Aktueller Planungsstand

 

Die Planungen für eine Gesamt-Umgehungsstraße Städtedreieck gehen bis in die 1960er Jahre zurück. Nach der Fertigstellung der beiden Bauabschnitte I und II in Burglengenfeld Anfang der 1990er Jahre ist die weitere Planung ins Stocken geraten. Die für den Bau nötigen Planungsschritte wurden in den 90er Jahren nicht eingeleitet, was zu einem Stillstand in der konkreten Planung führte.

In jüngster Zeit nimmt die Diskussion um den Weiterbau aber wieder Gestalt an. Zum einen ist die städtebauliche und verkehrstechnische Dringlichkeit heute höher denn je. Zum anderen ist die Finanzierung gesichert.

Seit Oktober 2016 gibt es die Förderzusage, dass die Umgehungsstraße in kommunaler Sonderbaulast mit einer Förderung von bis zu 80 Prozent gebaut werden kann (Art. 13f FAG). Um dieses Programm in Anspruch zu nehmen, muss die Umgehung alle Erfordernisse einer Staatsstraße erfüllen. Dies bedeutet, dass der End- und Startpunkt der Umgehung jeweils in eine Staatsstraße münden müssen und dass die Trasse selbst die baulichen Anforderungen einer Staatsstraße erfüllen muss (Querschnitt, maximale Steigung, etc. – weiterführende Informationen zu diesem Thema findet man beispielsweise beim Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen des KIT).

 

Der nächste konsequente Planungsschritt hin Richtung Realisierung der Umgehung Städtedreieck ist die Beantragung eines Raumordnungsverfahrens bei der Regierung der Oberpfalz. Die drei Stadtratsgremien der Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz haben sich am 28.04. einstimmig für die Beantragung eines ROV ausgesprochen.