initiativkreises Energiewende in der Region Städtedreieck (INKER-S) und die Volkshochschule im Städtedreieck ein umfangreiches Beratungsangebot zum Thema Energieeffizienz und Energieeinsparung angeboten.

 

Den Auftakt machten am 22.03. Konrad Spandl, Kaminkehrermeister und Energieberater sowie Georg Köppl, Energieberater und Architekt in der Stadtbücherei Teublitz. Ihre Vorträge richteten sich an alle, die im Haushalt Energie einsparen wollen, umbauen, neu bauen oder einfach nur die Umwelt schonen wollen. Neben zahlreichen praktischen Tipps für den Alltag und im Baubereich wurde auch das sehr kostengünstige Beratungsangebot des VerbraucherService Bayern in Maxhütte-Haidhof vorgestellt. So kostet ein Basis-Check des Haushalts nur 10 € und ein mehrstündiger Heiz- oder Detail-Check, dank Förderung, nur 40 €. Die Details zur individuellen Energieberatung können auf der Homepage der Stadt Maxhütte-Haidhof abgerufen werden.

 

Am 19.04. folgte ein Vortrag von Dipl.-Ing. Rudolf Cirbus, Energieeffizienzberater und Energie-Auditor für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) im Bürgertreff Burglengenfeld. Herr Cirbus zeigte anhand eines Projektbeispiels konkrete Maßnahmen und deren Einsparungspotentiale auf. Des Weiteren wurden zahlreiche Fördermöglichkeiten für Unternehmen vorgestellt. Der Vortrag richtete sich gezielt an die KMUs der Region. In der anschließenden Diskussion wurden auch einfache Maßnahmen angesprochen. So kann ein Pufferspeicher, auch in privaten Haushalten und bei konventionellen Energieträgern, die Schadstoff- und Feinstaubbelastung erheblich reduzieren und die Energieeffizienz steigern.

 

Weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck oder zu Veranstaltungen zu diesem Thema finden sich auf der Homepage der VHS oder unter http://www.region-staedtedreieck.de.

 

 

Text und Bild: INKER-S: Gregor Glötzl

Foto zur Meldung: Energieberatung für das Städtedreieck
Foto: Markus Bäuml von INKER-S diskutiert mit Georg Köppl und Konrad Spandl (v.l.n.r.) über Energieeinsparungsmöglichkeiten in privaten Haushalten.

Das neue Programm der VHS im Städtedreieck ist erschienen!

(02.02.2018)

Über 330 Kursangebote finden sich im neuen Programm der Volkshochschule im Städtedreieck. Viel Neues, aber natürlich auch Altbewährtes ist dabei.

 

Nachdem es so gut angenommen wird und jede Woche mindestens einmal nach dem nächsten Termin gefragt wird, gibt es auch dieses Mal wieder sog. Reparatur Cafés im Mehrgenerationenhaus Maxhütte-Haidhof, zu denen man kaputte Gegenstände bringen kann, die dann im ehrenamtlichen Rahmen repariert werden. Außerdem finden sich im Bereich Gesellschaft Vorträge zum Thema Energieeinsparung, ein Motorsägekurs, ein Bierbraukurs, Führungen und Wanderungen und viele andere interessante Einzelveranstaltungen.

Bei den EDV-Kursen im Bereich Beruf bleiben auch im Frühjahr wieder keine Wünsche offen. Wer sich beispielsweise einen umfassenden Überblick über Standardprogramme verschaffen möchte, kann einen der immer gut nachgefragten MS-Office-Kompaktkurse über zehn Termine buchen. Wieder im Angebot sind Webinare im Bereich xpert Business – Seminare, die man von zu Hause aus absolvieren kann.

Im Programmbereich Sprachen werden zahlreiche Englischkurse für die unterschiedlichsten Bedürfnisse angeboten. Bei der Auswahl des passenden Kurses helfen die kostenlosen Einstufungsberatungen. Einsteigen kann man als Anfänger/in ohne Vorkenntnisse auch in Grundkurse in Französisch, Italienisch, Spanisch, Tschechisch und auch in Arabisch. Für ausländische Mitbürger finden sich BAMF-Integrationskurse und Selbstzahlerkurse auf unterschiedlichen Niveaus und zu unterschiedlichen Zeiten.

Das Gesundheitsprogramm ist mit 130 Kursangeboten der umfangreichste Bereich. Medizinische Fachvorträge in Zusammenarbeit mit der Asklepios Klinik im Städtedreieck bieten die Möglichkeit, sich fundiert zu informieren und zugleich die behandelnden Ärzte kennenzulernen. Für viele Kurse im Bereich Bewegung und Entspannung hat sich die VHS um die Krankenkassenzertifizierung bemüht. Fast alle Kurse im Bulmare sowie etliche Rücken- und Yogakurse sind damit bezuschussungsfähig.

Der einfachste Weg der Anmeldung ist online auf der Internetseite www.vhs-staedtedreieck.de. Hier ist das ganze Angebot auch chronologisch aufgelistet. Gerne steht die VHS-Geschäftsstelle aber auch telefonisch unter 09471 3022-70 zur Verfügung.


Quelle: Volkshochschule im Städtedreieck e. V.

Foto zur Meldung: Das neue Programm der VHS im Städtedreieck ist erschienen!
Foto: Die drei Bürgermeister des Städtedreiecks (sitzend von links Maria Steger, Teublitz, Dr. Susanne Plank, Maxhütte-Haidhof und Thomas Gesche, Burglengenfeld) verabschiedeten zusammen mit Geschäftsführerin Petra Meier (stehend Mitte), 1. Vorsitzenden der VHS

Ferienbetreuung Ostern & Pfingsten 2018

(01.02.2018)

Bereits seit 13 Jahren bietet der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. in den Sommerferien für 4 Wochen eine Ferienbetreuung für Kinder im Vorschulalter bis 12 Jahren an. Seit 2016 gibt es die Ferienbetreuung in den Oster- und Pfingstferien!

 

Wo? In den Räumen der Ganztagsbetreuung der Grundschule, Im Naabtalpark 1 a,

 

Wann? Ostern: 26.03.2018 – 29.03.2018 & Pfingsten: 22.05.2018 – 25.05.2018,

Zeit? von 7:45 Uhr – 14 Uhr oder 7:45 Uhr – 16 Uhr,

Wer? Kinder von ca. 6 – 12 Jahren,

Kosten? 8,00 € / Tag bis 14 Uhr 9,50 € / Tag bis 16 Uhr, für Ausflüge fallen gegebenenfalls noch zusätzliche Kosten an.

 

Betreuer/innen: Qualifizierte und pädagogisch versierte Betreuer/innen, die ein altersentsprechendes und abwechslungsreiches Programm zusammenstellen.
Der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. unterstützt Familien. Er ist Träger der Kinderkrippe im Neuen Stadthaus. In den Ferien sind es vor allen Dingen die Berufstätigen und Alleinerziehenden, die Hilfe bei der Unterbringung Ihrer Kinder brauchen.

Die Stadt Burglengenfeld stellt freundlicherweise die Räume zur Verfügung. Wir danken den Städten Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz für die Unterstützung!

Anmeldeformulare und die Teilnahmebedingungen sind erhältlich:

- hier zum Download: Anmeldung Ferienbetreuung Ostern Pfingsten 2018
- in der Ganztagsbetreuung der GS Burglengenfeld, Im Naabtalpark 1 a
- beim Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern, Chr.-W.-Gluck-Str. 16 Ansprechpartnerin: Edith Schatz, Dipl. Sozialpäd., Tel. 09471/604051-0 od. 0151/40375418
- im Internet: www.kinderkrippe-burglengenfeld.de / Projekte - Ferienbetreuung


Quelle: Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V.

Foto zur Meldung: Ferienbetreuung Ostern & Pfingsten 2018
Foto: Ferienbetreuung im Städtedreieck

Jugendliche in Amsterdam - Metropole mit multikulturellem Charme

(08.11.2017)

Jugendbildungsfahrten ins Ausland, die das Kreisjugendamt Schwandorf gemeinsam mit der Jugendpflege der Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz durchführt, sind mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm. Nach Dublin und London in den vergangenen Jahren ging es heuer erstmals während der Herbstferien nach Amsterdam. Damit kommen die Jugendpflegeeinrichtungen dem im Kinder- und Jugendhilfegesetz enthaltenen außerschulischen Bildungsauftrag nach.

 

 

Den Schülern wurde ein vielfältiges Besichtigungs- und Bildungsprogramm in zwei Ländern geboten. Die flämische Kunststadt Brügge in Belgien, deren Altstadt seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, begeisterte mit ihrem nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtzentrum. Bei einer Stadtführung und Grachtenrundfahrt in Amsterdam ging es an prunkvollen Häusern vorbei bis zum Platz de Dam mit dem imposanten königlichen Palast und dem Nationalmonument. Besichtigt wurden eine Käserei und eine Holzschuhmanufaktur. Im Rijksmuseum bestaunte die Gruppe neben zahlreichen Exponaten aus 800 Jahren niederländischer Geschichte Rembrandts bekanntestes Gemälde „Die Nachtwache".

 

Ein Besuch Den Haags ist ein Muss für jeden Niederlandtouristen. Die Stadt ist vor allem als Sitz einer großen Zahl nationaler und internationaler Einrichtungen bekannt. Zwei Gästeführer gaben einen Überblick über den Sitz der niederländischen Regierung und des Königspalastes. Höhepunkt war eine Führung durch den Binnenhof, seit dem 17. Jahrhundert das Herz der europäischen Diplomatie. Der Tag endete mit einem Besuch des Seebads Scheveningen.

 

Am Rückreisetag wurde Halt in der Rheinmetropole Köln gemacht. Die weltoffene Stadt mit römischen Wurzeln war ein weiteres Highlight im Programm der diesjährigen Jugendbildungsfahrt, die zu zahlreichen Kontakten unter den mitgereisten Jugendlichen führte.

 

Foto: Jugendliche aus dem Landkreis Schwandorf auf Entdeckungstour durch Amsterdam.

 

 

© Kreisjugendamt Schwandorf

Foto zur Meldung: Jugendliche in Amsterdam - Metropole mit multikulturellem Charme
Foto: Jugendliche aus dem Landkreis Schwandorf auf Entdeckungstour durch Amsterdam

Haushalte gesucht - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe

(25.10.2017)

Wo bleibt mein Geld? – EVS-Teilnahme gibt Antwort


Landesamt für Statistik sucht 12.000 private Haushalte in Bayern, die gegen eine Geldprämie an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 teilnehmen.

 

Das Bayerische Landesamt für Statistik sucht private Haushalte, die an der Einkommens- und Verbrauchs-stichprobe (EVS) 2018 teilnehmen wollen. Mitmachen lohnt sich dabei doppelt: Zum einen profitieren die Haushalte von einem aus-führlichen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben. Zum anderen erhal-ten sie als Dankeschön für ihre Beteiligung an der EVS eine Geldprämie von mindestens 85 Euro.

 

Mit welchen Gebrauchsgütern sind die privaten Haushalte ausgestattet? Wofür geben die Haushalte im Alltag wieviel Geld aus? Um unter anderem diese Fragen beantworten zu können, wird in ganz Deutschland alle fünf Jahre die Einkommens- und Ver-brauchsstichprobe (EVS) erhoben. Ziel der EVS ist es, zuverlässige Informationen über die Lebensverhältnisse der gesamten Bevölkerung für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bereitzustellen. Dies kann nur gelingen, wenn sich Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten in ausreichender Zahl beteiligen. Es kommt also auf jeden Einzelnen an. Die Daten werden in der Politik, z.B. für die Berechnung der Regelsätze der Sozialhilfe, sowie für den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung benötigt.


Was ist bei der EVS zu tun? Im Januar 2018 beantworten die Teilnehmer den ersten Fragebogen mit allgemeinen Angaben zum Haushalt und zu seiner Ausstattung mit langlebigen Gebrauchsgütern. Ebenfalls am Jahresanfang erhalten die teilnehmenden Haushalte einen Fragebogen zum Geld- und Sachvermögen. Danach sind ein Quartal lang die Einnahmen und Ausgaben des Haushalts in einem Haushaltsbuch festzuhalten. Nach Abschluss der Erhebung zahlt das Bayerische Landesamt für Statistik den teilnehmenden Haushalten als Dankeschön eine finanzielle Anerkennung von mindestens 85 Euro.
Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik ist der Datenschutz umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich von uns behandelt und völlig anonym nur für statistische Zwecke verwendet.

 

Wenn Sie mitmachen möchten, gehen Sie am besten direkt auf die Internetseite der EVS 2018: www.statistik.bayern.de oder www.evs2018.de. Hier finden Sie detaillierte Informationen und ein Teilnahmeformular für die EVS 2018 sowie ausgewählte Er-gebnisse der EVS 2013.


Haben Sie darüber hinaus noch Fragen? Rufen Sie uns einfach unter unserer kosten-freien Rufnummer 0800-57 57 001 an. Sie können sich auch per E-Mail (evs2018@statistik.bayern.de) oder schriftlich an das Bayerische Landesamt für Sta-tistik (Sachgebiet 45 – Team EVS, Nürnberger Str. 95, 90762 Fürth) wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter und freuen uns über Ihre Beteiligung an der EVS 2018.


Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik - Pressemitteilung

Foto zur Meldung: Haushalte gesucht - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
Foto: Haushalte gesucht - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe

Ausstellung »Glänzende Aussichten« vom 13. - 26. Oktober 2017

(12.10.2017)

Vom 13. bis 26. Oktober 2017 wird im MehrGenerationenHaus Maxhütte-Haidhof eine Auswahl der 99 Karikaturen zum Thema „Klima, Konsum und anderen Katastrophen“ zu sehen sein.

 

Am 26.10.2017 wird Elisabeth Krojer ab 19 Uhr im MehrGenerationenHaus Maxhütte-Haidhof über das Thema „Was der faire Handel wirklich kann!“ referieren.

 

Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Jugendtreffs (Mittwoch und Freitag von 15 - 18 Uhr) besucht werden. Sie wird organisiert von der KEB im Landkreis Schwandorf, der Fair Trade Region Städtedreieck und INKER-S, dem Initiativkreis für die Energiewende in der Region Städtedreieck.

 

Sowohl der Besuch der Ausstellung als auch die Vorträge und die Führung sind kostenlos.

Das Buch zur Ausstellung kann zum Preis von 5 Euro in der Bücherei erworben werden.


Quelle: Stadt Maxhütte-Haidhof

Foto zur Meldung: Ausstellung »Glänzende Aussichten« vom 13. - 26. Oktober 2017
Foto: Ausstellungseröffnung Glänzende Aussichten: Vortrag von Herrn Bernhard Suttner zum Thema "Die 7 Basisgüter für ein gutes Leben – weniger wäre zu wenig!“

Die Bücherzelle macht nun vor dem Bulmare Station

(12.10.2017)

BURGLENGENFELD. Die Bücherzelle des Verbunds „Städtedreieck liest“ macht bis Ende November vor dem Haupteingang des Bulmare Station. Nicht nur die Gäste des Wohlfühlbades haben daher nun die Möglichkeit, sich kostenlos und im Tausch mit Lesestoff zu versorgen.

 

„Das Prinzip ist ganz einfach“, erklärt Beate Fenz, die Leiterin der Stadtbibliothek Burglengenfeld: „Man sucht sich ein Buch aus, nimmt es mit, liest es und stellt es wieder zurück – oder man behält es und bringt dafür ein anderes mit.“ Ein bunter Mix an Lesestoff ist garantiert. Denn in der ausgemusterten Telefonzelle ist Platz für etwa 200 bis 250 Bücher. Damit hier auch immer Ordnung herrscht und eine bunte Auswahl gewährleistet ist, sehen Beate Fenz und ihr Team regelmäßig nach dem Rechten. „Manche meinen es gut und stellen dort Bücher ein, die schon 30, 40 Jahre alt sind. Die sind zwar sehr oft noch gut erhalten, aber finden dennoch eher selten Abnehmer. Deshalb bitten wir die Tauschwilligen, nur Werke einzustellen, die nicht älter als fünf Jahre alt sind“, erklärt die Bibliotheksleiterin.

 

Das System funktioniert: Die Bücherzelle ist nun bereits seit drei Jahren in Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz unterwegs. Ermöglicht hat das der Verbund „Städtedreieck liest“, ein Zusammenschluss der örtlichen Büchereien mit Unterstützung durch die VHS im Städtedreieck, das Mehrgenerationenhaus Maxhütte-Haidhof und die Buchhandlungen in Burglengenfeld.

 

Im Bulmare bedankten sich Geschäftsführer Reiner Beck und kaufmännische Leiterin Simone Baumann bei Beate Fenz für die gute Zusammenarbeit. Seit Jahren stattet die Stadtbibliothek Büchertische mit spannender Lektüre aus – in der Saunalandschaft und im Sommer auch im Freibadbereich.

Foto zur Meldung: Die Bücherzelle macht nun vor dem Bulmare Station
Foto: Bestückten gemeinsam die Bücherzelle (v.li.): Beate Fenz, Simone Baumann und Reiner Beck. Foto: Bulmare GmbH

Städtedreieckslauf: Banken spenden 2700 Euro an die Tafel

(19.09.2017)

Mit 541 Teilnehmern und mehr als 3700 zurückgelegten Kilometern war der 9. Städtedreieckslauf erneut ein Riesenerfolg. Bei dem Lauf, mit dem am 19. August das Bürgerfest in Maxhütte-Haidhof eröffnet wurde, ging es jedoch nicht nur um persönliche Bestzeiten oder um Freude an der Bewegung, sondern auch um einen guten Zweck.

