Trassen

Die im Raumordnungsverfahren zu untersuchenden Trassen

 

Bei einem Raumordnungsverfahren ist die Einigung auf eine Trasse nicht relevant. Sinn und Zweck eines ROV ist ja eben gerade die „Raumwiderstände“ und Konflikte der einzelnen Trassen aufzuzeigen und abzuwägen.


Grundsätzlich müssen in einem ROV alle Trassen behandelt werden, wobei nur die Trassenvarianten genauer untersucht werden, die sich aufdrängen. Dies bedeutet, dass Trassen, die die Kriterien einer Umgehung Städtedreieck per se nicht erfüllen können, auch nicht in einem ROV genauer untersucht werden. Die Kriterien zur Auswahl sind dabei wie folgt:

  • Erfüllung der Anforderungen an eine Staatsstraße (sowohl technisch/baulich als auch räumlich; d.h. die Anschlusspunkte einer Staatsstraße müssen logischerweise wieder in eine Staatstraße münden)

  • Verkehrsentlastung für das gesamte Städtedreieck

 

Im Laufe der Untersuchung wird sich herauskristallisieren, welche Trassen uneingeschränkt, eingeschränkt oder nicht geeignet sind. Dies wird dann in der landesplanerischen Beurteilung festgelegt.