Netzwerk frühkindliche Bildung

 

Der Landkreis Schwandorf untersucht in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Städtedreieck die Bildungsdaten der Region. Es soll herausgefunden werden, wie sich das Angebot und die Nachfrage nach Einrichtungen wie Kitas und Kindergärten verändert haben und wie der zukünftige Bedarf im frühkindlichen Bildungsbereich im Städtedreieck sein wird. „Durch den starken Zuzug von Familien ins Städtedreieck und die Diskussion um den Neubau von Einrichtungen ist die Region für eine intensive Analyse der Daten für uns besonders spannend“, stellte Florian Schmid heraus, der beim Landkreis für das Bildungsmonitoring zuständig ist.

 

Die Untersuchungen und die Auswertung der Daten werden zum einen für den Aufbau eines Netzwerks für frühkindliche Bildung in der Region Städtedreieck benötigt. Zum anderen werden die Erkenntnisse in die Stadtplanung des Städtedreiecks mit einfließen, um in Zukunft grob abschätzen zu können, wie der Zusammenhang zwischen der Ausweisung von Wohnbauflächen und die Nachfrage nach Einrichtungen der frühkindlichen Bildung sein wird.

 

Städtedreieck ist Modellregion im Bereich der frühkindlichen Bildung

Parallel hierzu wird das vom Familienministerium unterstützte Projekt „Qualität vor Ort“ in der Region Städtedreieck durchgeführt. Es soll Netzwerke zwischen den Bildungseinrichtungen der frühkindlichen Bildung schaffen und die bereits ausgezeichnete Qualität der Angebote vor Ort noch einmal steigern.

 

Den Presseartikel der Mittelbayerischen Zeitung zum Auftakt des Projekts finden Sie hier.

 

Das Gesamtprojekt ist bereits weit fortgeschritten. Die Workshops zu den Themen Bewegung, Ernährung, seelische Gesundheit und Elternarbeit fanden bereits statt und es beginnt der Aufbau der Netzwerk-Strukturen. Die quantitativen Daten des Bildungsmonitorings sind bereits ausgewertet und ein erster Zwischenbericht wird demnächst vorliegen.