Die Sparkasse im Landkreis Schwandorf, die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau und die VR Bank Burglengenfeld erklärten sich wie bereits in den vergangenen Jahren dazu bereit, für jeden Läufer und Walker, der an den Start geht, 1,50 Euro an die „Tafel“ im Städtedreieck zu spenden.

Das bedeutete pro Bank 541 x 1,50 Euro, insgesamt also jeweils 811,50 Euro. Doch damit nicht genug: Jede der Banken rundete von sich aus den Betrag auf jeweils 900 Euro auf. Somit erhielt die „Tafel“ insgesamt einen stattlichen Betrag von 2700 Euro.

 

Zu der Spendenübergabe im Rathaus Maxhütte-Haidhof kamen neben Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und ihren Bürgermeisterkollegen Maria Steger aus Teublitz und Thomas Gesche aus Burglengenfeld auch VR-Vorstand Sebastian Gehmacher aus Burglengenfeld, Gebietsdirektor der Sparkasse Teublitz Thomas Beer und Vorstand Thomas Stalla von der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau. Ebenso waren die Organisatoren Sabine Eichinger und Gregor Glötzl, Dipl.-Sozialpädagoge Gero Utz vom Caritasverband Schwandorf und zwei Mitarbeiter der Tafel anwesend.

 

Frau Dr. Plank bedankte sich für die Unterstützung durch die Banken, ohne deren Engagement eine Förderung der „Tafel“ in dieser Höhe schlichtweg nicht möglich sei. Die Vertreter der „Tafel“ im Städtedreieck schlossen sich dem Dank an die Banken an. Für den Betrieb der Ausgabestelle sei man nicht nur auf ehrenamtliche Unterstützer angewiesen, sondern vor allem auch auf Spenden. Die „Tafel“ im Städtedreieck ist nun schon seit vielen Jahren im Betrieb und allmählich müssen die Räumlichkeiten renoviert werden. Dafür könne man jeden Euro brauchen.

Die Vertreter der Banken hingegen betonten, dass die alljährliche Spende für sie mittlerweile selbstverständlich sei und sie den Städtedreieckslauf und die Tafel auch gerne weiterhin unterstützen wollen.

 

 

Text und Bild: Stadt Maxhütte-Haidhof

 

Foto zur Meldung: Städtedreieckslauf: Banken spenden 2700 Euro an die Tafel
Foto: Vertreter der drei Banken übergaben im Beisein der Bürgermeister/innen ihre großzügige Spende an Mitarbeiter der „Tafel“ im Städtedreieck

Bildungsangebote im frühkindlichen Bereich

(01.08.2017)
Kommunen tauschen sich zum Zusammenspiel von Management und Monitoring aus

 

In der frühen Kindheit wird die Basis für ein lebenslanges Lernen gelegt - und Kommunen haben in diesem Bereich weitreichende Gestaltungskompetenzen. Im Rahmen eines kommunalen Bildungsmanagements und -monitorings können diese zielgerichtet weiterentwickelt werden. Zum Zusammenwirken beider Arbeitsbereiche im Themenfeld frühkindliche Bildung tauschten sich am 26. Juli 2017 in Maxhütte-Haidhof Vertreterinnen und Vertreter aus rund 20 bayerischen Kommunen aus.

 

Der Ort Maxhütte-Haidhof und das Mehrgenerationenhaus war bewusst gewählt worden: Seit rund acht Jahren besteht für die 30.000 Einwohner in der Region eine gute institutionalisierte interkommunale Zusammenarbeit über eine eigene Geschäftsstelle im Städtedreieck Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz - dies gilt auch im frühkindlichen Bereich.

Einen Einblick über das gesamte Spektrum eines kommunalen datenbasierten Bildungsmanagements im frühkindlichen Bereich gab Carmen Legni aus dem Landkreis Mühldorf am Inn, einer ehemaligen "Lernen vor Ort"-Kommune. Die dauerhafte Unterstützung durch die politische Spitze, die Reflexion über die Maßnahmen mit den Prozessbeteiligten und der Zivilgesellschaft und die Einführung von Qualitätsstandards für Kitas waren entscheidend für eine kontinuierliche und nachhaltige Entwicklung und Verankerung innerhalb der Kommune. Entscheidend sei zudem, so Legni, "die Bedürfnisse der Eltern und Kinder zu kennen, um den Übergang zu verbessern und Angebote zu schaffen und weiterentwickeln zu können".  So entstand als ein Anschlussprojekt ein Elternratgeber im Übergang Kita-Grundschule.

 

Die Unterstützung der Eltern kann seitens der Kommune wiederum durch abgestimmte und koordinierte Familienbildungsangebote gefördert werden. Um bestehende Angebote weiterzuentwickeln und ggf. Lücken festzustellen, führte das Zentralinstitut für Ehe und Familie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Auftrag des Landkreises Eichstätt eine Bedarfserhebung durch. Im Ergebnis zeigte sich, die Eltern sind hoch motiviert und mobil, den Kommunen rät Prof. Dr. Klaus Stüwe daher "ihre Bildungsangebote stärker zu bewerben, räumlich zu bündeln sowie Veranstaltungsformate zu ändern". Die bisherigen Erfahrungen der Befragung fließen aktuell in eine konzeptionell etwas weiter gefasste Studie mit und für den angrenzenden Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein.

In zwei Foren tauschten sich die bayerischen Kommunen über ihre jeweiligen Erfahrungen zu Netzwerken in der frühkindlichen Bildung sowie zum Übergang Kita-Grundschule aus und diskutierten gemeinsame Strategien.

 

Vorgestellt wurden dabei in einem Forum das Beispiel aus dem Landkreis Schwandorf im Netzwerk mit der interkommunalen Geschäftsstelle des Städtedreiecks. Anhand der Auswertung von Bildungsdaten kann eine Steuerung für die Region dahingehend gelingen, dass die Entwicklungen im Bildungsangebot und bei der Nachfrage nach Einrichtungen wie Kitas und Kindergärten statistisch hinterlegt ("das Bauchgefühl hat sich bestätigt") und die zukünftigen Bedarfe im frühkindlichen Bereich abgebildet werden. Die Kommunen berichteten von ihren Erfahrungen bezüglich Vorgehensweisen und Beispielprojekten bei der aufsuchenden Elternarbeit, der Einbindung von Eltern und zu Ergebnissen von Elternbefragungen aus.

 

Im zweiten Forum wurde anhand der Nürnberger Bildungsberichterstattung gezeigt, welche Erkenntnisse ein kommunales Bildungsmonitoring aus der Auswertung von Daten der Schuleingangsuntersuchung gewinnen und wie sie für ein Bildungsmanagement genutzt werden können. Da in der Schuleingangsuntersuchung Informationen zum Wohnort der Kinder erfasst werden, lassen sich die Daten sozialräumlich analysieren. So wurde in Nürnberg beispielsweise die Kindergartenbesuchsdauer nach Schulsprengeln analysiert und mit weiteren Daten wie dem Bezug von Sozialgeld, dem Migrationshintergrund der Kinder und den Übertrittsquoten an weiterführenden Schulen kombiniert. Die Ergebnisse sind mit Bedacht und zusätzlichen Vor-Ort-Kenntnissen zu interpretieren, aber sie liefern wertvolle Hinweise darauf, welche Einrichtungen mit zusätzlichen Ressourcen gefördert werden sollten.

 

Weitere Informationen unter:

http://www.transferagentur-bayern.de/

 

 

Text: Transferagentur Bayern

Bild: Michaela Lobentanzer

Foto zur Meldung: Bildungsangebote im frühkindlichen Bereich
Foto: Manuela Radtke und Florian Schmidt vom Bildungsmanagement Landkreis Schwandorf, Gregor Glötzl, Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Teublitz, Carmen Legni, Bildungsmonitoring des Landkreis Mühldorf am Inn und Florian

Städtedreieckslauf »steht in den Startlöchern« - Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert

(17.07.2017)

Die Vorbereitungen für den 9. Städtedreieckslauf laufen auf Hochtouren und die drei Bürgermeister/innen sowie das Organisationsteam freuen sich auf zahlreiche sportbegeisterte Teilnehmer. Damit die Sportler nicht ungeübt in den Lauf starten müssen, wurden bereits vorab die einzelnen Strecken zu Trainingszwecken markiert.

 

Am 19. August ist es dann so weit. Der erste Startschuss fällt am um 14:30 Uhr für den neuen Bambini-Lauf. Die 500 Meter lange Strecke durch Maxhütte ist für Kinder unter 10 Jahren gedacht. Um 14:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 15:00 Uhr beim Burglengenfelder Rathaus. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 15:00 Uhr beim Rathaus Teublitz; fünf Minuten später machen sich dort die Walker auf ihre sechs Kilometer lange Strecke. Dies bedeutete für den Streckenmarkierer Markus Schomburg von der Stadt Burglengenfeld viel Arbeit.

Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank dankte an dieser Stelle dem FC Maxhütte-Haidhof, Abteilung Body Concept mit Dieter Sommer an der Spitze, dessen Mitstreiter sich mit ihm seit neun Jahren ehrenamtlich vor Ort für den Lauf engagieren und organisieren sowie der Hauptorganisatorin Sabine Eichinger und ihrem Team.

Im Rahmen der Eröffnung des Bürgerfestes in Maxhütte-Haidhof findet gegen 17:00 Uhr die Siegerehrung des Städtedreieckslaufs statt. Euch heuer gibt es wieder viele attraktive Sach- und Geldpreise in allen Leistungsklassen zu gewinnen. Als Hauptgewinn winkt ein Wellness-Wochenende in Wert von 250 Euro.

Wie jedes Jahr gibt es wieder einen Gepäcktransport und Shuttle-Service bis 20:00 Uhr.

Selbstverständlich wird auch diesmal keine Startgebühr erhoben. Die VR Bank Burglengenfeld, die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau sowie die Sparkasse spenden wieder großzügig 1,50 Euro je teilnehmenden Läufer an die Tafel im Städtedreieck.

Möglich sind Anmeldungen bei den Stadtverwaltungen:

  • Burglengenfeld: Tel. 09471/ 7018-20
  • Maxhütte-Haidhof: Tel. 09471/ 3022-41
  • Teublitz: Tel. 09471/ 9922-15)
  • oder unter www.staedtedreieckslauf.de.

Kurzentschlossene können sich bis eine Stunde vor Start im jeweiligen Startbereich ihres Laufes nachmelden.

 

 

 

Das Bild zeigt Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank (3te von links) mit Sabine Eichinger, Hauptverantwortliche des Laufes (2te von rechts) mit den Mitstreitern des FC Maxhütte-Haidhof und den Kommunen im Zieleinlauf in Maxhütte-Haidhof am Rathaus. Markus Schomburg war bereits unterwegs und markierte die Strecke.

 

Quelle: Geschäftsstelle im Städtedreieck

Bild: Stadt Maxhütte-Haidhof

Foto zur Meldung: Städtedreieckslauf »steht in den Startlöchern« - Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert
Foto: Städtedreieckslauf »steht in den Startlöchern« - Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert

Teilnahme der Geschäftsstelle Städtedreieck am Deutschen Kongress für Geographie in Tübingen

(03.07.2017)

Die Geschäftsstelle Städtedreieck wird aktiv mit einem Beitrag in der Session „Planungskulturen – theoretische Zugänge und empirische Belege“ am Deutschen Kongress für Geographie in Tübingen vertreten sein.

 

Die Session wird geleitet von Dr. Mario Reimer, Mitarbeiter am ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund und Prof. Rainer Danielzyk, Generalsekretär und Leiter der Geschäftsstelle der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Hannover.

Ziel der Fachsitzung ist es, „die kulturellen Prägungen des Planungshandelns sowie ihre Dynamiken und Unterschiede auf verschiedenen Skalen und in unterschiedlichen räumlichen Kontexten zu diskutieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf komparativen Beiträgen, die Planungskulturen auf der lokalen und regionalen Ebene identifizieren und empirisch belegen“.

Gregor Glötzl wird mit seinem Vortrag zum Thema „Planungskulturen in ländlichen Kleinstädten“ einen Beitrag hierzu leisten.

 

Mehr Infos zum Deutschen Kongress für Geographie in Tübingen finden Sie hier.

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Logo: DKG 2017

Foto zur Meldung: Teilnahme der Geschäftsstelle Städtedreieck am Deutschen Kongress für Geographie in Tübingen
Foto: Teilnahme der Geschäftsstelle Städtedreieck am Deutschen Kongress für Geographie in Tübingen

Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf mitgestalten

(03.07.2017)

Der Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck, Gregor Glötzl, ist als Vertreter der drei Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz in die Vorstandschaft des Vereins „Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf e.V.“ gewählt worden.

 

Der Verein setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung der Region ein und fungiert gleichzeitig als Dachorganisation für die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf und der fischereilichen lokalen Aktionsgruppe (FLAG) Karpfenland Mittlere Oberpfalz.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins.

 

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck

Foto: Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf e.V.

Foto zur Meldung: Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf mitgestalten
Foto: von links nach rechts: Alois Hagl (Schatzmeister des Vereins), Jürgen Neuber (Kassenprüfer), Gregor Glötzl (Mitglied der Vorstandschaft), Landrat Thomas Ebeling (1. Vorsitzender), Sabine Schindler (Mitglied des Entscheidungsgremiums), Elisabeth Bauer (Mit

Jugendliche radelten nach Neumarkt und wieder zurück

(28.06.2017)

„Mal kurz die Welt retten“ war das Motto einer Radtour im Rahmen des Ferienprogramms, die die drei Jugendpfleger aus dem Städtedreieck, Ben Fremmer, Alex Spitzer und Tina Kolb in Zusammenarbeit mit dem KJR und der Kreisjugendpflege für Jugendliche aus dem Landkreis Schwandorf auf die Beine gestellt hatten.

 

Los ging es von Burglengenfeld nach Kallmünz. Mit Schwert und Bogen bestiegen die jungen Teilnehmer die Burgruine, um Kämpfe wie in alten Zeiten auszutragen. Tapfer radelten sie bei leichtem Regen weiter zum Kloster Ensdorf. Nach der ersten Übernachtung dort stand der Tag unter dem Motto „Leben in und mit der Natur“. Zwei Gruppen bauten mit vorgegebenen Materialien ein Floß und fuhren damit auf der Vils. Diese Aktion machte viel Spaß und ließ hautnah erfahren, was zum Gelingen des Projektes beitrug. In der abschließenden Reflexion wurde deutlich, welche Haltungen und Initiativen halfen, um konstruktiv zusammen zu arbeiten und gemeinsame Projekte zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Trockenen Fußes angekommen ging es am Nachmittag zum Bienenstand des Klosters. Der Besuch des Schaubienenstandes vermittelte einen Einblick in die faszinierende Welt der Bienen und die Arbeit des Imkers. 

Besuch in der Sternwarte Neumarkt

Am nächsten Tag radelte die Gruppe weiter nach Neumarkt, wo sie am Abend die Sternwarte besuchte. Im Vortragsraum wurden die Planeten im richtigen Größenverhältnis vorgestellt und Bilder gezeigt. Bei sternklarer Nacht konnten die Jugendlichen anschließend Himmelsobjekte mit dem Teleskop beobachten. Der letzte Tag führte sie heimwärts ins Vilstal und an der Naab entlang wieder zurück nach Burglengenfeld, wo sie von den Eltern mit Applaus empfangen wurden. Die Radtour war für jede Fitnessstufe geeignet. Wer eine Pause wollte, konnte mit Franz Winter eine oder mehrere  Etappen im Begleitfahrzeug mitfahren. Für die Gruppe war es durch die vielseitigen Angebote die beste Voraussetzung, Gemeinschaft zu erleben. Die Jugendpfleger würdigten das vorbildliche Verhalten der Jugendlichen. Eine weitere Tour im kommenden Jahr ist geplant.

 

Text und Bild: Stadt Burglengenfeld

Foto zur Meldung: Jugendliche radelten nach Neumarkt und wieder zurück
Foto: Die Radtour hatte ein vielseitiges Programm. Die Jugendlichen bauten unter anderem ein Floß und fuhren damit auf der Vils.

Das Städtedreieck läuft!

(08.06.2017)

[Städtedreieck] Wie in den Jahren zuvor findet auch dieses Jahr, pünktlich zum Bürgerfest in Maxhütte-Haidhof, der Städtedreieckslauf statt. Die drei Bürgermeister/innen und das Organisationsteam laden alle Hobbyläufer und -Walker ein, sich für den 9. Städtedreieckslauf am Samstag, den 19. August 2017 fit zu machen. Auch heuer werden wieder verschiedene Strecken für alle Leistungsklassen angeboten. „Es geht nicht um Rekorde und Bestzeiten. Es geht vielmehr um die Freude an der Bewegung und um Spaß in der Gemeinschaft — und um das gemeinsame Feiern auf dem Bürgerfest in Maxhütte-Haidhof“, sagen Dr. Susanne Plank, Maria Steger und Thomas Gesche.

 

Anmeldung ab sofort möglich

Interessierte Läufer und Walker können sich bereits jetzt im Internet unter www.staedtedreieckslauf.de anmelden und dort zwischen den unterschiedlich langen Strecken wählen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich direkt in den drei Rathäusern anzumelden. Eine Startgebühr für die Teilnahme wird nicht fällig.

 

Zum ersten mal auch eine kurze Strecke für Kinder

Der erste Startschuss fällt am 19. August um 14:30 Uhr für den neuen Bambini-Lauf. Die 500 Meter lange Strecke durch Maxhütte ist für Kinder unter 10 Jahren gedacht. Um 14:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 15:00 Uhr beim Burglengenfelder Rathaus. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 15:00 Uhr beim Rathaus Teublitz; fünf Minuten später machen sich dort die Walker auf ihre sechs Kilometer lange Strecke. Selbstverständlich werden die Teilnehmer des Laufs wieder mit Getränken versorgt. Darüber hinaus werden Dusch- und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung gestellt sowie ein Kleidertransport und ein Shuttle-Service zurück zu den Startbereichen angeboten.

 

Tolle Preise zu gewinnen und Spende an die Tafel im Städtedreieck

Die Teilnahme und die sportliche Leistung der Läufer lohnen sich, denn es gibt wieder viele attraktive Preise und Auszeichnungen in jeder Wertungsklasse zu gewinnen. Die drei teilnehmerstärksten Mannschaften (Vereine, Schulen, Firmen, usw.) dürfen sich über Geldpreise freuen. Wie die Jahre zuvor werden zudem unter allen Teilnehmern Sachpreise verlost.

Der Lauf soll dem guten Zweck dienen. Daher spenden die Banken aus der Region wie in den letzten Jahren stolze 1,50 Euro pro Teilnehmer für die Tafel im Städtedreieck.

 

Weiter Informationen im Internet unter: www.staedtedreieckslauf.de

 

 

Text und Bild: Geschäftsstelle Städtedreieck

Foto zur Meldung: Das  Städtedreieck läuft!
Foto: Das Städtedreieck läuft! Anmeldung zum 9. Städtedreieckslauf am 19.08.2017 ab sofort möglich.

Gemeinsame Ferienbetreuung im Städtedreieck

(06.06.2017)

Der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. bieten in Kooperation mit den drei Städten im Städtedreieck eine gemeinsame Ferienbetreuung für Schul- und Vorschulkinder an.

 

Das Angebot richtet sich an alle Kinder im Städtedreieck zwischen 6 und 12 Jahren und auch an Kinder im Vorschulalter. Die Betreuung kann wahlweise bis 14:00 Uhr oder 16:00 Uhr gebucht werden. Die Anmeldung ist verbindlich und die Betreuung kostet zwischen 8€ und 9,5€ pro Tag.

Qualifizierte und pädagogisch versierte Betreuerinnen stellen dabei ein altersgerechtes und abwechslungsreiches Programm zusammen, so dass für jeden etwas dabei ist: Spiele, kreative Beschäftigung, Sport, Ausflüge, etc.

Der Verein zur Förderung und Betreuung von Kindern e.V. unterstützt Familien im Städtedreieck und ist Träger der Kinderkrippe im Neuen Stadthaus.

 

Anmeldung für die Sommerferien bis zum 21.07. möglich

Ab sofort ist die Anmeldung zur Ferienbetreuung für die Sommerferien 2017 möglich. Mehr Informationen erhalten Sie bei Frau Edith Schatz (604051-0 oder 0151/40375418), in der Ganztagsbetreuung im Naabtalpark 1 oder im Internet unter http://www.kinderkrippe-burglengenfeld.de.

Foto zur Meldung: Gemeinsame Ferienbetreuung im Städtedreieck
Foto: Ferienbetreuung im Städtedreieck

INKER-S besucht das Werk der HeidelbergCement AG in Burglengenfeld

(31.05.2017)

Die Energiewende und ihre eigentliche Existenzbegründung in Erinnerung zu rufen und wieder in den Mittelpunkt des Alltagsgeschehens zu rücken, war Ziel der jüngsten Aktion des „Initiativkreis Energiewende in der Region – Städtedreieck (INKER-S). Zur exklusiven Werksführung am Mittwoch den 17. Mai im Zementwerk Burglengenfeld konnten die beiden Sprecher des lokalen Energiewendebündnisses Gregor Glötzl und Markus Bäuml rund 20 Interessenten aus dem Städtedreieck begrüßen.

 

Werksleiter Henrik Wesseling und der Leiter des Ofen- und Schichtbetrieb Erik Erkens stellten den Teilnehmern die Maßnahmen zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung im Rahmen der laufenden Modernisierung der rund 40 Jahre alten Produktionsanlage vor. Künftig wird dadurch der Stromverbrauch entsprechend von ca. 750 Einfamilienhaushalten und der Wärmebedarf von ca. 4.600 Wohnhäusern eingespart. Damit rüstet sich das Werk der HeidelbergCement AG für die Zukunft. Ziel der aktuellen Modernisierung ist ausschließlich die Effizienzsteigerung bzw. Energieeinsparung und damit einhergehend auch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, soweit dies produktionsseitig möglich ist. Darüber hinaus stellte der Werksleiter verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Ziel zur möglichst vollständigen Reduktion des CO2-Ausstoßes bzw. die Wandlung in eine energetisch weiter nutzbare Form vor, wie z.B. das Verfahren „Power to Gas“.

„Es ist die große Aufgabe und Herausforderung der heutigen Generation an leitenden Ingenieuren im HeidelbergCement Konzern, dieses Ziel zu erreichen. Das gilt auch für uns hier in Burglengenfeld“ so Werksleiter Wesseling.

Neben Interessenten aus der erneuerbaren Energiebranche, waren vor allem Verwaltungsangestellte aus dem gesamten Städtedreieck sowie mehrere Stadträte und der Bürgermeister von Burglengenfeld, Thomas Gesche, der Einladung gefolgt.

Markus Bäuml, Regionalreferent des Fachverbands Biogas und Mitinitiator des INKER-S, dankte Herrn Wesseling für die hochinteressante und sehr informative Führung mit dem Schwerpunkt auf Energieeffizienz und CO2-Einsparung. Dabei erinnerte er alle Teilnehmer daran, dass der Klimaschutz die eigentlich größte Herausforderung der Gegenwart ist und für die Energiewende lediglich ein Zeitfenster von nur noch gut 15 Jahren verbleibt. Sämtliche gesellschaftlichen Gruppen müssen ihren Beitrag hierzu leisten. Das gilt nicht nur für die Großindustrie, sondern auch für jeden Hausbesitzer.

 

Der INKER-S möchte über die Gefahren des Klimawandels informieren, die Menschen für die Energiewende sensibilisieren, alle von der Dringlichkeit überzeugen und zum mitmachen motivieren. „Dies ist kein Thema, das man auf die lange Bank schieben kann. Entscheidungen müssen dazu heute gefällt, morgen geplant und spätestens übermorgen umgesetzt werden“, so Markus Bäuml.

 

 

Bild und Text: INKER-S

Foto zur Meldung: INKER-S besucht das Werk der HeidelbergCement AG in Burglengenfeld
Foto: INKER-S besucht das Werk der HeidelbergCement AG in Burglengenfeld

Gemeinsamer Florianstag im Städtedreieck

(19.05.2017)
Florianstag im Städtedreieck

 

Alle 17 Feuerwehren im Städtedreieck feierten dieses Jahr gemeinsam den Florianstag in Winkerling.

 

Mehr Informationen dazu in der Mittelbayerischen Zeitung

Raumordnungsverfahren für die Umgehungsstraße Städtedreieck einstimmig auf den Weg gebracht

(12.05.2017)

[Städtedreieck] In einer denkwürdigen gemeinsamen Stadtratssitzung der Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz wurde der weitere Weg für den Bau der Umgehungsstraße Städtedreieck beschritten. Die drei Stadtratsgremien haben ein starkes Zeichen gesetzt, indem sie einstimmig, quer über alle Parteigrenzen hinweg, sich für die Beantragung eines Raumordnungsverfahrens bei der Regierung der Oberpfalz ausgesprochen haben.

 

Seit dem 28. April 2017 nimmt der Planungsprozess für den Bau einer Umgehungsstraße im Städtedreieck konkrete Züge an. Die drei Stadtratsgremien haben in beindruckender Einmütigkeit die Beantragung eines Raumordnungsverfahrens bei der Regierung der Oberpfalz beschlossen und somit „einen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung des Städtedreiecks mit seinen knapp 32.000 Einwohnern erreicht“, sagt Gregor Glötzl, Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck. Ein Raumordnungsverfahren (ROV) dient als Voruntersuchung die sogenannten „Raumwiderstände“ auszuloten und den nächsten Schritt, das Planfeststellungsverfahren, vorzubereiten. Das ROV wurde von der Regierung der Oberpfalz eingefordert, da diese in dem Projekt Umgehungsstraße eine „erheblich überörtliche Raumbedeutsamkeit“ festgestellt hat. Das heißt: Von dem Vorhaben ist nicht nur das Städtedreieck betroffen. Vielmehr ist es eben überörtlich bedeutsam, die ganze Region wird beeinflusst. Außerdem sind im kleinteiligen Siedlungsraum des Städtedreiecks derart viele Belange berührt (Naturschutz, Bergbau, Naherholung, Wohnen, etc.), dass nach Ansicht der Fachleute ein ROV der beste Weg ist, planerische Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

 

Was wurde genau beschlossen?

In der Beschlussvorlage zur Sitzung vom 28.04. heißt es:

„Die Umgehung Städtedreieck: Burglengenfeld/Maxhütte-Haidhof/Teublitz wird als Staatsstraße in kommunaler Sonderbaulast geplant. In einem Raumordnungsverfahren sollen die sich anbietenden Trassenvarianten für einen möglichen Weiterbau der Umgehungsstraße im Städtedreieck auf ihre Raumverträglichkeit hin geprüft werden. Hierzu beschließt der Stadtrat, bei der Regierung der Oberpfalz ein Raumordnungsverfahren zu beantragen und die dafür notwendigen Unterlagen erstellen zu lassen.“

Dieser Beschluss wurde von den drei Stadtratsgremien einstimmig verabschiedet. Er unterstreicht somit den Willen der drei Städte, auf Basis einer objektiven Datengrundlage den Bau der Umgehung voranzutreiben.

 

Was bedeutet dies nun konkret?

Zum einen, dass die Finanzierung der Straße durch die Aufnahme in das Sonderbaulastprogramm weitestgehend gesichert ist. In diesem Programm ist eine Förderung von bis zu 80 Prozent vorgesehen, was den Bau der Umgehung erst möglich macht. Des Weiteren ist klar, dass die Umgehung somit als Staatsstraße geplant wird. Eine Förderung im Sonderbaulastprogramm ist nämlich nur dann möglich, wenn am Ende die Einstufung als Staatsstraße erfolgt. Daraus folgt auch, dass die Umgehung den technischen und räumlichen (Anbindung ans Verkehrsnetz) Anforderungen einer Staatsstraße genügen muss. Außerdem wird die bisher wenig fruchtbare Diskussion über die Trassenführung wieder auf eine sachlich-planerische Ebene zurückgeholt. In einem ROV werden alle Trassen auf ihre Eignung geprüft, wobei die sich anbietenden Trassen näher untersucht werden. Alle Trassen, die die Erfordernisse einer Staatsstraße erfüllen können und eine Entlastungswirkung für alle drei Städte mit sich bringen, werden somit untersucht. Am Ende eines ROV steht die landesplanerische Beurteilung (siehe Infobox) durch die Bezirksregierung. Es wird davon ausgegangen, dass durch die Bewertung der einzelnen Trassen im ROV und durch den Planungsprozess selbst sich die drei Kommunen auf eine einheitliche Trassenwahl für das nachfolgende Planfeststellungsverfahren einigen können. Ob ein Planfeststellungsverfahren nach dem ROV beantragt wird, entscheiden dann wieder die drei Stadtratsgremien.

 

Infobox: Was ist ein Raumordnungsverfahren?

Die Regierung der Oberpfalz schreibt dazu: „Im Rahmen des Raumordnungsverfahrens werden diese [überörtlich bedeutsamen] Projekte unter überörtlichen Gesichtspunkten auf ihre Raumverträglichkeit überprüft. Hierbei werden die Auswirkungen des Vorhabens auf alle raumrelevanten Aspekte wie beispielsweise Natur und Landschaft, Wirtschaft, Siedlungsentwicklung, Verkehr oder Immissionsschutz untersucht und insbesondere nach dem Maßstab des Landesentwicklungsprogramms und des jeweiligen Regionalplans bewertet, zugleich findet eine Abstimmung des Vorhabens mit anderen raumbedeutsamen Vorhaben statt. Das Raumordnungsverfahren endet mit der sogenannten landesplanerischen Beurteilung. Hierin wird festgestellt, ob die Planung mit ihren Auswirkungen den Erfordernissen der Raumordnung entspricht und somit raumverträglich ist oder nicht bzw. mit welchen Maßgaben die Planung raumverträglich gestaltet werden kann. Im Raumordnungsverfahren werden die von dem Vorhaben Betroffenen wie Kommunen, Fachbehörden, Verbände und die Öffentlichkeit beteiligt.“ (Quelle: Regierung der Oberpfalz 2017)

 

Wie geht es weiter?

Die Organisation wird federführend von der Stadt Teublitz und der gemeinsamen Geschäftsstelle Städtedreieck übernommen. Noch im Mai werden Gespräche mit der Regierung der Oberpfalz stattfinden, in denen genau geklärt wird, welche Unterlagen eingereicht werden müssen. Wenn dann der Landkreis Schwandorf ebenfalls der Kostenübernahme von einem Viertel zustimmt (in der Juli- Sitzung des Ausschusses für Planung und Bau), kann ein Büro beauftragt werden, die einzureichenden Unterlagen zu erstellen. Das gesamte Verfahren (ROV mit kombinierter Umweltverträglichkeitsstudie) kann bis zu zwei Jahre dauern, wobei die Vorbereitung und Erstellung der einzureichenden Unterlagen am meisten Zeit in Anspruch nimmt. Die Bearbeitung der eingereichten Unterlagen durch die Regierung und die abschließende landesplanerische Beurteilung dauern etwa. ein halbes Jahr.

 

Weitere Informationen zum Planungsstand und zum Raumordnungsverfahren finden Sie auf der Internetseite des Städtedreiecks unter der Rubrik Bauen & Wirtschaft: www.region-staedtedreieck.de/

Foto zur Meldung: Raumordnungsverfahren für die  Umgehungsstraße Städtedreieck einstimmig auf den Weg gebracht
Foto: Raumordnungsverfahren für die Umgehungsstraße Städtedreieck einstimmig auf den Weg gebracht

Grünes Licht für Raumordnungsverfahren

(28.04.2017)

In der gemeinsamen Sitzung haben die Stadträte am Freitag eine Trassenprüfung für die Umgehung bei der Regierung abgesegnet.

Für die seit Jahrzehnten diskutierte Umgehungsstraße im Städtedreieck wird nun ein Raumordnungsverfahren (ROV) beantragt. Einstimmig haben die Stadträte aus Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz am Freitag in einer gemeinsamen Sitzung diesen richtungsweisenden Beschluss gefasst. Eine Überraschung war das nicht mehr – seit Monaten liefen die Planungen dafür. Mehr Infomationen zur Stadtratssitzung finden Sie hier: Mittelbayerische Zeitung - Grünes Licht für Raumordnungsverfahren


Quelle: Mittelbayerische Zeitung / Norbert Wanner und Andre Baumgarten

Frühjahrsmesse Städtedreieck vom 22. bis 23. April 2017

(29.03.2017)
Regionales Handwerk und Gewerbe zeigt Leistungskraft im professionellen Rahmen

 

22. und 23. April 2017. Dieses Wochenende sollte man sich früh genug vormerken, denn es lässt sich bereits heute absehen, dass die Frühjahrsmesse Städtedreieck eine Veranstaltung mit vielen Höhepunkten wird.

 

Karl Köferl und Roland Konopisky vom KuK Veranstaltungsservice, die sich für die Organisation der regionalen Leistungsschau verantwortlich zeichnen, freuen sich gemeinsam mit der Bürgermeisterin Maria Steger über die frühe, sehr positive Resonanz der einheimischen Handwerksbetriebe und Gewerbetreibenden auf die Messe, die in der renovierten Stadthalle in Teublitz stattfinden wird.

 

Weitere Inforationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Teublitz.

 

Bild und Text: Stadt Teublitz

Foto zur Meldung: Frühjahrsmesse Städtedreieck vom 22. bis 23. April 2017
Foto: Frühjahrsmesse Städtedreieck vom 22. bis 23. April 2017

Landkreis und Städtedreieck kooperieren bei der frühkindlichen Bildung

(29.03.2017)

[Städtedreieck] Zu einem erfreulichen Termin empfing Landrat Thomas Ebeling die Gemeindeoberhäupter des Städtedreiecks. Dr. Susanne Plank, Maria Steger und Thomas Gesche unterzeichneten gemeinsam mit Thomas Ebeling eine Kooperationsvereinbarung zur Analyse und Netzwerkbildung im Bereich der frühkindlichen Bildung im Städtedreieck. Damit intensivieren die drei Städte und der Landkreis ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich, nachdem der Auftakt des Projekts „Qualität vor Ort“ im Januar geglückt ist und die ersten Workshops abgehalten wurden.

 

Das vom Familienministerium unterstützte Projekt „Qualität vor Ort“ ist in den letzten zwei Monaten ein gutes Stück vorangekommen. „Wir sind auf einem guten Weg, ein Netzwerk für frühkindliche Bildung im Städtedreieck aufzubauen“, freuten sich Landrat Thomas Ebeling und die drei Bürgermeister/innen. „Die Workshops zu den Themen Bewegung, Ernährung, seelische Gesundheit und Elternarbeit fanden bereits statt und nun beginnt der Aufbau der Strukturen“, ergänzte Manuela Radtke von „Bildung bewegt“, die das Projekt koordiniert und eng begleitet.

Parallel zu dieser Netzwerkbildung untersucht nun der Landkreis Schwandorf in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Städtedreieck die Bildungsdaten der Region. Es soll herausgefunden werden, wie sich das Angebot und die Nachfrage nach Einrichtungen wie Kitas und Kindergärten verändert haben und wie der zukünftige Bedarf im frühkindlichen Bildungsbereich im Städtedreieck sein wird. „Durch den starken Zuzug von Familien ins Städtedreieck und die Diskussion um den Neubau von Einrichtungen ist die Region für eine intensive Analyse der Daten für uns besonders spannend“, stellte Florian Schmid heraus, der beim Landkreis für das Bildungsmonitoring zuständig ist.

Die Untersuchungen und die Auswertung der Daten werden zum einen für den Aufbau des Netzwerks benötigt. Zum anderen werden die Erkenntnisse in die Stadtplanung des Städtedreiecks mit einfließen, um in Zukunft grob abschätzen zu können, wie der Zusammenhang zwischen der Ausweisung von Wohnbauflächen und die Nachfrage nach Einrichtungen der frühkindlichen Bildung sein wird.

Der Landrat wünschte dem Projekt ein gutes Gelingen und gab den drei Bürgermeistern mit auf den Weg, dass ein positiver Abschluss beispielgebend für vergleichbare Netzwerke in anderen Gebietsteilen des Landkreises sein könnte. „Sie arbeiten hier an der Blaupause für weitere Netzwerke“, ermunterte der Landrat alle Verantwortlichen vor Ort.

 

Text: Geschäftsstelle Städtedreieck und Landratsamt Schwandorf

Bild: Landratsamt Schwandorf

Foto zur Meldung: Landkreis und Städtedreieck kooperieren bei der frühkindlichen Bildung
Foto: Die drei Bürgermeister/innen und der Landrat bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v.l.n.r.: Bürgermeister Thomas Gesche, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeisterin Maria Steger)

Umgehungsstraße Städtedreieck - Raumordnungsverfahren als nächster Schritt

(29.03.2017)

Nach dem die Bezuschussung für den Bau der Umgehungsstraße weitestgehend geklärt ist – die Umgehung soll als Staatsstraße in Sonderbaulast gebaut werden, bei einer Bezuschussung von bis zu 80 Prozent – folgt nun der nächste Schritt in der Planung, nämlich die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens, kurz ROV.


Dieses ROV ist nötig, da dieser Planungsschritt bei Staatsstraßen üblich ist und von der Regierung der Oberpfalz gefordert wird. Bei allen Großprojekten, wie Einkaufszentren, dem Abbau von Rohstoffen oder eben überregional bedeutenden Straßen wie Staatsstraßen, wird von der Regierung aufgrund der „überörtlichen Raumbedeutsamkeit“ per Gesetz ein solches Verfahren gefordert. In einem ROV werden die Träger der öffentlichen Belange angehört und untersucht, welche möglichen Auswirkungen solch ein Projekt auf die Umwelt haben kann. Dies geschieht mit Hilfe einer Umweltverträglichkeitsstudie.

Untersucht werden dabei alle Trassen, die sich aufdrängen, also alle Trassen, die mit der Raumplanung vereinbar sind und die eine Verkehrsentlastung und eine Erschießungswirkung für das Städtedreieck mit sich bringen. Das Verfahren wird von der Regierung der Oberpfalz selbst durchgeführt, wobei die drei Städte erst ein ROV beantragen und die dafür erforderlichen Unterlagen einreichen müssen.

Die drei Bürgermeister/innen des Städtedreiecks begrüßen ausdrücklich diesen Planungsschritt, da vor allem die zuletzt hitzig geführte Trassendiskussion wieder versachlicht wird. „Wir haben in den letzten Jahren bereits eine sehr gute Vorarbeit geleistet und wenn jetzt durch die mögliche Einstufung der Umgehung als Staatsstraße ein ROV gefordert wird, dann ist dies eine gute Chance für uns alle, die Diskussion wieder auf eine sachliche Grundlage zu stellen“, so Bürgermeisterin Steger. Bürgermeisterin Dr. Plank ergänzt: „Gerade im Bereich des Naturschutzes ist es sehr positiv, wenn die Unterlagen von einem Unabhängigen erstellt werden und von einem neutralen Dritten, sprich der Regierung, bewertet werden.“ Auch Bürgermeister Gesche spricht sich für ein ROV aus, „da noch einmal alle Trassen auf den Tisch kommen und wir alle die Verfahrensdauer dazu nutzen können, uns im Städtedreieck aufgrund der Faktenlage auf eine Vorzugstrasse für die Planfeststellung zu einigen“.
Alle Fraktionen des Städtedreiecks haben sich am 20.03. über den Ablauf und die Bedeutung eines ROV am Landratsamt informiert und begrüßen dieses Vorgehen grundsätzlich. Ob die drei Städte ein ROV bei der Regierung beantragen, entscheidet sich am 28.04., wenn alle drei Stadtratsgremien zu diesem Thema gemeinsam in Maxhütte-Haidhof tagen.
 

 

Quelle: Geschäftsstelle im Städtedreieck 

Zum 6. Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima – der Film „Power to Change“

(20.03.2017)

Die Energiewende ist heute drängender denn je, Atomunfälle und Beinaheunfälle der jüngeren und jüngsten Vergangenheit sowie die Auswirkungen des Klimawandels machen deutlich, dass dies eine der dringlichsten und wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit ist.

Am 6. Jahrestag des Atomumfalls in Fukushima, am Samstag, den 11. März 2017, traf sich eine Gruppe von rund 20 interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Städtedreieck im Bürgertreff am Europaplatz in Burglengenfeld. Tina Kolb, Leiterin des Bürgertreffs, hat zusammen mit den Initiatoren des INKER-S (Initiativkreis Energiewende in der Region - Städtedreieck) Gregor Glötzl und Markus Bäuml dazu eingeladen, um die Bürger an die Notwendigkeit der Energiewende zu erinnern, sie für die Gefahren einer zu langsamen Umsetzung zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu motivieren.

In seiner Begrüßung wies Markus Bäuml darauf hin, dass wir Europäer erst kürzlich, im Herbst letzten Jahres, einem weiteren Beinahe Atomunfall in Halden in Norwegen nur knapp entgangen sind. Er zeigte die zunehmenden Gefahren und Folgen durch den Klimawandel auf, die unter anderem durch Wetterphänomene und Extreme, wie dem Tornado, der die Ortschaft Kürnach (Würzburg) verwüstete und damit auch bei uns zu spüren sind. Die Münchner Rückversicherung schätzt weltweit diese Art von Schäden auf mittlerweile ca. 100 Mrd. € pro Jahr. Direkt im Anschluss an den Film wurden Fragen geklärt und die Teilnehmer diskutierten über den Stand der Energiewende hier vor Ort. Hier im Städtedreieck ist man noch weit unter dem bayerischen Landesdurchschnitt von ca. 38% bei Strom aus Erneuerbaren Quellen. Um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen, müssen noch große Anstrengungen in der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen, aber vor allem beim Zu- und Ausbau von EE-Anlagen unternommen werden. Stadtrat Thomas Hofmann erinnerte daran, dass der Stadtrat von Burglengenfeld bereits einen Beschluss gefasst habe, vier Stromladesäulen zu errichten, um die Elektromobilität voranzubringen, was ebenfalls ein wichtiger Baustein der Energiewende ist. Darüber hinaus stellte Stadtrat Hofmann die Vorteile seiner von ihm betriebenen flexiblen Biogasanlage vor und informierte darüber, dass auch auf seinem Reiterhof eine Stromladesäule errichtet werden wird.

Der Film „Power to Change - Die Energie Rebellion“ zeigt Wege auf für eine persönliche Wende und wie sie funktionieren kann. Er sendet die klare Botschaft, dass wir nicht verängstigt, sondern mit Zuversicht in die Zukunft blicken können, wenngleich wir persönlich bereit sein müssen, unseren Beitrag für den notwendigen Wandel zu leisten. Ohne einen radikalen Umbruch und der Umstellung von bisher gewohnten Annehmlichkeiten wird es aber nicht gehen.

Der Initiativkreis Energiewende in der Region – Städtedreieck (INKER-S), hat es sich zur Aufgabe gemacht über die Energiewende im Städtedreieck zu informieren und die Menschen hier vor Ort für die erforderlichen Maßnahmen zu sensibilisieren und die Bürger zum Mitmachen zu motivieren.

Foto zur Meldung: Zum 6. Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima – der Film „Power to Change“
Foto: Zum 6. Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima – der Film „Power to Change“

Viele spüren „POWER TO CHANGE“

(06.03.2017)

Der Kino-Dokumentarfilm des süddeutschen Regisseurs Carl-A. Fechner, wird anlässlich des 6. Jahrestages von Fukushima, am Samstag 11. März 17 Uhr im Bürgertreff Burglengenfeld gezeigt.

Der Film zeigt die Geschichte des iranischen Unternehmers Amir Roughani, der 1987 als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland kam und es heute zum erfolgreichen Solarunternehmer mit über 300 MitarbeiterInnen gebracht hat.

In einer Reise an mehr als 20 Schauplätzen zeigt Fechners Film nahezu alle Themenbereiche der Energiewende: Dezentrale Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, energetische Sanierung, Elektromobilität, Wärmewände und vieles mehr.

POWER TO CHANGE ist eine kritische Bestandsaufnahme und plädiert für eine rasche Umsetzung der Energiewende, die aus Sicht des Regisseurs nur durch eine „Energierevolution“ erreicht werden wird.

Der Film erzählt mitreißende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern, „Menschen wie du und ich“, von innovativen und überraschenden Technologien – und einer Reise in ein Land, das exemplarisch zeigt, wie die Abhängigkeit von fossilen Energien Kriege auslösen kann.

Fechners Ziel ist es, die Zuschauer mitzureißen, zu faszinieren, hautnah zu informieren, letztendlich glücklich und mutig zu machen – mit opulenten Bildern, einer überwältigenden Geschichte und großer Filmmusik.

Die drei Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz unterstützen seit Jahren die Erneuerbaren Energien und gestalten die Energiewende aktiv in der Region. Markus Bäuml (Regionalreferent Fachverband Biogas e.V.) und Gregor Glötzl (Leiter Geschäftsstelle Städtedreieck), beide Mitglieder des Initiativkreis Energiewende im Städtedreieck, stellen mit Tina Kolb (Leiterin Bürgertreff Burglengenfeld) den Film vor.

Der Eintritt ist frei!

Das Städtedreieck pflanzt!

(15.11.2016)

Pflanzaktion der Bäume des Jahres 1989 bis 2016

 

Rund 50 Baum-Paten haben dem schlechten Wetter getrotzt und sich am Freitag, den 11.11.2016 in Teublitz/Saltendorf zusammengefunden, um die Pflanzaktion des Zukunftswalds Städtedreieck offiziell abzuschließen. Das graue Wetter konnte die Stimmung nicht trüben und spätestens als Schmarrnkerl & Funkerl, die Vorzüge des Spitzahorns besangen, war der Nieselregen vergessen. Schmarrnkerl & Funkerl hatten sich nicht nur freundlicherweise bereit erklärt die Veranstaltung musikalisch zu umrahmen, sondern übernahmen auch eine Patenschaft, eben für den besungenen Spitzahorn.

Die Aktion „Städtedreieck pflanzt!“ geht auf die Initiative von Eva Schönhofer vom Projekt Zukunftswald Städtedreieck des Amtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zurück. Tatkräftige Unterstützung erhielt Frau Schönhofer von Gregor Glötzl von der Geschäftsstelle Städtedreieck.  Die insgesamt 28 verschiedenen Baumarten der Bäume des Jahres 1989 bis 2016 sind nun auf drei Standorte im Städtedreieck aufgeteilt.

 

Durch Baum-Paten finanziert

Die ganze Aktion wird finanziell von den Baum-Paten selbst getragen und Dank der Unterstützung durch die drei Bauhöfe im Städtedreieck waren die Bäume schnell fachgerecht gepflanzt. Frau Schönhofer betonte noch einmal die großzügige Bereitschaft der vielen Privatpersonen, Firmen und Vereine, eine Patenschaft zu übernehmen, um diese schöne Aktion zu ermöglichen. Auf den wissenschaftlichen Hintergrund ging Alwin Kleber, Bereichsleiter Forsten am AELF Schwandorf, ein.  Die Bäume des Jahres werden alljährlich von der  Silvius Wodarz Stiftung ernannt, um das Bewusstsein für den Wald und der Vielfalt der Laub- und Nadelbäume in der Bevölkerung zu wecken. Darüber hinaus ist es durch die Aufteilung auf drei Standorte gelungen, einen Lehrpfad im Städtedreieck zu etablieren, wo sich jeder über die heimischen Baumarten informieren kann. Alle Bäume sind nämlich mit einer Paten-Tafel versehen, auf der nicht nur der Name des Baum-Paten steht, sondern auch die jeweilige Baumart dokumentiert ist.

 

Die Bäume sind auf drei Standorte im Städtedreieck aufgeteilt: in Burglengenfeld entlang des Agenda-Wegs an der Naab in Richtung Kuntsdorf; in Teublitz ebenfalls nahe des Agenda-Wegs, gleich neben dem Fußballplatz des FC Saltendorf und in Maxhütte-Haidhof am neu angelegten Fußweg zum Stadtpark entlang des Geländes des FC Maxhütte-Haidhof.

 

Standort Maxhütte-Haidhof

Baumpaten Jahr Baum
Hermine Haneder, Forstbetrieb Haneder 2014 Trauben Eiche
Preihsl & Schwan, Ingenieurbüro 2012 Europäische Eiche
Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank 2010 Vogel-Kirsche
Alexander Wagner 2002 Wacholder
Ludwig Maximilian Rupprich 2000 Sand-Birke
Sägewerk Meier 1997 Eberesche
Kindergarten St. Leonhard Leonberg 1996 Hainbuche
Melanie und Gregor Glötzl 1994 Eibe
Wasserwacht Maxhütte-Haidhof 1989 Stiel-Eiche


Standort Burglengenfeld

Baumpaten Jahr Baum
Eva und Josef Schönhofer 2016 Winter-Linde
Simmernhof Mossendorf 2013 Wild-Apfel
Anonym gestiftet 2007 Wald-Kiefer
STÜWE C-A-R-B 2006 Schwarz-Pappel
Familie Schneider 2003 Schwarz-Erle
Peter Großkopf 2001 Esche
Familie Franz-Xaver Birk, Xerovision 1999 Silber-Weide
Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld 1998 Wild-Birne
Erster Bürgermeister Thomas Gesche 1991 Sommer-Linde

 

Standort Teublitz

Baumpaten Jahr Baum
Heiner Weindler, Burglengenfeld 2015 Feld-Ahorn
Familie Hans Schmitz 2011 Elsbeere
Magdalena Koller 2009 Berg-Ahorn
Re-Kids, OGV Teublitz 2008 Walnuss
Geschäftsstelle Städtedreieck 2005 Rosskastanie
Familie Michalski 2004 Weiß-Tanne
Schmarrnkerl & Funkerl 1995 Spitz-Ahorn
Erste Bürgermeisterin Maria Steger 1993 Speierling
SPD-Ortsvereine in der Stadt Teublitz 1992 Berg-Ulme
Naturhelden, OGV Teublitz 1990

Buche

 

Quelle: Geschäftsstelle im Städtedreieck 

ISEK Burglengenfeld: Ein Handlungsprogramm für die Zukunft der Stadt

(21.07.2016)

Städtebau, Tourismus, Bildung, Soziales, Handel und Wirtschaft: Wie soll sich Burglengenfeld in den nächsten zehn bis 15 Jahren entwickeln? Antworten auf diese Frage soll ein sogenanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) liefern. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger ein gewichtiges Wort mitreden – unter anderem bei einer Bürgerbefragung im kommenden Herbst.

 

Die Lenkungsgruppe des ISEK-Prozesses hat in dieser Woche ihre Arbeit aufgenommen. Der Gruppe gehören Bürgermeister Thomas Gesche, Mitglieder des Stadtrats und der Stadtverwaltung ebenso an, wie etwa Vertreter des Seniorenbeirats, der Jugendarbeit und der Geschäftswelt. Die Lenkungsgruppe begleitet den Planungsprozess und bereitet Entscheidungen für den Stadtrat vor. 

 

ISEK ist Voraussetzung für Zuschüsse

In Burglengenfeld hat der Stadtrat im Januar 2016 das Büro SHL Architekten und Stadtplaner aus Weiden mit der Erstellung Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes beauftragt. Die Auftragssumme beträgt rund 79.000 Euro. Ein ISEK ist u.a. zwingende Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen und Fördermitteln an die Stadt – etwa durch die Regierung der Oberpfalz – im Rahmen der Städtebauförderung.

In einem moderierten Beteiligungsverfahren sollen Ideen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gewerbetreibenden eingebracht und diskutiert werden. Geplant ist zudem eine öffentliche Auftaktveranstaltung, wobei die Situation vor Ort in Ergänzung zu Workshops mit Experten aus Handel und Gewerbe näher beleuchtet wird. „Wo es nötig ist, werden wir uns das besondere Wissen von Fachleuten mit dazu holen“, sagt Stadtbaumeister Franz Haneder, der den ISEK-Prozess in der Stadtverwaltung federführend begleitet. 

 

Dank für ehrenamtliches Engagement

Bürgermeister Thomas Gesche bedankte sich in der ersten Sitzung der Lenkungsgruppe bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dafür, dass sie sich ehrenamtlich einbringen und so helfen, „einen für Burglengenfeld ganz wichtigen Schritt“ mit zu gestalten. 

 

Wer gehört der Lenkungsgruppe an? Welche Termine sind geplant? Und was genau bedeutet ISEK? Informationen dazu gibt es hier.

 

Quelle: Stadt Burglengenfeld

 

Foto zur Meldung: ISEK Burglengenfeld: Ein Handlungsprogramm für die Zukunft der Stadt
Foto: ISEK Burglengenfeld: Ein Handlungsprogramm für die Zukunft der Stadt

Asylsozialberatung in kommunaler Verantwortung

(17.05.2016)

Asylsozialberatung in kommunaler Verantwortung

 

 

Ziel der Asylsozialberatung

 

Eine qualifizierte Asylsozialberatung wirkt darauf hin, dass Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz unabhängig davon wo sie wohnen, sowie national und international Schutzberechtigte, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, ein menschenwürdiges und selbstverantwortliches Leben in Deutschland führen können.  

 

Zielgruppe der Asylsozialberatung

 

Beraten werden Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die sich in einem Asylverfahren befinden (einschließlich derer, die noch keine Aufenthaltsgestattung besitzen), sowie Ausländerinnen und Ausländer mit einer Duldung gemäß § 60a des Gesetzes über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz – AufenthG), mit einer Aufenthaltserlaubnis wegen Krieges in ihrem Heimatland gem. §§ 23 Abs. 1 oder § 24, einer Aufenthaltserlaubnis gemäß § 25 Abs. 4 Satz 1 oder Abs. 5 bzw. einer Aufenthaltserlaubnis nach  104 a AufenthG.

 

Sofern die übrigen Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sich an die Asylsozialberatung wenden, können diese Personen beraten werden.

 

Ausländerinnen und Ausländern, die (noch) in staatlichen Unterkünften wohnen, aber nicht (mehr) leistungsberechtigt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind, sollen bzw. können auf die vor Ort tätigen Migrationsberatungsstellen verwiesen werden.

 

Ebenfalls nicht beraten werden vollziehbar ausreisepflichtige Ausländerinnen und Ausländer. Sofern diese sich an die Asylsozialberatung werden, erfolgt lediglich ein Verweis auf die Angebote der Zentralen Rückkehrberatungsstelle sowie auf die Bund/Länderprogramme REAG (Reisebeihilfen) und GARP (Startbeihilfen).

 

Aufgaben

 

Sozialpädagogische Hilfestellungen, Beratung und Unterstützung in der Alltagsbewältigung

Vermittlung von Grundinformationen zum Leben in der Aufnahmegesellschaft sowie von Orientierungshilfen und Empfehlungen von Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung in der neuen Gesellschaft und in der neuen Umgebung. Die Beratung dient auch dem Zweck, über die Grundzüge des deutschen Gemeinwesens, insbesondere über die Subsidiarität staatlicher Transferleistungen aufzuklären.

 

Vermittlung von Informationen und Beratung über die Rechte und Pflichten in allen behördlichen Verfahren insb. Im Asylverfahren, im Ausländer- und Sozialrecht, sowie eine entsprechende Verfahrensberatung nach den Vorgaben des Rechtsdienstleistungsgesetzes

Vermittlung von Grundinformationen über die Verwaltungsverfahren, sowie Rechte und Pflichten in diesen Verfahren, Erläuterung von Bescheiden, Unterstützung bei Anträgen und bei der Beibringung notwendiger Unterlagen.

Bei Bedarf erfolgt eine Vermittlung an Rechtsanwälte und Rechtsantragsstellen.

Rechtsdienstleistungen erfolgen nach Maßgabe des Rechtsdienstleistungsgesetzes und beschränken sich auf Auskünfte und Empfehlungen in behördlichen Verfahren.

 

Besondere Angebote für schutzbedürftige Personen und Personengruppen, Krisenintervention

Betreuung von alleinerziehenden Müttern, hochschwangeren Frauen, älteren hilfebedürftigen Personen sowie von alleinstehenden, jungen Heranwachsenden.

Betreuung von Personen in schweren Krisensituationen, wie z. B. bei Suizidalität, psychischen Erkrankungen oder bei schweren psychischen Belastungen.

 

Unterstützung von chronisch erkrankten, traumatisierten und behinderten Personen

Vermittlung zur medizinischen Behandlung, Unterstützung von chronisch Erkrankten und Behinderten im Alltag, ggf. Organisation von externen Hilfen für diesen Personenkreis.

 

Konfliktbewältigung in Unterkünften und im sozialen Umfeld

Vermittlung bei Streitigkeiten in der Unterkunft und mit der Nachbarschaft sowie bei Konflikten zwischen BewohnerInnen und Verwaltung bzw. Besitzern der Unterkunft

 

Unterstützung bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven für die Zeit des Aufenthaltes in Deutschland oder für die Rückkehr in die Heimat

Unterstützung der sozialen, schulischen und beruflichen Neuorientierung durch Informationen und Empfehlungen, ggf. auch im Hinblick auf die Rückkehr und Reintegration im Heimatland. Schwerpunkt dabei ist es, die Betroffenen objektiv und realistisch über ihre Situation in Deutschland, d. h. insbesondere über eine bereits bestehende oder in absehbarer Zeit möglicherweise eintretende Ausreispflicht bzw. über die Anerkennungsquoten im Asylverfahren aufzuklären. Die Fähigkeit zur Reintegration in die Herkunftsländer soll erhalten bleiben. Die Asylsozialberatung weist Personen, die Zugang zum Arbeitsmarkt haben, auf Beratungsangebote der Agentur für Arbeit hin und vermittelt entsprechend.

 

Rückkehrberatung und Information über Rückkehrhilfen

Vermittlung von Informationen über Rückkehrprogramme und Rückkehrhilfen, Vermittlung an die Zentralen Rückkehrberatungsstellen, Unterstützung bei der Vorbereitung der Rückkehr.

 

Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der wechselseitigen Akzeptanz zwischen Flüchtlingen und Nachbarschaft sowie Förderung des sozialen Friedens

Vermittlung bei Konflikten zwischen den BewohnerInnen der Asylunterkünfte und den Nachbarn, Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz von Flüchtlingen durch Öffentlichkeitsarbeit.

Begegnungsveranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten mit der Bevölkerung erleichtern die Kontakte zwischen den BewohnerInnen der Asylunterkünfte und der einheimischen Bevölkerung. Die Fachkräfte der Asylsozialberatung fördern diese Aktivitäten.

 

Vernetzung und Kooperation mit zuständigen Behörden, sozialen Einrichtungen, Bildungsinstitutionen und gesellschaftlichen Akteuren in der Region

Zusammenarbeit mit den Behörden in Einzelfällen sowie Mitwirkung bei Arbeitsgruppen, Foren und Runden Tischen zum Informations- und Erfahrungsaustausch in der Region, Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungsträgern im Rahmen der Einzelfallhilfe.

 

Gewinnung, Begleitung und Schulung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Initiierung und Begleitung von ehrenamtlichen Projekten, wie z. B. Deutschkursen

Im Landkreis Schwandorf wurde eine Vollzeitstelle im Rahmen der Förderung von hauptamtlichen Koordinatorenstellen im Bereich Asyl geschaffen. Diese ist bei der „Lernenden Region“ Schwandorf angesiedelt.

 

 

Sprechstunden und Kontaktdaten

 

Anbei die Sprechstunden und Kontaktdaten von Frau Hunzinger:

 

 

Sprechstunden:

 

 

ORT

 

GEBÄUDE

 

WOCHENTAG

 

ZEIT

 

Burglengenfeld

 

Rathaus

 

Donnerstag

 

09:00 – 12:00 h

13:30 – 16:00 h

 

Teublitz

 

Rathaus

 

 

Mittwoch

 

10:00 – 12:00 h

 

Maxhütte - Haidhof

 

Rathaus

 

Montag

 

09:00 – 11:30 h

 

 

 

Kontaktdaten:

 

Nadine Hunzinger

(B.A. Soziale Arbeit)

Asyl- Sozialberatung
 

Landratsamt Schwandorf
Wackersdorfer Straße 80
92421 Schwandorf 

 

Telefon: 09431 / 471 - 397 (Koordination: Frau Rinn)
E- Mail: nadine.hunzinger@landkreis-schwandorf.de

 

Quelle: Text und Bild: Franz Pfeffer, Landratsamt Schwandorf
 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Asylsozialberatung in kommunaler Verantwortung
Foto: v.l.n.r.: Fr. Hunzinger (zuständig für die ASB im Städtedreieck), Fr. Hösamer, BGM Gesche, BGM Steger, BGM Dr. Plank, Hr. Glötzl (GS Städtedreieck)

Staatssekretär Füracker sieht Zusammenarbeit im Städtedreieck als Vorzeigeprojekt

(25.04.2016)

 

Ja man kann sagen, „der Mann weiß` wovon er spricht“. Seit 26 Jahren ist Staatssekretär Albert Füracker nun schon in der Kommunalpolitik tätig und „da sieht und hört man so manches“, sagte er bei der Begrüßung im Maxhütter Rathaus.

Albert Füracker war nach Maxhütte-Haidhof gekommen, um sich über die Kommunale Zusammenarbeit und den Breitbandausbau vor Ort zu informieren.
 

Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank dankte Füracker für seine Bürgernähe vor Ort und seine Unterstützung.

Füracker, Staatssekretär im Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat lobte beim kürzlichen Zusammentreffen der drei Bürgermeister des Städtedreiecks Maria Steger (Teublitz), Thomas Gesche (Burglengenfeld) und Dr. Susanne Plank (Maxhütte-Haidhof) die Interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen. „Sie haben damals nicht aus der Not heraus gehandelt, sondern aus der Vernunft heraus. Somit konnte und kann man Synergien nutzen und den Umgang mit Steuergeldern besser verwalten“.

 

Interkommunalen Zusammenarbeit – mehr als ein Modell

Gregor Glötzl, Geschäftsleiter der Geschäftsstelle im Städtedreieck erläuterte die Entwicklung der Interkommunalen Zusammenarbeit, die bereits 2001 mit der Erstellung eines Raumordnerischen Entwicklungskonzepts (ROEK) begonnen hat und 2008 mit einem Kooperationsvertrag der drei Städte einen Start in die aktive Zusammenarbeit gefunden hat.

Glötzl erinnerte an die Themen- und Handlungsfelder der interkommunalen Kooperation, welche für die Zusammenarbeit maßgeblich sind. Eine gemeinsame Siedlungs- und Landschaftsentwicklung im Städtedreieck, die Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs und die Ortsumgehung im „Städtedreieck“. Auch die Herstellung und der Betrieb einer überörtlich bedeutsamen Infrastruktur, eine regionale Wirtschaftsförderung des Städtedreiecks, die interkommunal koordinierte Einzelhandelsentwicklung und die Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes sowie die kulturelle Zusammenarbeit stehen auf der Agenda.

 

Breitbandausbau mit Zielen

 

Anschließend erläuterte Christoph Stangl, Breitbandpate im Maxhütter Rathaus, den derzeitigen Stand des Ausbaus vor Ort. Die Stadt Maxhütte-Haidhof nutzte auch das Angebot des 2. Förderprogramms des Bayerischen Staates und kann somit sagen, dass „bis zum Frühjahr 2017 alle Ortsteile der Stadt Maxhütte-Haidhof mit VDSL versorgt sein sollten“, so Stangl. Außerdem wurde unter der Leitung von Stangl ein Glasfasermasterplan erstellt, der als Anhaltspunkt für künftige Tiefbauprojekte gilt und anhand dessen ein geschlossenes Glasfasernetz in Maxhütte-Haidhof geplant wird.

 

Füracker dankte den Bürgermeistern für die Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern. „Nur mit den Kommunen vor Ort können wir unser Ziel „Schnelles Internet für alle bis 2018“ verwirklichen“. „Bei der Entwicklung der Förderprogramme zum Breitbandausbau ist uns eine sehr gute Entbürokratisierung gelungen, die bei den Gemeinden und Städten ankommt“, fügte Albert Füracker hinzu.

Abschließend schrieb sich Staatssekretär Albert Füracker in das Goldene Buch der Stadt Maxhütte-Haidhof ein und dankte in seinem Eintrag für den schönen Empfang. „Alles erdenklich Gute den Bürgerinnen und Bürgern dieser wunderschönen Stadt“ wünschte er den Maxhüttern in seinen Schlussworten im Goldenen Buch.

 

 

Quelle: Foto und Text, Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof

Foto zur Meldung: Staatssekretär Füracker sieht Zusammenarbeit im Städtedreieck als Vorzeigeprojekt
Foto: Informationsgespräch mit Staatssekretär Albert Füracker (2ter von rechts sitzend) im Maxhütter Rathaus. (Von links sitzend Bürgermeister Thomas Gesche (Burglengenfeld), Bürgermeisterin Maria Steger (Teublitz), Albert Füracker und Bürgermeisterin Dr. Susan

Erfolgreicher Auftakt der Aktionswoche „Power to Change“

(11.04.2016)

 

Nach der erfolgreichen Premiere am Donnerstag,  fand am Sonntag, dem 10.04. die Matinee zum Film statt, u.a. mit der Eröffnung der Ausstellung „Klimawandel“ von Heribert Krotter. Mehr Informationen finden Sie bei der Mittelbayerischen Zeitung.

 

Am Mittwoch, den 13.04. findet eine Energiewende-Bustour zu Erneuerbaren Energien Anlagen im Städtedreieck und Umgebung statt. Der Treffpunkt ist um 16:00 Uhr beim Starrmexx Kino in Burglengenfeld. Mehr Infos zur Bus-Tour finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Erfolgreicher Auftakt der Aktionswoche „Power to Change“
Foto: Infos zur Energiewende von C.A.R.M.E.N. e.V.

Gemeinsamer Büchereiausweis

(17.03.2016)

 

Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit im Bibliotheksverbund gehen die drei Büchereien im Städtedreieck in ihrer Kooperation einen Schritt weiter und schaffen einen gemeinsamen Ausweis, der in allen drei Büchereien gültig ist; somit entsteht ein bayernweit einmaliges Vorzeigeprojet.

Mehr Informationen finden Sie in der Mittelbayerischen Zeitung.

 

 

 

 

Bildungsmesse 2016 - Bildung von A bis Z

(02.03.2016)

Mit einem breiten Spektrum und über 70 Ausstellern sorgte die sechste Auflage in der Maxhütter Stadthalle für viele Besucher.

Die Maxhütter Stadthalle platzte geradezu aus allen Nähten – wieder einmal! Eigentlich müsste man es gar nicht mehr erwähnen, denn die Bilder gleichen sich von Jahr zu Jahr.

 

Zum sechsten Mal findet in diesem Jahr die Bildungsmesse der „Lernenden Region“ in Maxhütte-Haidhof statt und der erste Tag bewies aufs Neue: Sie hat sich zu einem „angesagten“ Treffpunkt gemausert. Mehr Informationen zur Messe finden Sie hier Mittelbayerische Zeitung - Bildung "von A bis Z" angeboten von Josef Schaller.


Quelle: Mittelbayerische Zeitung - Josef Schaller

Respekt vor der Leistung der Jugendfeuerwehr im Städtedreieck

(25.02.2016)

Die Jugendfeuerwehr im Städtedreieck traf sich im Feuerwehrgerätehaus in Ponholz zur Mitgliederversammlung.

Vorsitzender Steffen Mroß berichtete über die zahlreichen Tätigkeiten in dem letzten Jahr. Hervorragende Leistungen, wurden von den Jugendlichen, bei den unterschiedlichen Abnahmen von den Jugendflammen Stufe I bis III und Wissenstest erbracht. Die Jugendgroßübung im Zusammenspiel mit der Wasserwachtjugend Teublitz und des BRK Schwandorf wurde perfekt unter Beweis gestellt.

 

Für dieses Jahr stehen wieder die Abnahmen der Jugendflammen, Wissenstest, deutsche Jugendleistungsspange und das bayerische Leistungsabzeichen auf dem Plan. Aber auch für die Freizeit und Kameradschaft wird wieder einiges geboten sein. Das Kreisjugendzeltlager, welches in Pilsheim stattfindet und zeitgleich sein 25. jähriges bestehen feiert, die alljährige Badefahrt ins Palm Beach nach Stein stehen wieder auf dem Programm. Die Vorbereitungen für den Jugendaktionstag, welche wieder im Wild- und Freizeitpark Höllohe stattfinden wird, laufen bereits auf Hochtouren.

 

Jugendwartsprecher Tobias Sebast berichtete über aktuelle Themen im Bereich der Jugendfeuerwehren Landkreis Schwandorf und gab die Termine für das Jahr 2016 bekannt.

Es folgte der Bericht des Kassenwartes Christian Nosko, über die Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2015 und konnte mit einer ausgeglichenen Kasse glänzen.

 

Gruß- und Dankesworte fand Kreisbrandmeister Markus Dechant . Er bedankte bei allen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit, die unzähligen Stunden aller Jugendwarte und vor allem jeden Jugendlichen für die ausgezeichnete Ehrenamtliche Tätigkeit. Jeder Jugendwart, Jugendwarthelfer und deren Betreuer investierten viel Zeit und Aufmerksamkeit in Ausbildung und Übung für unsere Helfer von morgen.

Kassenwart Christian Nosko verkündete seinen Rückzug. „Nach vielen Jahren gebe ich das Amt in andere Hände.“ Sonja Heidenblut, 2.Jugendwartin der FF Maxhütte-Winkerling, lies sich nicht lange bitten. Einstimmig wurde Sie von allen anwesenden Jugendwarten gewählt.

 

Mroß bedankte sich für die bisherige gute und reibungslose Zusammenarbeit und wünschte Christian Nosko viel Erfolg und Ausdauer im beruflichen und privaten Umfeld. „Uns geht er nicht verloren sondern er konzentriert sich jetzt stärker auf seine weitere Tätigkeit dem 2. Jugendwart der Feuerwehr Teublitz.

Zurzeit habe der Verein 17 Jugendfeuerwehren aus dem Städtedreieck. Weiterhin oder noch stärker möchte der Verein den eigentlichen Zweck umsetzen. Die Unterstützung der Jugendfeuerwehren im Städtedreieck, insbesondere durch Werbung, Abnahme von Prüfungen, das Organisieren von Freizeit- und Feuerwehrveranstaltungen und die Unterstützung der Ausbildung der Jugendfeuerwehren. „Neue Ideen können nicht schaden“, fügte die Vorstandschaft hinzu.

 


Quelle: Steffen Mroß, 1. Vorsitzender der Jugendfeuerwehr im Städtedreieck

Ferien-Fahrt nach München

(25.02.2016)

Eine Ferien-Fahrt nach München mit Führung über den Flughafen und einem Besuch des Museums Flugwerft Schleißheim organisieren die Jugendpfleger von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz.

 

Die Fahrt für Kinder aus dem Städtedreieck ab dem Grundschulalter findet statt am Mittwoch, 30. März. Die Teilnehmer können einen Blick werfen hinter die Kulissen des Münchner Airports und beobachten das Geschehen auf dem Vorfeld einmal aus unmittelbarer Nähe. Am Flughafen in München besteht zwischenzeitlich die Möglichkeit den Besucherhügel zu erkunden, den neuen Spielplatz zu nutzen oder sich zu verköstigen. Die Flugwerft Schleißheim ermöglicht im Anschluss anhand der 70 ausgestellten Flugzeuge und Hubschrauber aus allen Epochen einen Rundgang durch die Luftfahrtgeschichte – vom Lilienthal-Gleiter bis zum Eurofighter.

 

Die Kosten für Bus, Museumseintritt und Führungen betragen für Kinder zehn Euro, für Erwachsene 16 Euro (Barzahlung bei den jeweiligen Jugendpflegern).

 

Abfahrt ist am Mittwoch, 30. März, um 06:40 Uhr in Burglengenfeld, um 06:50 Uhr in Teublitz und um 07:00 Uhr in Maxhütte-Haidhof, jeweils am Rathaus.

 

Anmeldungen sind möglich in Burglengenfeld bei

 

Tina Kolb

(tina.kolb@burglengenfeld.de,

Tel. (09471) 3 08 65 88),

 

in Maxhütte-Haidhof bei Alexander Spitzer (Alexander.Spitzer@maxhuette-haidhof.de,

Tel. (09471) 30 22 13)

 

und in Teublitz bei Benjamin Fremmer

(jugendpfleger-teublitz@live.de,

Tel. (09471) 9 74 17).

 

Die Anmeldung ist mit der Bezahlung des Teilnehmerbetrages gültig.

Initiativkreis Erneuerbare Energien im Städtedreieck gegründet

(01.02.2016)

Auf Initiative der Fachverbandes Biogas e.V. und der Geschäftsstelle Städtedreieck trafen sich am Donnerstagabend rund 20 Interessierte im Gasthaus „Zum Burgblick“, um einen Initiativkreis Erneuerbare Energien im Städtedreieck zu gründen. „Der Auftakt ist geglückt und der erste Schritt Richtung Vernetzung der Akteure im Bereich der Erneuerbaren Energien getan“, so Markus Bäuml vom Fachverband Biogas e.V..

Das Spektrum der Besucher dieses ersten Treffens war durchaus vielfältig und reichte von interessierten Bürgern über zahlreiche Vertreter aus der Erneuerbaren Energie Branche, den Stadtverwaltungen und den politischen Parteien bis hin zu Pfarrer Baumgartner von der Pfarrei St. Vitus und einem Greenpeace-Mitglied aus Burglengenfeld. Auch Thomas Gesche, Erster Bürgermeister von Burglengenfeld, war anwesend. Er unterstrich in einem kurzen Apell die Wichtigkeit solcher Treffen, und sagte der Initiative Unterstützung zu, damit die Energiewende vor Ort gelingen kann. Derselben Meinung waren auch SPD und CSU Stadträte, die diese Initiative ebenso begrüßten und hervorhoben, bei diesem Thema an einem Strang ziehen zu wollen.

Neben den langfristigen Zielen des Initiativkreises, nämlich die Erneuerbaren Energien im Städtedreieck voran zu bringen und interessierte Bürger fundierte Informationen zu diesem Thema bereitzustellen, werden auch schon erste konkrete Maßnahmen geplant. So kommt Ende März der Film über die Energiewende „Power to Change“ in die deutschen Kinos, der ab Mitte April auch im Burglengenfelder Starmexx Kino zu sehen sein wird. Rund um diesen Film wird eine Aktionswoche veranstaltet werden um die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken und die Bürger im Städtedreieck für dieses Thema zu sensibilisieren.

Das nächste Treffen des Initiativkreises findet Anfang März statt. Hier wird neben der Vorbereitung der Aktionswoche auch die weitere Struktur des Arbeitskreises diskutiert werden. Alle Bürger des Städtedreiecks und darüber hinaus sind zum nächsten Treffen herzlich eingeladen.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an Markus Bäuml (markus.baeuml@biogas.org / 09471 601 95 50) vom Fachverband Biogas e.V. oder an Gregor Glötzl (Gloetzl@teublitz.de / 09471 9922 34), Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck.

Foto zur Meldung: Initiativkreis Erneuerbare Energien im Städtedreieck gegründet
Foto: Erneuerbare Energien in der Oberpfalz (Foto: Gregor Glötzl)

VHS: Das Programm für Frühjahr und Sommer 2016 ist da

(01.02.2016)

340 Kursangebote in den Fachbereichen Gesellschaft, Beruf, Gesundheit, Kultur und Spezial: Das neue Programmheft der Volkshochschule im Städtedreieck wird in diesen Tagen wieder kostenlos an alle Haushalte in Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz verteilt.

 

Seit vielen Jahren arbeitet die VHS mit verschiedensten Einrichtungen im Städtedreieck bzw. im Landkreis zusammen und bietet auch in diesem Semester wieder zahlreiche Kooperationsveranstaltungen an. Nach dem großen Erfolg im letzten Semester gibt es auch dieses Mal wieder sogenannte Reparatur-Cafés, zu denen man kaputte Gegenstände bringen kann, die dann im ehrenamtlichen Rahmen repariert werden. Außerdem finden sich im Bereich Gesellschaft eine kleine philosophische Reihe, ein Bauherrenkurs, ein Motorsägekurs, ein Bierbraukurs, geführte Wanderungen und viele andere interessante Einzelveranstaltungen.

 

Kompakturse für MS Office

Bei den EDV-Kursen im Bereich Beruf bleiben auch im Frühjahr wieder keine Wünsche offen. Wer sich beispielsweise einen umfassenden Überblick über Standardprogramme verschaffen möchte, kann einen der immer gut nachgefragten MS-Office-Kompaktkurse über zehn Termine buchen. 

Im Programmbereich Sprachen werden 15 Englischkurse für die unterschiedlichsten Bedürfnisse angeboten. Bei der Auswahl des passenden Kurses helfen die kostenlosen Einstufungsberatungen für Englisch am Dienstag, den 16.02.16 um 19.00 Uhr im Gymnasium in Burglengenfeld und am Samstag, den 20.02.16 um 9.30 Uhr in der VHS-Geschäftsstelle. Einsteigen kann man als Anfänger/in ohne Vorkenntnisse auch in Grundkurse in Französisch, Italienisch, Spanisch, Tschechisch und auch in Arabisch.

 

Gesundheit: 120 verschiedene Angebote

Das Gesundheitsprogramm ist mit rund 120 Kursangeboten der umfangreichste Bereich. Kompakte Informationen und praktische Umsetzung bieten Vorträge und Workshops zu den Themen Diabetes, Augengesundheit, Selbsthypnose, Schüßlersalze u.v.m. Weitergeführt wurde auch in diesem Semester die Kooperation mit der Asklepios Klinik im Städtedreieck: Bei fünf medizinischen Fachvorträgen kann man sich kostenlos zu Krankheiten und Therapiemöglichkeiten informieren. Im Bereich Bewegung bilden die Kurse für Rückengesundheit und die Entspannungskurse den Schwerpunkt. Das Tanzbein kann man bei insgesamt elf verschiedenen Tanzkursen schwingen. 

 

Sushi und Schnitzel

Unter Kultur laden zahlreiche Kochkurse wie „Herzhafte und süße Knödel!“, „Kochen für Faule“, „Schnitzelvarianten“ und „Sushi“ zum Schlemmen ein. Kurs zum Torten dekorieren rundet das Angebot ab. Beim Gestalten sind das Silberschmieden, die Floristikkurse und ein Bleisatz- und Buchdruckkurs besondere Angebote. Nach dem guten Start vor einem Jahr wurden die Kooperation mit der Kunstschule Teublitz und der Zusammenschluss mit den städtischen Büchereien fortgeführt bzw. ausgebaut.

 

Informationen zur Anmeldung

Viele Kurse sind erfahrungsgemäß sehr schnell ausgebucht und die Telefonleitungen bei der VHS laufen bei Semesterbeginn oft heiß. Damit Ihre Anmeldung trotzdem rechtzeitig ankommt, empfiehlt die VHS, die Online-Anmeldung oder die Anmeldeformulare in den Programmheften zu nutzen, falls Sie telefonisch nicht durchkommen.

Kursanmeldungen sind möglich unter der Tel. (09471) 30 22 70, per Anmeldeformular über Fax (09471) 3 02 26 70 oder per E-Mail über die Adresse info@vhs-staedtedreieck.de. Im Internet findet sich das neue Programm unter der Adresse www.vhs-staedtedreieck.de.

 

(Quelle: VHS im Städtedreieck)

Foto zur Meldung: VHS: Das Programm für Frühjahr und Sommer 2016 ist da
Foto: Die im vergangenen Jahr gestarteten Reparatur-Cafés werden erneut angeboten. (Foto: VHS)

Alt-Fahrräder für bedürftige Menschen gesucht - Spende an die Büchereien im Städtedreieck

(18.01.2016)

Oliver Ehrenreich vom „Verkehrsunternehmen Ehrenreich“ ist weithin bekannt für seine Spendenbereitschaft und sein soziales Engagement im Städtedreieck. Bei seinem jüngsten Hilfsprojekt wird er nun in Zusammenarbeit mit den drei Städten Teublitz, Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof Alt-Fahrräder sammeln und diese an sozial bedürftigen Menschen und Flüchtlinge weitergeben. Die Spendenaktion erfolgt in Kooperation mit dem Fahrradladen Meingast aus Burglengenfeld, der die  gespendeten Räder wieder verkehrssicher herrichten wird.

 

Die Alt-Räder können ab dem 25.01.2016 von 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr am Betriebshof des Unternehmens Ehrenreich in Burglengenfeld  (Oberer Mühlweg 17) abgegeben werden. Unter der Telefonnummer  09471 / 80356 können sich spendenbereite Personen melden, die ihr Rad nicht selbst nach Burglengenfeld bringen können, um es abholen zu lassen.

 

Darüber hinaus überreichte Oliver Ehrenreich den drei Bürgermeister/innen im Städtedreieck seine fast schon traditionelle  Spende in Höhe von 1500 Euro für die drei Stadtbüchereien. Seit mehreren Jahren bereits dürfen sich die Büchereien im Städtedreieck zum Jahreswechsel über jeweils 500 Euro freuen, mit denen kleine Extrawünsche erfüllt werden können, die im Jahresbudget normalerweise nicht beinhaltet sind. 

Die drei Stadtoberhäupter lobten Oliver Ehrenreichs vorbildliches soziales Engagement dankten ihm für seine Unterstützung vor Ort.

 

Quelle: Geschäftsstelle Städtedreieck

Foto zur Meldung: Alt-Fahrräder für bedürftige Menschen gesucht - Spende an die Büchereien im Städtedreieck
Foto: Spendenübergabe an die drei Bürgermeister/innen (v.l.n.r.: Unternehmer Oliver Ehrenreich, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, Bürgermeisterin Maria Steger, Bürgermeister Thomas Gesche) (Foto: Glötzl)

Asylbewerber zu Gast im Rathaus Teublitz

(09.12.2015)

 „Unser Wunsch ist es, dass alle Kriege beendet werden und jeder in seinem Land in Frieden leben kann.“Mit diesen Worten endete der syrische Englischdozent Abdullah Alian seine Rede, die er im Namen von 22 Flüchtlingen im Rathaus Teublitz auf Deutsch gehalten hat.

 

Den 22 Flüchtlingen, die am AIFL-Sprachinstitut von Frau Valerie Pfeifle einen Deutsch Einstiegskurs besuchen, ist es ein besonderes Anliegen, sich für die Aufnahme in Deutschland zu bedanken und sich aktiv bei uns im Städtedreieck einzubringen.

Bei dem kurzen Empfang im Rathaus Teublitz, überreichten die überwiegend aus Syrien, Irak, Iran Pakistan und Afghanistan stammenden Kursteilnehmer als symbolische Geste drei Blumensträuße um „den Verantwortlichen hier im Landkreis Schwandorf sowie der deutschen Bevölkerung in ihrer Allgemeinheit für die große Hilfe und Unterstützung zu danken“. Gerade den großen Einsatz der vielen Helfer wollten sie besonders würdigen, da dies „aus Achtung der Menschlichkeit geschieht und Teil der Bemühungen ist, uns unsere Würde und Rechte als Menschen zu bewahren“. Außerdem war es der Gruppe wichtig noch einmal zu betonen, „dass wir als Flüchtlinge, die in Deutschland leben versichern, dass wir alle Gesetze respektieren und befolgen und unser Bestes tun, um gute Bürger zu sein“.

Neben dem offiziellen Besuch bei den beiden Bürgermeisterinnen und dem Bürgermeister im Städtedreieck, hatten sie schon zuvor einen Auftritt auf dem Teublitzer Weihnachtsmarkt. Dort stimmten sie das Weihnachtslied „Mach hoch die Tür, die Tor mach weit“ und ein arabisches Lied an, um sich den Bürgern im Städtedreieck vorzustellen.

Dieser Auftritt wird am 13.12 auf dem Weihnachtsmarkt in Maxhütte-Haidhof um 16:00 Uhr ein weiteres Mal stattfinden.

 

 

Quelle: Geschäftsstelle Städtedreieck

Foto zur Meldung: Asylbewerber zu Gast im Rathaus Teublitz
Foto: Asylbewerber zu Gast im Rathaus Teublitz

Der neue Leiter der Geschäftsstelle im Städtedreieck Gregor Glötzl stellt sich vor

(13.10.2015)

Wir haben dem neuen Leiter der Geschäftsstelle im Städtedreieck Gregor Glötzl Fragen gestellt!

 

1.) Herr Glötzl, warum haben Sie sich auf die Stelle als Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck beworben? Was reizt Sie an der Aufgabe?

 

Einerseits war ich jetzt lange in der Wissenschaft tätig und auch wenn das Arbeiten dort sehr frei und spannend ist, so ist es doch nach einiger Zeit auch etwas unbefriedigend, wenn man seine Studie beispielsweise bei einer Kommune abgibt und dann kaum mehr einen Einfluss darauf hat, was damit geschieht. Auf der anderen Seite war ich aber auch freiberuflich in der Planung tätig, eine Arbeit die mir sehr viel Spaß gemacht hat auch weil hier praktisch was umgesetzt wird. Von daher ist die Stelle schon sehr ideal für mich. Darüber hinaus spielt es natürlich auch eine wichtige Rolle, dass ich mit meiner Familie seit zwei Jahren wieder in Burglengenfeld wohne.

 

An der Stelle reizt mich, dass man sehr viel bewegen und das Städtedreieck nach vorne bringen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Generell ist mir das Thema Städtedreieck, auch studien- und berufsbedingt, schon lange ein Herzensanliegen und das ich jetzt die Geschäftsstelle Städtedreieck leiten darf finde ich grandios.

 

2.) Was macht eigentlich ein Diplom-Geograph? Mit Erdkunde wie in der Schule hat das vermutlich nicht viel zu tun…

 

Die Geographie ist ein weites Feld und erstreckt sich von der naturwissenschaftlichen Physischen Geographie, die sich beispielsweise mit Landschaftsentwicklung, Klimageschichte und Bodenkunde beschäftigt bis hin zur sozialwissenschaftlichen Kulturgeographie, die sich mit Themen der Planung, Migration, Bevölkerung und Politik auseinandersetzt. Kurz gesagt man untersucht alles, was mit „Raum“ zu tun hat, wobei man sich als Geograph natürlich auch philosophisch damit beschäftigten kann, was Raum jetzt eigentlich sein soll.

Ein Geograph ist somit erst einmal im besten Sinne des Wortes ein Generalist. Man könnte aber auch sagen er kann alles, aber nichts richtig.

 

Letztendlich landen die meisten Geographen in der Stadt- und Raumplanung, in der Logistik, im Regionalmanagement, Unternehmensberatung, Entwicklungshilfe, bei den Umwelt- und Wasserwirtschaftsämtern oder aber in der Forschung. In letzter Zeit sind auch viele im Bereich der Erneuerbaren Energien untergekommen. Ansonsten tauchen Geographen in Nischen auf, wo man sie kaum vermutet: im Bankenwesen, bei Versicherungen, in der Politik oder beispielsweise als Koordinator des Regensburger UNESCO-Welterbes.

 

3.) Sie sind Burglengenfelder. Haben Sie einen Lieblingsplatz in Teublitz? Und einen in Maxhütte-Haidhof? Ihren Lieblingsplatz in Burglengenfeld dürfen Sie uns natürlich auch verraten!

 

Das mit den Lieblingsplätzen ist einfach. In Teublitz, quasi schon seit ich ein kleines Kind war, die Höllohe. In Maxhütte-Haidhof ist es ganz klar die Tegelgrube (auch weil die Schwiegereltern direkt ums Eck wohnen) und in Burglengenfeld ist es natürlich der Kreuzberg, auf dem ich geboren, aufgewachsen, in den Kindergarten und über die Grundschule bis zur Realschule gegangen bin (wenn man den Kreuzberg jetzt mal etwas großzügig fasst).

 

4.) Wie ist es Ihnen in den ersten Tagen im neuen Aufgabenbereich ergangen? Sind Sie gut aufgenommen worden? Wie war der erste Kontakt mit den neuen Kolleginnen und Kollegen?

 

Erst einmal gibt es einen großen Aktenberg durchzuwälzen um auf den neuesten Stand zu kommen und viele neue Kollegen in drei Städten kennenzulernen, was in den ersten Tagen doch recht anstrengend war. Von meinen neuen Kollegen bin ich großartig aufgenommen worden und ich fühle mich nach einigen Tagen hier schon sehr wohl und eingelebt.

Die Vorstellungsrunde in den drei Städten habe ich schon absolviert und ich hab beispielsweise in Teublitz eine grandiose Stadtführung der etwas anderen Art durch den Geschäftsleiter Franz Härtl erhalten und kenne jetzt alle aktuelle Themen und Herausforderungen des Städtedreiecks. Man bekommt so auch noch mal einen vollkommen anderen Blick auf seine Heimat. Insgesamt kann man sagen, dass ich schon in meinem neuen Job „angekommen“ bin.

 

5.) „Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck“ klingt zunächst sehr abstrakt. Wo sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

 

Zunächst einmal werde ich die gute Arbeit von Frau Schierl weiterführen und die drei Städte organisatorisch und strukturell weiter vernetzen. Allein schon die Terminabsprachen bei interkommunalen Themen mit drei Städten und vielen externen Beteiligten kann eine Herausforderung sein.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt Schwerpunkte setzen zu wollen ist schwierig, da man auf der einen Seite große Dauerthemen hat, wie etwa die Umgehungsstraße und die damit verbundene „Neue Mitte“, die seit Jahrzehnten in den Städten diskutiert werden und bei denen viel Koordinierungsarbeit nötig ist. Auf der anderen Seite gibt es viele kleinere Projekte die für das strukturelle Zusammenwachsen des Städtedreiecks enorm wichtig sind, wie etwa ein gemeinsamer Recyclinghof oder im Büchereiverbund einen gemeinsamen Büchereiausweis.

 

Langfristig will ich natürlich auch sensible Themen angehen, wie eine bessere Absprache in der Planung, beispielsweise bei der Erstellung von Flächennutzungsplänen oder in der strategischen Ausrichtung des Städtedreiecks, Stichwort Wirtschaftsförderung.

 


Quelle: Geschäftsstelle im Städtedreieck

Foto zur Meldung: Der neue Leiter der Geschäftsstelle im Städtedreieck Gregor Glötzl stellt sich vor
Foto: Der neue Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck: Gregor Glötzl

Stadt Maxhütte-Haidhof begrüßt 11.000 Einwohner!

(13.10.2015)

Sebastian Schmid 11.000ster Einwohner - Stadt Maxhütte-Haidhof begrüßt ihren 11.000sten Einwohner.

Gutschein für den frisch verheirateten Sebastian Schmid!

Die Stadt Maxhütte-Haidhof hat die 11.000-Einwohner-Marke überschritten. Als 11.000sten Einwohner konnte Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank jetzt den frisch verheirateten Sebastian Schmid begrüßen, der letzte Woche mit Hauptwohnsitz nach Maxhütte-Haidhof gezogen war.

Im Einwohnermeldeamt im Maxhütter Rathaus hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon seit Wochen die Entwicklung der Einwohnerzahlen aufmerksam verfolgt. Als Sebastian Schmid sich zusammen mit seiner frisch angetrauten Frau Ina Schmid anmeldete, stand es fest: Sebastian Schmid, bisher wohnhaft in Kallmünz ist der 11.000 Einwohner der Stadt Maxhütte-Haidhof.

Jetzt konnte Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank den Neubürger im Rathaus willkommen heißen und sie gratulierte auch dem jungen Paar zur erst kürzlich geschlossenen Ehe. Schließlich war es die Liebe, die Sebastian Schmid nach Maxhütte-Haidhof führte.

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank überreichte im Beisein von Ordnungsamtsleiters Peter Henn einen Gutschein für ein Essen zu Zweit und einen Blumenstrauß für die Ehefrau.

Peter Henn ging kurz auf die Einwohnerentwicklung ein und erläuterte, dass die Stadt Maxhütte-Haidhof laut der Bertelsmann-Stiftung erst nach 2020 die 11.000er Marke durchbrechen würde. „Mit der Ausweisung unserer eigenen und privaten Baugebiete sind wir praktisch unserer Zeit mindestens fünf Jahre voraus“. Unter den Neubürgern sind vor allem junge Familien, die das Leben in einer Kleinstadt wie Maxhütte-Haidhof bevorzugen.

Jeweils 150 bis 200 Einwohner mehr zählte die Stadt Maxhütte-Haidhof in den letzten Jahren, eine stolze Entwicklung.

Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank wünschte dem jungen Paar eine gute Zukunft in Maxhütte-Haidhof und gratulierte ihnen zu ihrer Entscheidung, Maxhütte-Haidhof als künftigen Wohnort beizubehalten. „Man habe hier das Glück, nah am Ballungszentrum Regensburg zu wohnen und trotzdem eine so schöne Landschaft um sich herum zu haben, bemerkte 1. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank.


Quelle: Stadt Maxhütte-Haidhof

Foto zur Meldung: Stadt Maxhütte-Haidhof begrüßt 11.000 Einwohner!
Foto: 11.000 Einwohner

Burglengenfeld hat jetzt über 13.000 Einwohner

(13.10.2015)

Burglengenfeld hat jetzt über 13.000 Einwohner. Und die Zahl hat einen Namen: Stephanie Wittmann war die 13.000. Bürgerin. In dieser Woche hat sie sich bei Dieter Keil im Bürgerbüro ordnungsgemäß angemeldet. Bürgermeister Thomas Gesche gratulierte und überreichte der 27-Jährigen als Willkommensgruß einen Gutschein im Wert von 13.000 Cent für das Wohlfühlbad Bulmare und diverse andere Präsente.

Stephanie Wittmann hat sich zusammen mit ihrem Freund am Augustenhof-Südhang den Traum vom Eigenheim erfüllt. Dass die Dame aus Maxhütte-Haidhof nach Burglengenfeld umzieht, veranlasste den Bürgermeister zu einer augenzwinkernden Klarstellung: „Wir haben Frau Wittmann nicht aktiv aus der Nachbarstadt abgeworben!“ Gesche stellte vielmehr klar, dass die interkommunale Zusammenarbeit immer wichtiger werde. „Wir müssen das Städtedreieck noch mehr als bisher als gemeinsamen Wirtschafts- und  Lebensraum begreifen“, sagte Gesche.

Große Freude beim Bürgermeister

Unabhängig davon freue er sich „riesig, dass wir die magische Zahl von 13.000 Einwohnern überschritten haben“. Es gäbe keine schönere Aufgabe, als in Burglengenfeld Bürgermeister zu sein: „Unsere Stadt ist auf der einen Seite so klein, dass man die meisten Bürgerinnen und Bürger zumindest vom Sehen her noch persönlich kennt. Und unsere Stadt ist auf der anderen Seite so groß, dass wir mit vielen attraktiven Angeboten und Einrichtungen punkten können.“ Gesche: „Ich hoffe und bin optimistisch, dass ich irgendwann den 15.000. Einwohner begrüßen darf.“

 

Nach den Gründen für die – gegen den Trend in der Region –  seit Jahren steigenden Einwohnerzahlen befragt, sagte der Bürgermeister: „Burglengenfeld bietet ein attraktives Gesamtpaket: Alle Schularten am Ort, zwei Kinderkrippen, vier Kindergärten, exzellente Einkaufsmöglichkeiten, gute medizinische Versorgung mit Fachärzten und durch die Asklepios Klinik, eine landschaftlich reizvolle Lage, schnell erreichbare Naherholungsgebiete und eine große Palette an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung mit dem Bulmare als Magnet an der Spitze. Für eine Stadt unserer Größenordnung haben wir zudem ein gastronomisches Angebot, das äußerst vielfältig ist. Das gilt auch für das kulturelle Leben, wenn ich allein an das VAZ, den Keller No. 10 oder auch die Veranstaltungen in unseren städtischen Einrichtungen wie Museum, Stadtbibliothek und Bürgertreff denke. Das alles sind gute Gründe, um seinen Lebensmittelpunkt in Burglengenfeld zu haben.  Dass wir so nahe an Regensburg liegen, ist natürlich ein großes Plus. Wichtigste Aufgabe wird es zunächst sein, diese Infrastruktur und das beschrieben Angebot zu erhalten. Um die Attraktivität zu steigern, kümmern wir uns zudem intensiv um den Breitbandausbau, setzen Akzente mit sozialen Initiativen wie der Nachbarschaftshilfe, suchen den Schulterschluss mit Handel, Gewerbe, Industrie. Und als Verwaltung bauen wir die Online-Bürgerservices in Kürze deutlich aus. Zum Thema Attraktivität gehört für mich auch die Konsolidierung der Finanzen der Stadt.“ 

 

Quelle: Stadt Burglengenfeld

Foto zur Meldung: Burglengenfeld hat jetzt über 13.000 Einwohner
Foto: 13.000 Einwohner

Städtedreieckslauf: Banken spenden 2400 Euro an die Tafel

(25.09.2015)

Der 7. Städtedreieckslauf war nicht nur ein fulminanter sportlicher Auftakt für das Burglengenfelder Bürgerfest Mitte August. Jeder Läufer und Walker unterstützte mit seiner Teilnahme zugleich einen guten Zweck: 2.400 Euro wurden nun dank der Spendenbereitschaft der Sparkasse im Landkreis Schwandorf, der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau und der VR Bank Burglengenfeld an die „Tafel im Städtedreieck“ übergeben.

 

Angemeldet zum 7. Städtedreieckslauf hatten sich 573 Läufer und Walker – so viele wie nie zuvor. Wegen der hohen Temperaturen am 14. August waren jedoch nicht alle an den Start gegangen, 493 Läufer und Walker kamen letztlich ins Ziel. Ein neuer Teilnehmerrekord wurde damit zwar verpasst – eine stolze Spendensumme kam trotzdem zusammen. Denn die Heimatbanken hatten sich im Vorfeld zum wiederholten Male bereit erklärt, pro Teilnehmer, der die Ziellinie erreicht, 1,50 Euro für die „Tafel im Städtedreieck“ zu spenden. Das bedeutete pro Bank 493 x 1,50 Euro, insgesamt also jeweils 739,50 Euro. Jede der Banken rundete von sich aus den Betrag auf jeweils 800 Euro auf.

 

Bei der Spendenübergabe im Burglengenfelder Rathaus würdigte Bürgermeister Thomas Gesche auch im Namen seiner Kolleginnen Maria Steger und Dr. Susanne Plank die Unterstützung durch die Banken. „Ohne Ihr Engagement wäre diese Förderung der Tafel schlichtweg nicht möglich. Dafür spreche ich Ihnen unseren aufrichtigen Dank aus“, sagte Gesche an die Adresse von Thomas Beer (Gebietsdirektor bei der Sparkasse im Landkreis Schwandorf), Maximilian Zepf (Direktor bei der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau) und Christian Muck (Vorstand bei der VR Bank Burglengenfeld).

 

Zepf sagte stellvertretend für die Vertreter der Banken, man habe es sich zur Aufgabe gemacht, das Gemeinwohl vor Ort zu fördern. Die Unterstützung des Städtedreieckslaufes und damit der Tafel betrachte man inzwischen als „Dauerauftrag“.

Dipl.-Sozialpädagoge (FH) Gero Utz, der für den Caritasverband im Landkreis Schwandorf unter anderem die „Tafel im Städtedreieck“ mit betreut, schloss sich dem Dank an die Banken an. Für den Betrieb der Tafel mit Ausgabestellen in Schwandorf und Maxhütte-Haidhof sei man auf ehrenamtliche Unterstützer angewiesen – und auf Spenden ebenso.

 

Der Dank von Sabine Eichinger und Gerhard Schneeberger vom Organisations-Team galt schließlich allen Teilnehmern, die durch ihren Start beim Städtedreieckslauf die Unterstützung hilfsbedürftiger Mitbürger erst möglich gemacht haben. „Das ist Direkthilfe vor Ort!“


Quelle: Michael Hitzek / Stadt Burglengenfeld

Fairtrade-Region Städtedreieck bereitet Titelverteidigung vor

(25.09.2015)

Anlässlich der bundesweiten „Fairen Woche“ hat die Fairtrade-Steuerungsgruppe den BürgermeisterInnen Maria Steger, Dr. Susanne Plank und Thomas Gesche im Eine-Welt-Laden Teublitz die neue „Städtedreiecks-Schokolade“ offiziell vorgestellt. Zugleich nutzte die Sprecherin der Gruppe, Ursula Schindler, die Gelegenheit den Stadtoberhäuptern bisherige und künftige Aktivitäten vorzustellen – denn Anfang Oktober jährt sich die Verleihung des Titels „Fairtrade-Region“ zum ersten Mal.

 

Unter dem Motto „fair schenken, naschen, genießen, handeln“ gibt es nun exklusiv in den Weltläden Teublitz und Burglengenfeld die „Städtedreiecks-Schokolade“ – natürlich aus fairem Handel und in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Laut Schindler ein süßes Vergnügen und eine prima Geschenkidee. Die passenden Banderolen – in den Farben der drei Städte gehalten – hat Andrea Gundermann von der Steuerungsgruppe gestaltet.

 

Vorsitzende Christine Luber vom Eine-Welt-Laden Teublitz berichtete, dass der Laden nach großem Umbau am Sonntag, 27. September, ab 14 Uhr offiziell neu eröffnet und kirchlich gesegnet wird. Zugleich wird der neue Bildungsraum seiner Bestimmung übergeben. Luber machte zudem darauf aufmerksam, dass die Stadtverwaltungen selbst bei der Beschaffung in Sachen Fairtrade mit gutem Beispiel vorangehen könnten. Das Angebot reiche von Spielsachen für Kindergärten bis zur Dienstkleidung für Feuerwehren. Auf Wunsch der BürgermeisterInnen wird sich Dipl.-Geogr. Gregor Glötzl, der neue Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck, des Themas annehmen.

 

Seit knapp einem Jahr trägt das Städtedreieck nun den Titel "Fairtrade-Region". Ein wichtiger Termin. Denn die Auszeichnung gilt zunächst nur für zwei Jahre – danach müssen die drei Städte erneut beweisen, dass sie immer noch die von „TransFair“, dem Verein zur Förderung des Fairen Handels, definierten fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den Fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln.

 

Folglich versuchen die Mitglieder die Steuerungsgruppe, das auf den ersten Blick vielleicht etwas abstrakte Thema „Fairtrade-Region“ mit Leben zu füllen. Das geschieht in vielen persönlichen Gesprächen mit potentiellen Unterstützern oder auch mit Vorträgen und Informationsveranstaltungen. Wichtige Ansprechpartner sind hier Gewerbetreibende, die animiert werden, Produkte aus fairem Handel ins Sortiment aufzunehmen. Auch Vereine zählen zur Zielgruppe. So haben Verantwortliche der Fußballjunioren des ASV Burglengenfeld bereits Fußbälle aus fairem Handel bestellt. Und die Wasserwacht Burglengenfeld hat beim Bürgerfest Cocktails mit Zutaten aus fairem Handel angeboten.

 

Pfarrer Gottfried Tröbs und Andrea Gundermann haben dem Burglengenfelder Wirtschaftsforum in einer Info-E-Mail eine intensivere Zusammenarbeit vorgeschlagen. Gleiches ist geplant für die Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof und die Interessengemeinschaft Teublitzer Unternehmer (ITU).

Erste Erfolge gibt es bereits: Die Raiffeisenbank und die Sparda-Bank in Burglengenfeld haben für den Weltspartag im Oktober zum fairen Kaffee nun auch faire Naschereien bestellt.

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe lässt nicht locker. Schulen, Pfarreien und die großen Firmen im Städtedreieck sollen darum gebeten werden, sich des fairen Handels anzunehmen und dadurch die Marktanteile fairer Konsumgüter zu erhöhen. Denkbar sei auch die Installation von entwicklungspolitischen Sprechern in den drei Stadtratsgremien.

 

Vom Engagement sichtlich beeindruckt zeigten sich die BürgermeisterInnen Maria Steger, Dr. Susanne Plank und Thomas Gesche. Besondere Wünsche an die Fairtrade-Steuerungsgruppe gab es keine. „Wir wissen das Thema bei Ihnen in besten Händen“, so die Rathaus-Chefs. Dem Wunsch der Gruppe nach einem kleinen, aber festen Budget für die Zwecke der Fairtrade-Region Städtedreieck wurde stattgegeben.


Quelle: Stadt Burglengenfeld / Michael Hitzek

„Zukunftswald Städtedreieck“: Kinder pflanzten 200 Bäume im Raffa

(21.04.2015)

Einen kleinen Mischwald aus 200 Buchen, Linden, Douglasien und Esskastanien haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 5G der Sophie-Scholl-Mittelschule im Raffa gepflanzt. Dies war zugleich der offizielle Startschuss für das Projekt „Zukunftswald Städtedreieck“ des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF).

 

Das Projekt „Zukunftswald Städtedreieck“ ist auf zwei Jahre angelegt und hat das vorrangige Ziel, die Bevölkerung der Städte Burglengenfeld, Teublitz und Maxhütte-Haidhof für den Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Wald zu sensibilisieren und klar zu machen, dass eine sachgerechte Bewirtschaftung der Wälder deren Zukunftschancen deutlich verbessern kann. Darüber hinaus sollen in weiteren Schritten Waldbesitzer aus dem Städtedreieck gezielt angesprochen und für Waldumbaumaßnahmen gewonnen werden.

 

Die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste bei der Pflanzaktion im städtischen Wald von Burglengenfeld zeigte für Wolfhard-Rüdiger Wicht, Bereichsleiter Forsten beim AELF, „wie wichtig das Thema ist“. So griffen Burglengenfelds Bürgermeister Thomas Gesche, der 2. Bürgermeister aus Teublitz, Robert Wutz, sowie Heinz Weilhammer, Rektor der Mittelschule Burglengenfeld, selbst zum Spaten, um Esskastanien zu pflanzen.

 

Im Mittelpunkt aber standen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5G von Lehrer Roland Moser. Die Klasse übernimmt eine Patenschaft für den Wald, den sie selbst gepflanzt hat. Die entsprechende Patenschaftsurkunde überreichte Bürgermeister Gesche. Die Kinder können „ihren“ Wald in den kommenden Jahren regelmäßig besuchen, sein Wachstum beobachten. „Eine Gelegenheit, mit und von der Natur zu lernen“, so Eva Schmidt, die Projektmanagerin Zukunftswald. Zusammen mit Förster Reinhold Weigert wird sie den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, den Wald zu pflegen. Zusammen mit Lehrer Moser haben die Kinder beschlossen, „ihren“ Wald „Scholl-Wald“ zu nennen, um den Bezug zu Grund- und Mittelschule deutlich zu machen.

 

Ein ehrgeiziges Projekt braucht starke Partner: Unterstützt wurde die Forstverwaltung bei der Pflanzaktion durch Vorsitzenden Georg Hottner und Geschäftsführerin Yvonne Wolfrum von der Waldbesitzervereinigung Nabburg-Burglengenfeld sowie durch Uwe Jiranek von der Baumschule Sailer. Sie spendierten den Kindern eine Brotzeit und stellten das Pflanzmaterial kostenlos zur Verfügung.

 

„Der Klimawandel drängt zum Handeln“: Hintergrundinformationen zum Projekt „Zukunftwald Städtedreieck“ vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

Der Klimawandel ist nicht mehr wegzudiskutieren und mittlerweile sowohl wissenschaftlich als auch politisch akzeptiert. Wir wissen, dass sich die Durchschnittstemperatur in Bayern bis zum Jahr 2100 um mindestens zwei Grad Celsius erhöhen wird. Das entspricht in etwa dem Klima, das wir derzeit in Ankara (Türkei) vorfinden. Bedenkt man, dass unser Wetter in weniger als 100 Jahren ähnlich aussehen wird, braucht man nicht extra erwähnen, dass auch auf uns warme, trockene Sommer zukommen werden. Auch Extremwetterereignisse wie Stürme und Starkregen werden vermehrt auftreten.

 

Dies hat nicht nur Folgen für den „Brotbaum“ Fichte. Experten befürchten, dass es auch bei der Kiefer, die im Landkreis Schwandorf mit etwa 70 Prozent Anteil in den Wäldern vertreten ist, vermehrt zu wärmebedingten Absterbeprozessen kommen wird und Schadinsekten zu bestandsbedrohenden Problemen führen können. Um die Schäden sowohl ökologisch als auch ökonomisch so gering wie möglich zu halten, gilt auch im Waldbau die Devise: Die Mischung macht’s.

 

Klimatolerante und standortgerechte Baumarten sichern die Zukunft

 

Wir brauchen eine bunte Vielfalt aus stabilen, wärmetoleranten Laub- und Nadelwäldern. Da Deutschland potenziell ein Buchenland ist, wurden im Wald der Stadt Burglengenfeld bereits Buchen unter die vorhandenen Kiefern gepflanzt (zuletzt im Raffa rund 15.000 Rotbuchen auf drei Hektar). Diese sollen nun mit Esskastanien, Linden und Douglasien angereichert werden.

 

Diese drei Baumarten kommen sowohl mit relativ trockenen Standorten als auch mit eher sauren Böden zurecht, was im Raffa bedingt durch die Sandauflage zu erwarten ist. Durch ihre Pfahl- bzw. Herzwurzelsysteme sind diese Baumarten stabil im Boden verankert und können sich gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen, die vor allem in der Lehmschicht unter dem Sand gespeichert werden.

 

Linde und Douglasien sind in der Jugend schattentolerant, weshalb sie sich sehr gut dazu eignen, unter einem leicht aufgelichteten Altbestand heranzuwachsen. Da die Douglasien sehr gerne vom Rehbock verfolgt werden, müssen sie vor ihm geschützt werden. Im Raffa geschieht das mit Bambusstäben, die um die Douglasie arrangiert werden. Sie sollen verhindern, dass mit dem Geweih die Rinde von den jungen Pflanzen geschabt werden kann. Es bietet sich schon allein der verzehrbaren Früchte wegen an, die Esskastanie in Wegenähe zu pflanzen. Auch ihrer höheren Lichtbedürftigkeit wird so genüge getan.

 

Im Zuge des Projekts „Zukunftswald Städtedreieck“ sind weitere Aktionen, Wanderungen, Vorträge und Ausstellungen geplant. Infos dazu gibt es unter anderem auf der Homepage der Geschäftsstelle Städtedreieck unter www.region-staedtedreieck.de

 

Text und Fotos: Stadt Burglengenfeld

Foto zur Meldung: „Zukunftswald Städtedreieck“: Kinder pflanzten 200 Bäume im Raffa
Foto: Zukunftswald Städtedreieck: Pflanzaktion

Das Städtedreieck vernetzt

(05.02.2015)

Das Städtedreieck ist seit diesem Jahr mit einem gemeinsamen Internetauftritt im World Wide Web vertreten. Unter www.region-städtedreieck.de und www.region-staedtedreieck.de „wachsen die drei Städte wieder ein bisschen mehr zusammen“, so die Bürgermeisterinnen Maria Steger und Dr. Susanne Plank sowie Amtskollege Thomas Gesche bei der Vorstellung der Homepage durch Carmen Schierl, Leiterin der gemeinsamen Geschäftsstelle im Städtedreieck.

Im Rahmen des Förderprogramms „Bayern vernetzt“, einer Initiative des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V., erhielt das interkommunale Projekt der Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz eine individuelle und wunschgemäße Webseitengestaltung. Als Projektpartner der Geschäftsstelle des Städtedreiecks stellte der Verein Fördermittel zur Verfügung, wodurch Entwicklungs- und Einrichtungskosten entfielen und lediglich kostenreduzierte monatliche Lizenzgebühren für die drei Städte zu Buche schlagen.

Die gemeinsame Homepage, die eine weitere Maßnahme der städteübergreifenden Zusammenarbeit darstellt, bietet dem Besucher Informationen zur Region und den drei Städten. Des Weiteren werden städtische Veranstaltungen und aktuelle Nachrichten sowie kommunenübergreifende Informationen in Schwerpunkten wie Wirtschaft, soziales Leben und Tourismus präsentiert. Einblicke in Projekte und Ziele sollen das Interesse an der bisherigen und zukünftigen interkommunalen Zusammenarbeit der Politiker wecken.

Häufig wird auf die drei eigenen Homepages der Städte verwiesen, da dort eine ausführlichere und aktuellere Darstellung vieler Themen erfolgen kann. Dennoch ist für das gemeinsame Auftreten in der Öffentlichkeit eine „Städtedreiecks-Homepage“ unerlässlich. Ziel des Internetauftritts ist neben dem gemeinsamen Regionalmarketing auch der Nachweis für die drei Bürgermeister, die Stadträte und nicht zuletzt für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle Städtedreieck, dass die angestrebte interkommunale Zusammenarbeit tatsächlich ausgeübt wird und fruchtet.

Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. ist stets an neuen Projektpartnern interessiert, um eine nachhaltige Vernetzung gewährleisten zu können. Interessenten können sich unter www.foerderverein-regionale-entwicklung.de informieren oder unter 0331 – 550 474 69 im persönlichen Gespräch weitere Informationen erhalten.

Foto zur Meldung: Das Städtedreieck vernetzt
Foto: Das Städtedreieck vernetzt

Kooperationen beim Breitbandausbau

(10.12.2014)

Derzeit ist er wieder in aller Munde. Vor allem für Gewerbetreibende auf dem Land ist er dringend notwendig und die Landespolitik hat es sich auf die Fahnen geschrieben ihn möglichst schnell voranzutreiben. Die Rede ist vom Breitbandausbau im ländlichen Bereich.

Die Städte Maxhütte-Haidhof und Teublitz haben nun eine Kooperationsvertrag geschlossen, um den Ausbau weiter zu fördern und die staatlichen Mittel optimal zu nutzen. Burglengenfeld kooperiert hinsichtlich des Breitbandausbaus mit der Gemeinde Schmidmühlen, da bei beiden zahlreiche Überschneidungsflächen bestehen.

 

Für die städteübergreifende Zusammenarbeit erhalten die vier Kommunen eine zusätzlichen Förderbetrag in Höhe von 200.000 €, also 50.000 € pro Stadt.

Nachdem die politischen Vertretungen der Städte der Kooperation bereits zugestimmt haben, befinden sich die Vertreter der Gemeinden aktuell in ersten Verhandlungen mit möglichen Partnern für den Ausbau.

 

Bild: Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit beim Breitbandausbau: Dr. Susanne Plank, 1. Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof, Maria Steger, 1. Bürgermeisterin der Stadt Teublitz,

Christoph Stangl, Breitbandpate der Stadt Maxhütte-Haidhof und Franz Härtl, Geschäftsführer der Stadt Teublitz.

Foto zur Meldung: Kooperationen beim Breitbandausbau
Foto: Kooperationen beim Breitbandausbau

Das Städtedreieck wird „Fairtrade- Region“

(30.09.2014)

Die offizielle Bestätigung vom TransFair e.V.  (Fairtrade Deutschland) ist da: Das Städtedreieck wird Fairtrade-Region. Bei einer kleinen Feierstunde im historischen Rathaussaal in Burglengenfeld wird dies gefeiert. Die Titelverleihung durch Manfred Holz, Ehrenbotschafter des Vereins „TransFair“, an die Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz findet dort statt am Sonntag, 5. Oktober, um 17 Uhr. Neben Informationen zum fairen Handel steht unter anderem auch eine Modenschau auf dem Programm. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an der Feierstunde willkommen, um Anmeldung im Rathaus Burglengenfeld bei Regina Lorenz, Tel. 70 18 11, oder Elisabeth Sperl, Tel. 70 18 12, wird gebeten.

 

Weitere Infos im Internet: http://www.fairtrade-towns.de

 

Text: Stadt Burglengenfeld

Bibliotheken im Städtedreieck – Ausleihe nun 24 Stunden möglich

(10.09.2014)

Die Stadtbibliotheken von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz haben jetzt rund um die Uhr geöffnet. Gibt es nicht? Gibt es doch. Ab sofort ist das Städtedreieck an die so genannte „Onleihe enio24“ angeschlossen. Mitte August überzeugten sich Bürgermeister Thomas Gesche (Burglengenfeld), Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank (Maxhütte) und zweiter Bürgermeister Robert Wutz (Teublitz) in der Stadtbibliothek Burglengenfeld von den Möglichkeiten der digitalen Ausleihe. Für Leser der Bibliotheken im Städtedreieck ist der neue Service kostenlos und in der jährlichen Benutzergebühr enthalten.

 

Enio24 ist ein Verbund von öffentlichen Bibliotheken aus Städten und Kommunen, die ihren Benutzern eine attraktive Auswahl an eMedien anbieten. Der Name Enio24 bedeutet „Elektronische Medien Niederbayern/Oberpfalz – 24 Stunden verfügbar“. „Das Ausleihen selbst ist denkbar einfach“, erklärt Beate Fenz, Leiterin der Stadtbibliothek Burglengenfeld. „Es braucht dazu nur einen Internetanschluss – und ein Lesegerät, ganz gleich ob Laptop, PC, Tablet, E-Reader, Smartphone oder mp3-Player.“

 

„Der zusätzliche Service ist für Bibliothekskunden kostenlos“, erläutert Erika Reindl von der Stadtbücherei Teublitz. Auch Mahngebühren gäbe es bei der „Onleihe“ nicht: Nach Ablauf der Ausleihfrist lässt sich die Datei nicht mehr öffnen. Die „Rückgabe“ erfolgt sozusagen automatisch. Rita Demleitner von der Stadtbücherei Maxhütte-Haidhof ergänzt: „Im Bestand der Onleihe befinden sich Bücher, Hörbücher und Videos in digitaler Form.“ Darunter seien klassische sowie aktuelle belletristische Werke, Kinder- und Jugendliteratur sowie Lernhilfen. Die Leihfristen unterscheiden sich je nach Medienart; für Ebooks beispielsweise gelten 14 Tage.

 

Der Ausleihvorgang ähnelt dem Einkaufen in einem Onlineshop. Der Kunde kann auf dem Internetportal oder mit der Onleihe-App den Medienbestand durchforsten und Titel in einen „Warenkorb” legen. Zum Ausleihen meldet er sich mit den Zugangsdaten seines Benutzerausweises der jeweiligen Stadtbibliothek an. Mit wenigen Klicks lässt sich die Datei auf das Endgerät übertragen. Auf den meisten handelsüblichen E-Readern ist die Lektüre der ausgeliehenen Medien möglich. Mit Ausnahme der Kindle-Geräte von Amazon: Diese können nur die speziellen Amazon-Formate lesen.

 

Weitere Informationen zur „Onleihe“ gibt es auf „www.enio24.de“ oder über das offizielle Nutzer- und Austauschforum userforum.onleihe.de beantwortet.

 

Das Projekt "Onleihe enio24" wird im Städtedreieck von der Sparkasse Schwandorf und der VR Bank Burglengenfeld unterstützt.

 

Text: Stadt Burglengenfeld

Bücherzelle aufm Weg!

(10.09.2014)

Wer derzeit am Mehrgenerationenhaus in Maxhütte-Haidhof vorbeifährt, dürfte einigermaßen verwundert sein, denn direkt vor dem Gebäude steht eine große, gelbe Telefonzelle.

 

Telefonieren kann allerdings niemand mehr damit. In Benutzung ist sie trotzdem und zwar Dank des Verbundes der Stadtbüchereien, der Buchläden und der VHS im Städtedreieck und dem Mehrgenerationenhaus Maxhütte-Haidhof.

 

Unter dem Motto Bücherzelle aufm Weg“ - zum Flyer - wird die Zelle ab sofort durch das Städtedreieck wandern – prall gefüllt mit neuen Büchern – und gesponsert von den oben genannten Geschäften und Einrichtungen. Jeder Leser kann hier stöbern, sich ein Buch ausleihen oder sogar mitnehmen – sofern er ein gleichwertiges Buch hinterlässt!

 

Text: Stadt Maxhütte-Haidhof

 

„Sehr viele Bücher werden nur ein einziges Mal gelesen – hier wandern Bücher durch viele Hände und jeder Besucher findet neuen Lesestoff“, freute sich die 1. Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof Dr. Susanne Plank beim Startschuss.

 

„Mir gefällt besonders, dass die Zelle auch durch die Ortsteile wandern wird. Vor allem für ältere Menschen ohne Auto ist das eine gute Aktion“, ergänzte der 1. Bürgermeister der Stadt Burglengenfeld Thomas Gesche. Ihren Vorrednern schloss sich die 1. Bürgermeisterin der Stadt Teublitz Maria Steger gerne an „eine tolle Aktion, die hoffentlich vielen Menschen zum Lesen anregen wird. Ich werde das Angebot mit Sicherheit auch selber nutzen.“

 

Und so geht´s:

Einfach in die Telefonzelle gehen, sich ein neues Buch aussuchen und ein anderes, gleichwertiges Buch (nicht älter als 5 Jahre!!!!) zurücklassen.

 

 

Hier finden Sie die Bücherzelle:

 

Maxhütte-Haidhof, Mehrgenerationenhaus: 29. Juli - 20. August 2014

Teublitz, Rathausvorplatz: 20. August -17. September 2014

Burglengenfeld, Oberer Marktplatz: ab 17. September 2014